Gotthard-Basistunnel: Hauptdurchschlag im längsten Eisenbahntunnel der Welt

Weltrekord am Gotthard: Der längste Eisenbahntunnel der Welt wird Realität. 30 Kilometer vom Südportal und 27 Kilometer vom Nordportal entfernt fand am 15. Oktober 2010 in der Oströhre der erste Hauptdurchschlag am Gotthard statt: Die Tunnelbohrmaschine durchbrach von Faido her kommend um 14.17 Uhr die letzten Meter Fels auf dem Weg nach Sedrun.

erstellt am 15. Oktober 2010 @ 15:26 Uhr
AlpTransit Gotthard / UVEK / SEV / ASTAG / Sandro Hartmeier / UIC / Gotthard-Komitee
Weltrekord am Gotthard 25223_05Weltrekord am Gotthard: Der längste Eisenbahntunnel der Welt wird Realität. 30 Kilometer vom Südportal und 27 Kilometer vom Nordportal entfernt fand am 15. Oktober 2010 in der Oströhre der erste Hauptdurchschlag am Gotthard statt: Die Tunnelbohrmaschine durchbrach von Faido her kommend um 14.17 Uhr die letzten Meter Fels auf dem Weg nach Sedrun.

Weltrekord am Gotthard 25223_06Der Durchschlag der Tunnelröhre erfolgte mit grosser Genauigkeit. Die Abweichung ist mit 8 Zentimetern horizontal und 1 Zentimeter vertikal sehr gering. In seiner Ansprache zeigte sich Bundesrat Moritz Leuenberger erfreut, aber auch bewegt über die Realisierung des wichtigen Meilensteins am Gotthard: „Dieser Durchschlag ist ein Symbol dafür, was die Politik kann, wenn wir sie alle gemeinsam gestalten“, sagte er. Der neue Basistunnel werde die Schweizerische, aber auch die europäische Verkehrspolitik nachhaltiger machen. Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG richtet seinen Dank an die zahlreichen Mineure. „Durch ihren jahrelangen unermüdlichen Einsatz haben sie diesen Weltrekord erst ermöglicht. Die Mineure sind die Helden des heutigen Tages.“

Freude bei Gästen und Mineuren
Am Durchschlagspunkt tief im Berg, etwas mehr als sechs Kilometer südlich von Sedrun, erlebten rund 200 Personen den Durchschlag der Tunnelbohrmaschine mit, unter ihnen Ehrengäste um Verkehrsminister Moritz Leuenberger. Rund 3500 Mineure und Projektbeteiligte, darunter aktuelle und ehemalige Ingenieure, Planer, Geologen oder Vermesser, verfolgten den Durchbruch der Tunnelbohrmaschine an verschiedenen Festorten in der Werkhalle Sedrun, der Multifunktionsstelle Faido, beim Nordportal in Erstfeld und im KKL Luzern auf Grossleinwand. Schweizweit und international wurde das Ereignis vom Schweizer Fernsehen live übertragen.

Weltrekord am Gotthard 25223_07Verkehrspolitisches Gewicht
Der Gotthard-Basistunnel unterquert die Alpen auf einer Länge von 57 km und verbindet das Nordportal in Erstfeld (Kanton Uri) und das Südportal in Bodio (Kanton Tessin). Mit einer Felsüberlagerung von bis zu 2500 Metern ist der Gotthard-Basistunnel auch der tiefste bisher gebaute Eisenbahntunnel der Welt. Zusammen mit dem 15,4 km langen Ceneri-Basistunnel bildet der Gotthard-Basistunnel eine Flachbahn durch die Alpen. Der Basistunnel am Gotthard ist das Herzstück der neuen Bahnverbindung. Voraussichtlich Ende 2017 wird er in Betrieb genommen. Dann wird er zu markanten Verbesserung der Reise- und Transportmöglichkeiten im Herzen Europas führen: Die Verlagerung der Gütertransporte Nord-Süd auf die Schiene wird begünstigt und die Reisezeit von Zürich nach Mailand von heute 3 Stunden und 40 Minuten auf 2 Stunden und 50 Minuten verkürzt. Mit der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) am Gotthard und Lötschberg leistet die Schweiz einen von der EU anerkannten wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas.

