„Die Zentralbahn ist ein junges, gefestigtes Unternehmen“

Seit dem 1. Juli 2011 hat die Zentralbahn einen neuen Geschäftsführer: Renato Fasciati. Nach gut einem Monat zieht er eine erste positive Bilanz. Er ist beeindruckt, was die junge Unternehmung bereits alles geleistet hat. Für die Zukunft hat er klare Ziele vor Augen und ist überzeugt, die anstehenden Herausforderungen mit dem Unternehmen zu bewältigen.

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Zentralbahn Geschaeftsfuehrer Renato Fasciati 36636_01Seit dem 1. Juli 2011 hat die Zentralbahn einen neuen Geschäftsführer: Renato Fasciati. Nach gut einem Monat zieht er eine erste positive Bilanz. Er ist beeindruckt, was die junge Unternehmung bereits alles geleistet hat. Für die Zukunft hat er klare Ziele vor Augen und ist überzeugt, die anstehenden Herausforderungen mit dem Unternehmen zu bewältigen.

Renato Fasciati ist 36-jährig, gebürtiger Bündner und seit dem 1. Juli 2011 neuer Geschäftsführer der Zentralbahn. Eingeleitet wurde seine Amtszeit mit einem Donnerschlag: Der Eltschenbach trat am 29. Juni 2011 nach einem heftigen Gewitter über die Ufer und unterbrach die Strecke zwischen Wolfenschiessen und Engelberg. «Die Zusammenarbeit innerhalb der Zentralbahn aber auch mit anderen Krisenstäben hat mich enorm beeindruckt», erinnert sich Renato Fasciati. «Es erfüllte mich mit grossem Stolz, wie das Bahntrassee in Rekordzeit wieder hergestellt war.»

Ausblick bis ins Jahr 2014
Nach knapp eineinhalb Monaten zieht der zweifache Familienvater nun eine erste Bilanz. «Die Zentralbahn ist ein junges, gefestigtes Unternehmen mit einer starken lokalen Verankerung. Die Vernetzung mit verschiedensten Partnern ist hervorragend», so Fasciati. Gleichzeitig sei die Zentralbahn ein Unternehmen im Aufbruch – mit vielen bereits umgesetzten und geplanten Ausbauten sowie grossen Investitionen. Und diese Investitionen brauche es, um die anstehenden Ziele zu erreichen. Fasciati präzisiert: «Ein erstes grosses Ziel ist die optimale Einführung des Angebotskonzeptes 2014.»

Dazu gehören neben dem optimalen Fahrplan auch die Fertigstellung der Infrastrukturausbauten und die komplette Einführung des neuen Rollmaterials. Ein weiteres Ziel der Zentralbahn ist die Sanierung der Bahnübergänge bis 2014. «Dieses häufig historische aber auch emotionale Geschäft liegt mir im Namen der Sicherheit besonders am Herzen» betont Fasciati.

Doppelspurausbauten sind von grösster Wichtigkeit
Um all diese gesteckten Ziele zu erreichen, gibt es besondere Herausforderungen. Eine der grössten ist die enorme Fahrplandichte auf dem immer noch mehrheitlich einspurigen Streckennetz. Für Renato Fasciati ist daher der der Bau von Doppelspurabschnitten, insbesondere zwischen Luzern und Hergiswil, von höchster Bedeutung: «Dies würde uns in der Fahrplanstabilität und damit in der Zuverlässigkeit enorm helfen. Zudem würden wir Freiraum für künftige Fahrplanausbauten und -optimierungen schaffen», betont Fasciati.

Eine weitere Herausforderung ist die wechselnde Auslastung zu Spitzen- und Randzeiten, sei es durch die werktäglichen Pendlerströme oder in den Ferienzeiten bei schönem Ausflugswetter. «Wir werden weiterhin versuchen, diese Spitzen zu dämpfen und die Auslastung im Tagesverlauf zu verbessern», meint Fasciati und gibt gleich auch noch einen Tipp: «Unsere Vorschläge auf www.tiefdruckangebote.ch laden die Fahrgäste dazu ein, auch einen Ausflug an einem wolkenverhangenen oder verregneten Tag zu machen. Einer der vielen Vorteile dabei: Er oder sie hat garantiert einen Sitzplatz.»

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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