Schmerikon: Im Zug zu weit gegangen

Zwei Zugspassagiere sind am Sonntagabend (05.07.09) auf der Fahrt von Rapperswil nach Schmerikon zu weit gegangen. Beide fühlten sich voneinander provoziert. Schliesslich wies der eine Würgemale auf, der andere musste einen Kopfschwartenriss nähen lassen. Das Corpus delicti, ein Nunchaku, wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Kantonspolizei St.Gallen / Sandro Hartmeier
Zwei Zugspassagiere sind am Sonntagabend (05.07.09) auf der Fahrt von Rapperswil nach Schmerikon zu weit gegangen. Beide fühlten sich voneinander provoziert. Schliesslich wies der eine Würgemale auf, der andere musste einen Kopfschwartenriss nähen lassen. Das Corpus delicti, ein Nunchaku, wurde von der Polizei beschlagnahmt.
Die beiden Kontrahenten befanden sich um 22.15 Uhr im Zug S 23091 auf der Fahrt von Rapperswil Richtung Schmerikon. Als der eine, ein 24-jähriger Schweizer, im Abteil zu rauchen begann und laut Musik hörte, wurde er unter anderem von einem 37-jährigen Deutschen darauf aufmerksam gemacht, er solle das bleiben lassen. Der Disput endete darin, dass der 37-Jährige dem 24-Jährigen das Nunchaku, das dieser um seinen Hals trug, kurzerhand zuzog und ihn dabei kurz würgte. Als der 24-Jährige in Schmerikon ausstieg, schlug er seinerseits mit dem Nunchaku auf den Kopf seines Kontrahenten. ..

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar