Schiedsgericht nach SBB GAV aufgerufen

Der VSLF hat am 12. Juni 2009 das Schiedsgericht nach SBB GAV Art. 10-16 angerufen; die SBB bestätigte den Eingang der Klage.

VSLF Nr. 220, 11. Juli 2009 HG
Der VSLF hat am 12. Juni 2009 das Schiedsgericht nach SBB GAV Art. 10-16 angerufen; die SBB bestätigte den Eingang der Klage.
Durch das Schiedsgericht zu beurteilende Punkte sind:

  • Die Einhaltung der Arbeitszeit nach den Grenzwerten GAV beim Lokpersonal SBB P (unterjährig +150 h, Ende des Jahres +75 h).
  • Die Einhaltung der 41h Woche.
  • Die Zuteilung der Dienste bei nicht eingeteiltem Personal (Reserve) gemäss AZGV (min. 10 Tage im Voraus im Entwurf).

Die SBB hat die übrigen am GAV beteiligten Personalverbände nach GAV angefragt, ob sie sich dem Verfahren anschliessen wollen.
Die Gewerkschaft transfair verzichtet auf die Teilnahme; sie ersuchen die SBB, die Probleme pragmatisch und unkompliziert zu lösen.
Die Gewerkschaft SEV schliesst sich vorsorglich dem Begehren des VSLF an für den Fall, dass die geplante Besprechung zu den Themen am 14. August 2009 mit den Leitern Z-HR, P und ZF keine annehmbaren Resultate ergeben (Sitzung bereits wieder storniert neues Datum unbekannt).
Der Kaderverband KVöV hat nach Überprüfung der Sachlage entschieden, sich dem Begehren nicht anzuschliessen.
Stellt das Schiedsgericht fest, dass gesamtarbeitsvertragliche Bestimmungen verletzt wurden, so hat es die vertragsverletzende Partei aufzufordern, ihren Verpflichtungen unverzüglich nachzukommen.
Das Verfahren soll innert 3 Monaten nach der Bekanntgabe der Zusammensetzung des Schiedsgerichts abgeschlossen sein.

Autor: Redaktion

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