Der Bau des Gotthard-Basistunnel
Der Gotthard-Basistunnel besteht aus zwei parallelen Einspurröhren, die alle 325 Meter mit einem ca. 40 Meter langen Querschlag verbunden sind. Insgesamt misst das Tunnelsystem des Gotthard-Basistunnels mit allen Tunnels, Schächten und Stollen 151,8 km. An den Drittelspunkten, in Faido und Sedrun, befinden sich Multifunktionsstellen, die als Nothaltestellen sowie Spurwechsel dienen. Gebaut wurde der Gotthard-Basistunnel parallel an den fünf Abschnitten Erstfeld, Amsteg, Sedrun, Bodio und Pollegio. Erste Vorarbeiten erfolgten bereits 1993 mit dem Sondiersystem Piora und von 1996 bis 1998 mit der Sprengung der Zugangsstollen in Sedrun, Faido und Amsteg. Seit 2001 wird an den Hauptlosen gebaut. Der zweite Hauptdurchschlag in der Weströhre erfolgt voraussichtlich im April 2011.

Nächste Arbeitsschritte im Gotthard-Basistunnel
Mit dem Hauptdurchschlag sind die Arbeiten im Gotthard-Basistunnel noch nicht abgeschlossen. Bis zur fahrplanmässigen Inbetriebnahme, voraussichtlich im Dezember 2017, wird der Innenausbau des Tunnels vorangetrieben. Voraussichtlich bis 2014 werden alle Röhren und Stollen ausgekleidet und fertig betoniert sein. Die Spezialisten der Rohbau-Ausrüstung bestücken den Tunnel mit mechanischen und elektromechanischen Anlagen wie Türen, Tore oder Lüftungs- und Haustechnikanlagen. Diese gewährleisten, dass der Bahntunnel sicher betrieben und unterhalten werden kann. Parallel zu den letzten Rohbau- sowie Rohbau-Ausrüstungs-Arbeiten erfolgt der Einbau der Bahntechnik. Dieser hat am Südportal des Gotthard-Basistunnels, im Abschnitt Faido-Bodio-West, im Mai 2010 bereits begonnen. Die bahntechnischen Installationen umfassen die Fahrbahn, Fahrleitung, Bahnstrom- und Stromversorgung, Kabel-, Telecom- und Funkanlagen, Sicherungs- und Automatisationssysteme sowie die Leittechnik.

AlpTransit Gotthard AG
Die AlpTransit Gotthard AG ist im Auftrag des Bundes Bauherrin der neuen Eisenbahn-Alpentransversale Achse Gotthard mit den Basistunnels am Gotthard und Ceneri. 1998 gegründet, beschäftigt die Tochtergesellschaft der SBB heute am Hauptsitz in Luzern und an den Aussenstellen in Altdorf, Sedrun, Faido und Bellinzona rund 140 Mitarbeitende.

Ticker zum Durchschlag

  • 14:17 Uhr: Durchschlag am Gotthard – die TMB „Sissi“ ist durch
  • 14:00 Uhr: Die TBM „Sissi“ wurde gestartet
  • 13:24 Uhr: In wenigen Minuten beginnen die Ansprachen von Luzi Gruber (Implenia), Renzo Simoni (AlpTransit Gotthard AG) und Moritz Leuenberger (Bundesrat)
  • 13:16 Uhr: Der Anlass für 1200 geladene Gäste in der Multifunktionsstelle Faido wird von Christa Rigozzi moderiert
  • 13:03 Uhr: Der SBB Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi ist im Tunnel
  • 12:58 Uhr: Jetzt gehts los: Um 13 Uhr beginnt die eigentliche Durchschlagsfeier im Tunnel und um 14 Uhr wird die Tunnelbohrmaschine „Sissi“ für den Durchschlag angedreht
  • 11:14 Uhr: Auch der TRENITALIA-Chef Mauro Moretti und der EU-Botschafter Michael Reiterer sind unter den Ehrengästen. Und auch der RhB-Direktor Erwin Rutishauser stieg aus dem Extrazug. Daneben sind zahlreiche aktuelle und ehemalige National- und Ständeräte sowie der ehemalige Bundesrat Adolf Ogi vor Ort.
  • 11:10 Uhr: Der Extrazug – bestehend aus Alpine Classic Pullman-Wagen – mit Moritz Leuenberger und den Ehrengästen trifft auf der NEAT-Baustelle in Sedrun ein

Stellungnahme Gotthard-Komitee:
Das NEAT-Kernstück rückt näher und braucht Zufahrten

