Kurzer Rückblick auf die DVZO-Saison 2011

Insgesamt hatte der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland DVZO eine erfolgreiche Saison 2011 und dies trotz mehrheitlich schlechter Witterung an den Fahrsonntagen mit öffentlichen Betrieb und einer Billett-Preiserhöhung.

erstellt am 29. Oktober 2011 @ 12:00 Uhr
DVZO, Dieter Enz
Insgesamt hatte der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland DVZO eine erfolgreiche Saison 2011 und dies trotz mehrheitlich schlechter Witterung an den Fahrsonntagen mit öffentlichen Betrieb und einer Billett-Preiserhöhung.

Auf den fahrplanmässigen Zügen konnten ca.12’500 einfache Fahrten gezählt werden. Ebensoviele Fahrten konnten auf den diversen Extra- und Sonderfahrten verzeichnet werden. Dies entspricht etwa den 25’000 Fahrten, die der DVZO nun seit Jahren notiert.

Nebst den eigenen Extra- und Sonderfahrten führt die Eisenbahn-Verkehrsunternehmung (EVU) DVZO auch die Sonderfahrten für ihre Partner VHMThB (Verein Historische Mîttel-Thurgau-Bahn), VES (Verein zur Erhaltung der Bahnlinie Etzwilen-Singen) und DLC (Dampflokiclub Herisau) durch.

Als nicht unwillkommene Folge der eher feucht-kühlen Witterung war der problematische Funkenflug nach einem eher ereignisreichem Saisonstart kein Probleme mehr. Ferner hat sich die ca. 20% teurere sibirische Kohle vollauf bewährt, und mit den verminderten Rauchemissionen sind auch die Reklamationen aus der Bevölkerung verschwunden.

Erstmals hatte die Zürcher Oberländer Museumsbahn spürbare Schwierigkeiten im Bereich des Lokpersonals, mussten doch mangels Personal (nur noch 4 aktive Heizer) mehrmals elektrische Züge anstelle einer Dampflok geführt werden. Mit dem Abschluss der aktuellen «Heizerklasse» auf Beginn der nächsten Saison sollten dann wieder genügend Heizer für die vielfältigen Einsätze zur Verfügung stehen.

Mit der Einführung der neuen BAV Zugsicherungsvorschriften auf den 01. Juli 2011 gab es insbesondere in der zweiten Jahreshälfte bei den Extra- und Sonderfahrten einen weit gehenden Rückzug der Dampfttraktion auf unsere Stammstrecke. Dampf-Extrafahrten darüber hinaus werden immer mehr zur Ausnahme.

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