François Marthaler neuer Präsident der Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs

Die Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs KöV wählte an ihrer Hauptversammlung vom 18. September 2009 den waadtländer Regierungsrat François Marthaler zum neuen Präsidenten. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastrukturen ist ökonomisch und ökologisch von grosser Bedeutung und befindet sich aktuell in einer entscheidenden Phase. Auf die KöV kommen wichtige und dringende Aufgaben zu: Im Interesse der Kantone und der gesamten Schweiz wird sich die KöV dafür einsetzen, dass der Bund die nötigen Mittel bereitstellt, um bedeutende Verkehrsinfrastrukturen unterhalten und ausbauen zu können.

Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs KöV
Die Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs KöV wählte an ihrer Hauptversammlung vom 18. September 2009 den waadtländer Regierungsrat François Marthaler zum neuen Präsidenten. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastrukturen ist ökonomisch und ökologisch von grosser Bedeutung und befindet sich aktuell in einer entscheidenden Phase. Auf die KöV kommen wichtige und dringende Aufgaben zu: Im Interesse der Kantone und der gesamten Schweiz wird sich die KöV dafür einsetzen, dass der Bund die nötigen Mittel bereitstellt, um bedeutende Verkehrsinfrastrukturen unterhalten und ausbauen zu können.

Mit seiner Wahl zum Präsidenten tritt der waadtländer Regierungsrat die Nachfolge von Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer (BE) an. François Marthaler kennt als Verkehrsdirektor des Kantons Waadt, als Vorstandsmitglied und nun Präsident der KöV und als Präsident der regionalen KöV Westschweiz das Verkehrsdossier und die aktuellen Tehmen bestens, wie Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur ZEB, Bahn 2030 und Agglomerationsverkehr.

Der öffentliche Verkehr ist in den letzten Jahren stark gewachsen und die Prognosen sehen ein weiteres Wachstum vor. Entsprechend wächst der Druck auf ein grösseres Angebot des öffentlichen Verkehrs. Der neue Präsident zeigt sich darüber erfreut: « Ce développement est un objectif majeur en matière de politique climatique. Etendre le réseau des transports est donc une nécessité économique et écologique. » [“Diese Entwicklung ist für die Klimapolitik ein Hauptziel. Der Ausbau des Verkehrsnetzes ist eine ökonomische und ökologische Notwendigkeit.“] Sollte der Bund jedoch im Verkehrsbereich ein Ausgabenwachstum von lediglich reell 0,5 % jährlich vorsehen, erlaubte dies neben der Substanzerhaltung kaum Neuinvestitionen im Verkehrsbereich. Die vorgesehenen Bundesmittel können die Entwicklung nicht in dem Ausmass gewährleisten, welche unerlässlich ist.

Angesichts dieser von Bundesrat Moritz Leuenberger an der Hauptversammlung dargelegten Situation haben sich zahlreiche kantonale Verkehrsdirektorinnen und -direktoren für ein Lobbying auf nationaler Ebene ausgesprochen. In diesem Sinne – und in einem Moment, wo der Bund die Ziele für die Bahn bis 2030 definiert – übernimmt François Marthaler die Präsidentschaft dieser wichtigen Konferenz.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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