Interessengemeinschaft „Mehr Zug – weniger Verspätungen“ gegründet: Qualität der Bahn im Entlebuch und Hinterland verbessern!

Eine Interessengemeinschaft „Mehr Zug – weniger Verspätungen“ verlangt vom Kanton und von den BLS und SBB eine bessere Qualität des öffentlichen Verkehrs auf der Schiene im Luzerner Hinterland und im Entlebuch. So fordert die IG insbesondere eine bessere Fahrplanstabilität und eine bessere Qualität des Rollmaterials. Die IG besteht ausschliesslich aus Pendlerinnen und Pendlern und gibt diesen damit eine Stimme.

IG Mehr Zug – weniger Verspätungen
Eine Interessengemeinschaft „Mehr Zug – weniger Verspätungen“ verlangt vom Kanton und von den BLS und SBB eine bessere Qualität des öffentlichen Verkehrs auf der Schiene im Luzerner Hinterland und im Entlebuch. So fordert die IG insbesondere eine bessere Fahrplanstabilität und eine bessere Qualität des Rollmaterials. Die IG besteht ausschliesslich aus Pendlerinnen und Pendlern und gibt diesen damit eine Stimme.

pd. Seit Jahren ärgern sich viele Pendlerinnen und Pendler auf den S-Bahn Linien 6 und 7 im Raum Luzerner Hinterland und Entlebuch über verspätete und überfüllte Züge sowie verpasste Verbindungen in Wolhusen. Die Interessengemeinschaft “Mehr Zug – weniger Verspätungen“ will vor allem die Interessen der Direktbetroffenen, nämlich der Pendlerinnen und Pendler bündeln und ihnen eine Stimme geben. Die IG verlangt vom Kanton und den beiden Bahnunternehmungen BLS und SBB eine rasche Verbesserung der Qualität des schienengebundenen öffentlichen Verkehrs in der Region Entlebuch und Luzerner Hinterland. So soll das Angebot und die Verantwortung der S-Bahn Linien zentral aus einer Hand erfolgen.

Bahn muss zuverlässiger werden
Viele Pendlerinnen und Pendler sind von den Bahndienstleistungen von BLS und SBB auf den S-Bahnlinien 6 und 7 enttäuscht, da die Zuverlässigkeit dieser Verbindungen zu wünschen übriglässt. Das vorwiegend ältere Rollmaterial und der sehr knappe Fahrplan verstärkt zudem die Gefahr von Verspätungen. Viele Pendlerinnen und Pendler zweifeln an der Zuverlässigkeit der Bahn und weichen daher auf andere Linien aus oder steigen auf das Auto um. Man hat zunehmend das Gefühl „abgehängt“ zu werden. Diese Entwicklung ist nach Ansicht der IG „Mehr Zug – weniger Verspätungen“ für die beiden Regionen verhängnisvoll, bildet die Bahn doch eine wichtige Lebensader. Ein zunehmendes Ärgernis bildet zudem der störungsanfällige Regio-Express Bern-Luzern. Schliesslich wartet die Region seit 2006 vergeblich auf die Umsetzung des sog. „Flügelzugkonzeptes“.

Längerfristig Infrastruktur verbessern
Um mit dem Individualverkehr längerfristig konkurrenzfähig zu sein, muss nach Ansicht der Interessengemeinschaft „Mehr Zug – weniger Verspätungen“ auch die Fahrzeit vom Entlebuch, resp. vom Luzerner Hinterland nach Luzern reduziert werden und ein echter Halbstundentakt in den Stosszeiten realisiert werden. Dies ist nur mittels Ausbau der teilweise veralteten Infrastruktur und mit neuem Rollmaterial möglich. Die IG fordert daher die Verantwortlichen auf, diese Projekte umgehend an die Hand zu nehmen. Die IG prüft verschiedene Massnahmen – so unter anderem eine Petition – um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. In einem ersten Schritt will die IG möglichst viele Mitglieder gewinnen.

Siehe auch

  • IG Mehr Zug – weniger Verspätungen
  • Autor: Redaktion

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