Sicherheit am Bahnhof Frauenfeld wird weiterhin gross geschrieben

Der Stadtrat von Frauenfeld spricht sich für eine Weiterführung des Projekts „Sicherer und sauberer Bahnhof Frauenfeld“ aus, nachdem sich die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bewährt haben. Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität.

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Verstärkte Sicherheitsmassnahmen am Bahnhof Frauenfeld

Stadt Frauenfeld
Nachdem in den letzten Monaten am und um den SBB-Bahnhof Frauenfeld die Übergriffe auf Passanten zugenommen haben, werden die Sicherheitsmassnahmen erhöht. „Ab sofort gilt Null-Toleranz. Bahnpolizei und Kantonspolizei werden durchgreifen“, kündigte Vizeammann Werner Dickenmann als Vorsteher der Abteilung Öffentliche Sicherheit der Stadt Frauenfeld an einer Medienorientierung an.

svf. Der Bahnhof Frauenfeld wird pro Tag von rund 10 000 Personen als Ein-, Aus- oder Umsteigeort für die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Gleichzeitig ist er stark frequentiert durch Kundinnen und Kunden der angrenzenden Geschäfte und ist ein beliebter Treffpunkt für verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen.

Littering, Sicherheitsgefühl gestört
In letzter Zeit halten sich auffallend viele Randständige, Hängergruppen und Kleindealer am Bahnhof auf. Damit verbunden ist einerseits ein Litteringproblem entstanden, andererseits wird das Sicherheitsgefühl von Kunden der umliegenden Geschäfte sowie der Passagiere von Bahn, Bus und Postauto erheblich gestört. So gehen bei der Stadt und der Kantonspolizei regelmässig Beschwerden von Passanten, Geschäftsbetreibern und Buschauffeuren ein. Gleichzeitig haben auch die Gewaltbereitschaft und Übergriffe auf Personen zugenommen. Aus diesem Grund wurde im September eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Stadt, SBB, Busbetrieben, Kantonspolizei und den angrenzenden Geschäften gebildet.

Ab sofort gilt Null-Toleranz, auch gegenüber Schwächeren der Gesellschaft
Als Antwort auf die Entwicklung in jüngster Zeit haben die Bahnpolizei und die Kantonspolizei per 1. Dezember 2010 auf zwei Monate befristet ihre Kontrolltätigkeit verstärkt. Vizeammann Werner Dickenmann: „Wir haben nun genug und werden alles daran setzen, dass sich alle Menschen hier am Bahnhof sicher fühlen können.“ Im Hinblick auf Territorialbeschränkungen wurden zudem die rechtlichen Vorkehrungen getroffen, um auch in Geschäften, Restaurants und weiteren Räumlichkeiten rasch zugreifen zu können. Der Vorsteher der Abteilung Öffentliche Sicherheit weiter: „Ich danke speziell den Vertretern der SBB, die mit der Durchsetzung ihrer Hausordnung hier einen schwergewichtigen Beitrag leisten werden.“ Angehörige von Organisationen und Körperschaften äusserten bei der Information am Dienstag vor Ort ihre Zuversicht, der unerfreulichen Entwicklung Einhalt gebieten zu können.

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Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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