Der Durchstich des Gotthard-Basistunnels ist ein Freudentag und ein Meilenstein für das Jahrhundertprojekt NEAT. Das Gotthard-Komitee gratuliert allen Beteiligten, von den Planern bis zu den Mineuren, zu dieser grossartigen Leistung. 13 Jahre ist es her, dass 18 Kantone und weitere Organisationen im „Manifest von Sedrun“ die Gotthard-NEAT als marktgerechtes Flachbahnsystem von Grenze zu Grenze forderten. Das Kernstück dieses Systems rückt erfreulicherweise einen Schritt näher. Das Gotthard-Komitee erwartet, dass auch die Realisierung der NEAT-Zufahrten konsequent angegangen wird. Diese sind die für die Lebensqualität und Wirtschaft in den Gotthard-Kantonen von zentraler Bedeutung.

Das Gotthard-Komitee ist stolz darauf, dass Europa auf die Schweiz schaut und freut sich über den Meilenstein beim NEAT-Bau. Vor über 13 Jahren, am 23. April 1997, verabschiedete das Gotthard-Komitee zusammen mit 18 Kantonen, den Bundesländern Baden-Württemberg und Voralberg sowie verschiedene Handelskammern und Organisationen das Manifest von Sedrun. Die viel beachtete Erklärung fordert ein marktgerechtes Flachbahnsystem von Grenze zu Grenze mit Basistunnels sowie mit dem Ausbau der Zufahrtslinien aus der Nordwest-, der Nord-, der Ost- und Zentralschweiz. Dies im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und ihrer Wirtschaft. Das Thema Zufahrten ist heute aktueller denn je. Das Gotthard-Komitee erinnert daran, dass im Umfeld der wichtigsten Schweizer Transit-Achse rund dreieinhalb Millionen Menschen leben. Eine nachhaltige Transitverkehrspolitik darf sich nicht auf den Bau von zwei Basistunnels und die Festlegung eines Verlagerungsziels beschränken. Wenn die neuen Tunnels ihren Zweck erfüllen sollen und das Verlagerungsziel kein Lippenbekenntnis ist, müssen auf der ganzen Strecke genügend Kapazitäten bereitgestellt werden. Die Politik ist aufgefordert, die Weichen entsprechend zu stellen und das Konzept Alptransit konsequent umzusetzen. Das Gotthard-Komitee wird sich auch weiterhin, so auch im Rahmen der Vorlage Bahn 2030, mit Nachdruck für eine verkehrspolitische Perspektive einsetzen, auf der die kommenden Generationen aufbauen können.

Stellungnahme UIC:
Die UIC spricht der Schweizer Regierung und den Schweizer Bahnen zum Hauptdurchschlag im Gotthard-Bahntunnel Anerkennung für ihr Engagement im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aus

UIC-Generaldirektor Jean-Pierre Loubinoux wohnte am Freitag, den 15. Oktober auf Einladung des Schweizer Botschafters in Frankreich, Ulrich Lehner, der Liveübertragung des Hauptdurchschlags im Gotthard-Bahntunnel bei. Zu diesem Anlass sprach die UIC als weltweiter Eisenbahnfachverband der Schweizer Regierung große Anerkennung für die technischen Meisterleistungen bei diesem Bauvorhaben – Durchschlag des mit 57 km längsten Tunnels der Welt – und für ihr Vertrauen in die Zukunft des Schienenverkehrs aus, der als Verkehrsträger am besten positioniert ist, um zukünftige Mobilitätsanforderungen zu bewältigen und gleichzeitig die Sachzwänge einer nachhaltigen Entwicklung zu respektieren.

Dieser 57 km lange Basistunnel, der voraussichtlich 2017 in Betrieb genommen wird, stellt zusammen mit dem Ceneri-Tunnel (Eröffnung 2019) eines der Herzstücke des Güterkorridors zwischen Rotterdam und Genua dar. Sie bilden gemeinsam eine hochmoderne Bahnstrecke, die auf einer maximalen Höhe von 550 m verläuft (verglichen mit 1 150 m heute). Die Schweizer Nord-Süd-Verbindung läuft in Zukunft flacher und ist 40 km kürzer, was auch einen Zeitgewinn darstellt. Güterzüge können länger, doppelt so schwer (4 000 t) und doppelt so schnell wie heute verkehren. Personenzüge verbinden bei einer Fahrgeschwindigkeit von 250 km/h Mailand und Zürich in 2 Stunden und 50 Minuten (statt heute 4 Stunden).

