Rücktritt von Andreas Flury als Direktor VBG und Gesamtprojektleiter Glattalbahn

Per Ende 2012 tritt Andreas Flury von seinen Funktionen bei der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG zurück.

VBG Verkehrsbetriebe Glattal
Per Ende 2012 tritt Andreas Flury von seinen Funktionen bei der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG zurück.

Dr. Andreas Flury tritt auf den 31. Dezember 2012 als Direktor VBG und Gesamtprojektleiter Glattalbahn zurück. Nach 15 Jahren Tätigkeit bei der VBG wird er in gut einem Jahr die Verantwortung für beide Funktionen abgeben. Die gewonnenen Erkenntnisse, namentlich aus dem Grossprojekt Glattalbahn, wird er auch weiterhin zur Verfügung stellen.

Seit 1. Januar 1998 ist Andreas Flury als Gesamtprojektleiter Glattalbahn tätig, im Oktober 2001 übernahm er zusätzlich die Aufgaben als Direktor der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG. Nach 15-jährigem Wirken bei der VBG tritt er per Ende 2012 von beiden Funktionen zurück. Seinen beruflichen Erfahrungsschatz wird er auch weiterhin zur Verfügung stellen: Einerseits in Unternehmungen auf der strategischen Ebene, zum Beispiel als Verwaltungsrat der Limmattalbahn AG und dem RBS, Regionalverkehr Bern-Solothurn, andererseits als Berater in Infrastrukturprojekten. Sein Führungs- und Projektmanagementwissen wird er zudem den Studierenden an der ETH Zürich im Rahmen von Vorlesungen weitergeben.

Der Verwaltungsrat der VBG hat mit Bedauern vom Rücktritt Kenntnis genommen und spricht Andreas Flury für seinen langjährigen und engagierten Einsatz seinen grossen Dank aus. René Huber, Verwaltungsratspräsident der VBG: „Mit Andreas Flury als Gesamtprojektleiter Glattalbahn und Direktor der VBG konnte das Netz der Glattalbahn in den vereinbarten Qualitäts-, Kosten- und Terminzielen realisiert werden. Sein ausserordentlicher und unermüdlicher Einsatz hat zusammen mit dem Team von Leistungsträgern im Projekt und bei der VBG massgeblich zum Erfolg der Glattalbahn und der Entwicklung des Unternehmens beigetragen.“

Die ersten Jahre seiner Tätigkeit als Gesamtprojektleiter Glattalbahn waren geprägt von der Entwicklung der Projektorganisation, von Informationsvermittlung sowie Planung des Netzes der Glattalbahn. In diesem Zusammenhang trat er an zahlreichen Informationsveranstaltungen auf, um Bevölkerung und Gemeinden vom Nutzen einer Stadtbahn – der heutigen Glattalbahn – zu überzeugen. Nach der im 2003 mit einer stabilen Zweidrittelmehrheit gewonnenen Referendumsabstimmung verlagerte sich die Tätigkeit in die Führung der Projektorganisation, welche er mit Umsicht und Zielstrebigkeit leitete und so sicherstellte, dass die in drei Etappen geplante Einführung der Glattalbahn wie vorgesehen realisiert werden konnte. Zur anspruchsvollen Tätigkeit als Gesamtprojektleiter Glattalbahn übernahm er zudem nach drei Jahren bei der VBG die operative Gesamtverantwortung der VBG und überführte das Unternehmen in eine schlanke, prozessorientierte Organisation, um Synergien zwischen den Geschäftsbereichen Verkehrsbetrieb und Stadtbahnbau optimal zu nutzen.

Über die Nachfolge von Andreas Flury und damit die Weiterentwicklung der VBG wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Führung, Betrieb und Weiterentwicklung eines leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehrsnetzes im nördlichen Agglomerationsraum von Zürich werden auch weiterhin die Hauptzielsetzungen der VBG bleiben.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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