Sicherheit am Bahnhof Frauenfeld wird weiterhin gross geschrieben

Der Stadtrat von Frauenfeld spricht sich für eine Weiterführung des Projekts „Sicherer und sauberer Bahnhof Frauenfeld“ aus, nachdem sich die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bewährt haben. Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität.

erstellt am 02. März 2011 @ 14:26 Uhr
Stadt Frauenfeld, Abteilung Öffentliche Sicherheit
Der Stadtrat von Frauenfeld spricht sich für eine Weiterführung des Projekts „Sicherer und sauberer Bahnhof Frauenfeld“ aus, nachdem sich die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bewährt haben. Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität.

svf. Der Stadtrat hat sich an der Sitzung vom Dienstag hinter den Antrag von Vizeammann Werner Dickenmann und den Wunsch der am Projekt Beteiligten gestellt. Damit werden die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen auf dem Bahnhofareal nach der Versuchsphase fortgeführt. Entsprechend wird der Vertrag mit der Firma Securitrans bis im Juli 2011 verlängert. Die Kosten hiefür werden geteilt, wobei die Stadt Frauenfeld maximal 4000 Franken zu tragen hat. Massgeblich zum Entscheid beigetragen hat eine Auswertung, wonach die Kontrollaufsicht positive Auswirkungen hatte. Musste im Dezember noch in 45 Fällen von Alkohol- oder Drogenkonsum eingegriffen werden, so gab es im Januar noch 13 Fälle. Darüber hinaus nahm die Zahl der Wegweisungen aus dem Wartsaal von 26 im Dezember auf 15 im Januar ab, auch die Zahl der Anordnungen reduzierte sich.

Rund 10 000 Personen pro Tag
Der Bahnhofplatz in Frauenfeld wird täglich von rund 10 000 Personen als Ein-, Aus- oder Umsteigeort für die öffentlichen Verkehrsmittel benützt. Ausserdem ist er stark frequentiert durch Kunden der angrenzenden Geschäfte und er ist zugleich ein beliebter Treffpunkt für Gruppierungen. Dabei sind es auffallend viele Randständige, Alkoholiker und Drogenabhängige, die dort ihre Kontakte pflegen. Die grosse Personenzahl und die verschiedenen Interessen haben immer wieder zu Beschwerden von Passanten, Geschäftsbetreibern und Buschauffeuren geführt. Seit Januar 2008 leisten Bahnhof-Paten im Rahmen des „RailFair“-Programms am und rund um den Bahnhof auf freiwilliger Basis wertvolle Einsätze. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Präsenz zu markieren und so das Gefühl von Sicherheit zu stärken. Ebenfalls seit 2008 wird der Bahnhofplatz präventiv mittels Video überwacht. Mehrfach konnten Videoaufnahmen bereits zur Aufklärung von Straftaten beitragen.

Koordiniertes Vorgehen
Die Kantonspolizei Thurgau ist auf dem Bahnhofplatz stark präsent. Zusätzlich leistete ab 1. Dezember 2010 die Firma Securitrans im Auftrag der SBB regelmässig Patrouillendienst auf dem Bahnhofareal und in angrenzenden Geschäften. Personen, die sich nicht an die Bahnhofordnung hielten, wurden ermahnt oder weggewiesen. Im Wiederholungsfalle wurden sie mit einem Arealverbot belegt. Missachtungen von Arealverboten gelten als Hausfriedensbruch und können bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden. Die Zusammenarbeit der Securitrans mit der Kantonspolizei hat sich sehr gut bewährt.

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Autor: Redaktion

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