Dies war auch eine Gelegenheit, den Schweizer Bahnen, insbesondere den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), für ihre zielstrebigen Investitionen in Umwelt und nachhaltige Entwicklung bei den Infrastruktur-Großprojekten in der Schweiz zu danken. Die Schweizer Bahnen engagieren sich ferner auch stark bei der UIC in den Arbeiten der internationalen Bahnkooperation. Im Übrigen gewannen die SBB im vergangenen Juni den ersten Preis der „UIC Sustainability Awards 2010“ für ihren Einsatz im Sinne der nachhaltigen Mobilität. Ziel ihres unter dem Motto „Taking the next steps“ stehenden Projekts ist eine systematische Integration der nachhaltigen Mobilitätsziele in die strategische und organisatorische Unternehmensentwicklung.

Stellungnahme SEV:
SEV freut sich mit der Belegschaft am Gotthard – Inbetriebnahme rückt nun ins Blickfeld

Voraussichtlich in sechs Jahren wird der Gotthard-Basistunnel in Betrieb gehen. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist der heutige Durchstich deshalb Anlass, den Blick auf diesen Termin zu richten.

Der SEV teilt die Freude der Belegschaft am Gotthard und gratuliert ihr zur exzellenten Leistung an diesem Jahrhundertbauwerk. Noch sind die Bauarbeiter am Werk und stellen den Tunnel fertig; doch in wenigen Jahren werden die Spezialistinnen und Spezialisten der Bahn das Werk übernehmen und auf die Inbetriebnahme vorbereiten.
Mit dem Blick voraus ruft der SEV die SBB dazu auf, ein Betriebskonzept zu erarbeiten, das auch den Bedürfnissen des Personals Rechnung trägt. «Dazu gehören Arbeitsplätze im Verkehrsbereich auf beiden Seiten des Tunnels, dazu gehört aber auch eine Lösung für den Unterhalt, der menschenwürdige Arbeitsbedingungen ermöglicht», hält SEV-Präsident Giorgio Tuti fest. Bereits bei dem nun einsetzenden technischen Ausbau des Tunnels ist das Augenmerk auf die späteren Unterhaltsarbeiten zu richten.

Der Blick voraus auf die Inbetriebnahme fällt aber auch ins Feld der Verkehrspolitik: Angesichts der anhaltenden Liberalisierungseuphorie der Europäischen Union gilt es rechtzeitig die Weichen richtig zu stellen, damit sowohl im Güter- als insbesondere im Personenverkehr die Schweizer Bahnunternehmen ihre heutige Bedeutung halten und ausbauen können.

Der SEV beobachtet die Entwicklung weiterhin aufmerksam. «Wir werden uns zusammen mit den umliegenden Partnergewerkschaften dafür einsetzen, dass das Näherrücken der Staaten dank der schnellen Verbindung durch die Schweiz nicht dem Lohn- und Sozialdumping Tür und Tor öffnet», betont Giorgio Tuti.

Stellungnahme ASTAG:
Nach dem NEAT-Durchstich: Am Gotthard geht die Arbeit für die Tunnelbauer nicht aus …

(ots) Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG kann die Euphorie über den Durchstich im NEAT-Basistunnel am Gotthard nicht vorbehaltlos teilen. Zu sehr wurden die Transportunternehmen, Verlader und Konsumenten für die Finanzierung mit Abgaben belastet und teilweise sogar ruiniert. Zumindest etwas Freude herrscht jedoch, weil die Milliardenbeträge aus der Mineralölsteuer und der Schwerverkehrsabgabe jetzt schon bald für Strassenzwecke verwendet werden können. Die Tunnelbauer müssen jetzt sofort eine Etage höher mit den Bohrarbeiten für eine zweite Strassenröhre beginnen. Sie können dort ihre beeindruckenden Leistungen im Tunnelbau erneut unter Beweis stellen.

Nach dem euphorisch gefeierten Durchstich im NEAT-Basistunnel am Gotthard mag der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG nicht ins allgemeine «Hosianna der Staatspropaganda» einstimmen. Die Leistungen der Ingenieure und Mineure verdienen zwar Hochachtung. Zur Finanzierung des Milliardenprojekts wurden aber zahlreiche Transportunternehmen, Verlader und auch Konsumenten bis aufs letzte Hemd ausgenommen und teilweise ruiniert. Dahinter stecken unzählige schwere persönliche Schicksale. Mit Abgaben, die so hoch sind wie nirgends in Europa, mussten (und müssen) sie Jahr für Jahr rund 1 Mia. Franken an das sogenannte «Jahrhundertbauwerk» und die weiteren FinöV-Projekte beitragen.

