Pro Bahn Schweiz: Warm anziehen und Feuer löschen

Diese beiden Gegensätze haben die diesjährige Delegiertenversammlung von Pro Bahn Schweiz, der Interessenvertretung der Kunden und Kunden des öffentlichen Verkehrs, geprägt. Zum einen herrschten in den historischen Gemäuern der Lokremise Uster trotz Heizung eher kühle Temperaturen und zum andern musste der mit einer Dampflok beförderte Sonderzug des Dampfbahnvereins Zürcher Oberland (DVZO) gleich zweimal anhalten, um ausgebrochene Böschungsbrände sofort zu löschen und um negative Folgen in engen Grenzen zu halten.

Pro Bahn Schweiz
Diese beiden Gegensätze haben die diesjährige Delegiertenversammlung von Pro Bahn Schweiz, der Interessenvertretung der Kunden und Kunden des öffentlichen Verkehrs, geprägt. Zum einen herrschten in den historischen Gemäuern der Lokremise Uster trotz Heizung eher kühle Temperaturen und zum andern musste der mit einer Dampflok beförderte Sonderzug des Dampfbahnvereins Zürcher Oberland (DVZO) gleich zweimal anhalten, um ausgebrochene Böschungsbrände sofort zu löschen und um negative Folgen in engen Grenzen zu halten.

Statutarische Geschäfte bei erfrischenden Temperaturen
Der Stadtpräsident von Uster, Martin Bornhauser, begrüsste die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Zentralvorstand bleibt mit einer Ausnahme in der alten Zusammensetzung bestehen. Für den zurückgetretenen Hans Holenweg, Sektion Espace Mitteilland wird neu Andreas Theiler von der gleichen Sektion Einsitz nehmen. Ebenso überbrachte Karl-Peter Naumann Grüsse des deutschen Fahrgastverbandes „Pro Bahn“ und führte aus, dass die Zusammenarbeit zwischen den Ländern im internationalen Bahnverkehr nach wie vor verbesserungswürdig sei. „Wäre der Kontakt so eng und so gut wie zwischen Pro Bahn Schweiz und Pro Bahn Deutschland, wären die meisten Probleme gelöst“.

Pullover fassen
„Pro Bahn Schweiz müsse sich im Hinblick auf kommende Tariferhöhungen warm anziehen“ – so eine Aussage von SBB CEO Andreas Meyer gegenüber Edwin Dutler, Präsident von Pro Bahn Schweiz. Künftig sollen die Bahntarife jährlich der Teuerung angepasst und so um 3 – 4 % steigen. Dass auch die Passagiere ihren Anteil an die Kosten der Eisenbahn zu leisten haben sieht auch Pro Bahn Schweiz ein. Zu berücksichtigen ist aber, dass die Bahn gegenüber dem individuellen Verkehrsmittel von Haus zu Haus nach wie vor wesentlich langsamer als das Auto ist. Deshalb ist bei künftigen Tariferhöhungen Augenmass angesagt, sonst ist damit zu rechnen, dass sich der Modal Split zu Gunsten der Strasse und zu Ungunsten der Umwelt verlagert.

Gemütlich unterwegs
Den Abschluss der Delegiertenversammlung bildete eine Reise mit einem historischen Zug des DVZO mit Dampftraktion nach Bauma im Tösstal, wo die Gesellschaft von Gemeindepräsidentin Marianne Heimgartner herzlich begrüsst wurde.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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