Bahnhof Davos Platz: Durch gemeinsames Entwickeln zum modernen Bahnhof

Das Gesamtkonzept für das Umbauvorhaben ist vom Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn (RhB) verabschiedet worden. Eine Grundsatzvereinbarung zwischen den vier Hauptpartnern dient als Basis für die Umsetzung des Grossvorhabens mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund CHF 60 Mio. und dem Ziel, eine Aufwertung des Bahnhofareals zu ermöglichen. Damit kann mit einem Baubeginn im Jahr 2011 gerechnet werden.

Rhätischen Bahn
(RhB) Das Gesamtkonzept für das Umbauvorhaben ist vom Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn (RhB) verabschiedet worden. Eine Grundsatzvereinbarung zwischen den vier Hauptpartnern dient als Basis für die Umsetzung des Grossvorhabens mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund CHF 60 Mio. und dem Ziel, eine Aufwertung des Bahnhofareals zu ermöglichen. Damit kann mit einem Baubeginn im Jahr 2011 gerechnet werden.

Das Gebiet um den Bahnhof Davos Platz entspricht heute weder den Erwartungen des modernen Fahrgastes noch dem Image eines Kurortes von Weltruf. Die Gleis- und Perronanlagen des Bahnhofes Davos Platz sind technisch veraltet und müssen saniert werden. Die Publikumsanlagen im Aufnahmegebäude erfüllen die heutigen Kundenbedürfnisse kaum mehr.

Gemeinsam für einen neuen Bahnhof
Die geplante Modernisierung wird zu einer höheren städtebaulichen Qualität des Bahnhofsareals führen. Zudem wird die Erreichbarkeit des Bahnhofs verbessert sowie die Verkehrsführung optimiert. Attraktive Aussen- und Innenräume runden das Bild eines modernen, zukunftsgerichteten Bahnhofs ab. Dank einem ausgewogenen Nutzungsmix von Wohnen, Arbeiten und Handel wird der Bahnhof Davos Platz zu einer anziehenden Begegnungsstätte für Einheimische und Gäste.

Die am Projekt «Arealentwicklung Bahnhof Davos Platz» Beteiligten Gemeinde Davos, Davos Klosters Bergbahnen AG, die einfache Gesellschaft Mainstation und RhB haben diese Ziele in einer gemeinsamen Vereinbarung festgehalten. So ist beispielsweise vorgesehen, den heutigen Güterschuppen durch einen modernen und praktischen Neubau zu ersetzen, sowie die Talstation der Jakobshornbahn durch die Erweiterung der Personenunterführung besser an die Gemeinde und an den Bahnhof zu erschliessen.

Das Investitionsvolumen aller Vorhaben beträgt rund 60 Millionen Franken. Davon finanziert die RhB rund 2/3. Mit der Konzeptgenehmigung des Verwaltungsrates der RhB wird als nächster Schritt das eisenbahntechnische Genehmigungsverfahren beim Bund eingereicht. Zudem ist inzwischen der für die Umsetzung des Neubaus notwendige Quartierplan von der Baubehörde genehmigt worden. Bei optimalem Verlauf des Genehmigungsverfahrens kann mit dem Start der Bauarbeiten im Jahr 2011 gerechnet werden.

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Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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