Weiterhin Arbeit für Tunnelbauer – in der zweiten Strassenröhre!
Freude herrscht trotzdem für einen kurzen Moment auch bei der ASTAG. Zweifellos wird die neue «Kathedrale in der Wüste» betriebswirtschaftlich nie rentieren. Die Verlagerungslüge der zuständigen Behörden wird trotz dem auf den St. Nimmerleinstag verschobenen Bau der Anschlüsse in Deutschland und Italien weitergehen. Zumindest rückt aber der Zeitpunkt näher, da der FinöV-Fonds ausläuft. Die Milliardenbeträge aus der Mineralölsteuer und der LSVA, die bisher zur Querfinanzierung für Bahnprojekte zweckentfremdet wurden, müssen dann endlich für Strassenzwecke verwendet werden – so wie es die Bundesverfassung vorschreibt. Dringliche Projekte gibt es genügend! Für ein erstes, wichtiges Bauvorhaben stehen nun auch die benötigten Fachkräfte zur Verfügung. Die Ingenieure und Mineure sollten sogleich mit den Bohrarbeiten für eine zweite Strassenröhre am Gotthard fortfahren. Wenigstens dieses Bauwerk würde einem Bedürfnis der Verkehrsbenützer entsprechen und vor allem den wichtigen Landesteil Tessin sicherer an die Schweiz anbinden.
 

Siehe auch

  • Buch: Gotthard-Basistunnel – der längste Tunnel der Welt – Das Jahrhundertbauwerk entsteht
  • Kurzfilm Durchschlag
  • Vermesser erzielen hohe Genauigkeit
  • „Sie haben Grossartiges geleistet“ – Durchschlag Gotthard-Basistunnel Teil 2 in der Werkhalle in Sedrun Moritz Leuenberger
  • Der Berg ist gross. Wir sind klein. – Durchschlag Gotthard-Basistunnel Moritz Leuenberger
  • Referat von Luzi Reto Gruber, Implenia Industrial Construction (PDF-File) | Folien zum Referat (PDF-File)
  • Referat von Renzo Simoni, AlpTransit Gotthard AG (PDF-File) | Folien zum Referat (PDF-File)
  • Referat von Heinz Ehrbar, AlpTransit Gotthard AG (PDF-File) | Folien zum Referat (PDF-File)
  • Referat von Peter Füglistaler, Bundesamt für Verkehr (PDF-File) | Folien zum Referat (PDF-File)
  • Galerie Durchschlag TBM Ost Faido-Sedrun Tipp
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    Weblinks

  • Update inside-it – 1,7 Milliarden Franken ICT im Gotthard – eine Übersicht
  • Tages Anzeiger – Allianz fordert zweiten Tunnel beim Gotthard
  • Tages Anzeiger – Die Porta Alpina stirbt auf Raten
  • ZISCH – Bund bekennt sich zur Gotthard-Bergstrecke
  • NZZ Online – «Ein grosser Verschleiss an Mensch und Material» – Die Herausforderungen für die Vermesser beim Gotthard-Basistunnel
  • Tages Anzeiger – Die Gotthard-Bahnstrecke soll nun doch europatauglich werden
  • Jungfrau Zeitung – Tunnelbau: «Mörderischer Preiskampf wird sich verschärfen» Tunnelbauer Jürg Lucek sieht seine Branche in Schieflage
  • Zürcher Unterländer – Uri will den NEAT-Anschluss nicht verpassen
  • Der Bund – «Wir schaffen einen Wert, von dem Generationen profitieren»
  • Gotthardbahn – Fernsehstar Ce 6/8 II 14253
  • JacoBlök – Live aus Sedrun: Impressionen vom NEAT-Fest
  • Sonntags Zeitung – «Ein Billett via Basistunnel darf deutlich mehr kosten»
  • Sonntag – Gotthard-Tunnel – ein Milliardengrab?
  • SF Thema Gotthard – Der Durchschlag bei SF 
  • SF TAGESSCHAU – «Freude herrscht!»
  • SF TAGESSCHAU – Der historische Durchschlag ist geschafft!
  • NZZ Online – NEAT Der Gotthardbasistunnel
  • Tages Anzeiger – Der Durchstich
  • Blick.ch – Gotthard Durchschlag
  • 20 Minuten Online – Weltrekord am Gotthard
  • Autor: Redaktion

    Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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