Berner Regierungsrat trifft SBB-Unternehmensspitze

Im Rahmen seiner periodischen Zusammenkünfte mit den grössten Unternehmen des Kantons Bern hat sich der Berner Regierungsrat am Montag (16.05.2011) mit dem Verwaltungsrat und einer Delegation der Konzernleitung der SBB getroffen. Im Mittelpunkt standen Themen von gemeinsamem Interesse wie die Finanzierung der Infrastrukturausbauten der Bahn, der Ausbau des Berner Bahnhofs, die Entwicklung der Berner S-Bahn und der Verkauf der SBB-Bürogebäude im Länggassquartier an den Kanton.

Kanton Bern
Im Rahmen seiner periodischen Zusammenkünfte mit den grössten Unternehmen des Kantons Bern hat sich der Berner Regierungsrat am Montag (16.05.2011) mit dem Verwaltungsrat und einer Delegation der Konzernleitung der SBB getroffen. Im Mittelpunkt standen Themen von gemeinsamem Interesse wie die Finanzierung der Infrastrukturausbauten der Bahn, der Ausbau des Berner Bahnhofs, die Entwicklung der Berner S-Bahn und der Verkauf der SBB-Bürogebäude im Länggassquartier an den Kanton.

Der Regierungsrat des Kantons Bern trifft sich regelmässig mit den Spitzen der grössten Unternehmen des Kantons. Es geht bei diesen Erfahrungsaustauschen darum, die Anliegen der Wirtschaft direkt kennen zu lernen sowie wichtige gemeinsame Projekte zu diskutieren.

Am vergangenen Montag trafen sich die Unternehmensspitze der SBB und die gesamte bernische Kantonsregierung in der Staatskanzlei zu einem Informationsaustausch über Themen von gemeinsamem Interesse. Regierungspräsident Philippe Perrenoud betonte, dass die SBB für den Kanton Bern nicht nur als Transportunternehmen, sondern auch als Arbeitgeber für 5500 Personen von grosser Bedeutung sei. Der Regierungsrat sei deshalb sehr erfreut, dass die SBB mit den geplanten Neubauten für den neuen Hauptsitz in Bern-Wankdorf ein wichtiges Zeichen für den Standort Bern zu setzen beabsichtigt. Mit dem Bezug des neuen Hauptsitzes würden im Berner Länggassquartier zwei Bürogebäude frei, die für die räumliche Entwicklung der Universität Bern von grosser Bedeutung seien.

Als Hauptaktionär der BLS sei der Kanton Bern an einem reibungslosen Zusammenspiel der beiden Bahnunternehmen interessiert, betonte der Regierungspräsident. Mit Investitionsbeiträgen in der Grössenordnung von rund 60 Millionen Franken pro Jahr leiste der Kanton Bern einen substanziellen Beitrag an den Ausbau der Bahnnetze. Das Angebot des öffentlichen Verkehrs unterstütze er mit jährlich rund 170 Millionen Franken.

Die SBB betonte, für sie stehe insbesondere der Nutzen für die gemeinsamen ÖV-Kunden von SBB und BLS im Vordergrund. Die SBB bestätigte denn auch ihren Einsitz in einer Arbeitsgruppe des Vereins „Hauptstadtregion Schweiz“, um in diesem Gremium einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung des Öffentlichen Verkehrs in diesem Raum zu leisten.

Auf der Traktandenliste des Treffens standen Themen wie die Finanzierung der nach 2030 geplanten Infrastrukturausbauten der Bahn, der Ausbau des Bahnhofs Bern, Angebotsverbesserungen in der Westschweiz, die Entwicklung der Berner S-Bahn und der Regionalexpresszüge im Raum Bern und der Verkauf der Gebäude Mittelstrasse 43 und Hochschulstrasse 6 in Bern an den Kanton.

Der SBB geht es darum, den Bau leistungsfähigerer Zufahrten im Wylerfeld und in Holligen in Einklang zu bringen mit dem Gesamtausbau des zweitgrössten Bahnhofs der Schweiz. In diesem Rahmen wurde auch die seitliche Erweiterung des Bahnhofs um vier Perronkanten zwischen den Partnern SBB und Kanton Bern thematisiert. Auch wurden bei den Gesprächen die gemeinsamen Interessen von SBB und Kanton Bern bezüglich der bundesrätlichen Vorlage FABI (Finanzierung Bahninfrastruktur) ausgelotet. Weiter unterstrich die SBB beim Treffen ihr Bekenntnis zum Standort Bern. Sie beabsichtigt, bis 2014 auf einem Areal beim Bahnhof Bern Wankdorf ein neues Verwaltungsgebäude mit rund 1700 Arbeitsplätzen zu realisieren.

Die Delegation der SBB-Unternehmensspitze wurde von Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi und CEO Andreas Meyer angeführt.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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