Internationales Aktionskomitee Bahnverbindung Engadin – Vinschgau

In Scuol wurde am 26. Mai 09 das Internationale Aktionskomitee zu Ausarbeitung eines Projektes für die Bahnverbindung Engadin – Vinschgau gegründet.

erstellt am 27. Mai 2011 @ 06:48 Uhr
Internationales Aktionskomitee Bahnverbindung Engadin – Vinschgau
Internationales Aktionskomitee Bahnverbindung Engadin - Vinschgau. / Grafik: Internationales Aktionskomitee Bahnverbindung Engadin - VinschgauIn Scuol wurde am 26. Mai 09 das Internationale Aktionskomitee zu Ausarbeitung eines Projektes für die Bahnverbindung Engadin – Vinschgau gegründet.

Unter dem Präsidium von Grossrat Georg Fallet ist am 26. Mai 09 in Scuol das „Internationale Aktionskomitee Bahnverbindung Engadin – Vinschgau“ gegründet worden. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Frau Rosalinde Gunsch Koch und die Herren Philipp Gunzinger, Dr. Josef Noggler, Dr. Jon Domenic Parolini und Dr. Richard Theiner. Das Aktionskomitee wirbt für eine breit gestreute Mitgliedschaft. Diese besteht aus Einzelmitgliedern, Unternehmungen, Organisationen aber auch aus Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Das Aktionskomitee will die Ausarbeitung eines Bahnprojektes und die Realisierung der Bahnverbindung Engadin – Vinschgau fördern. Damit soll eine relativ kleine Lücke im Bahnnetz zwischen der Schweiz und Italien geschlossen werden.

Die Arbeit des Aktionskomitees stützt sich dabei auf die Studie „Interreg-III-A-Projekt“. Diese wurde in den Jahren 2005 – 2006 erstellt. Sie zeigt die Machbarkeit von fünf Varianten möglicher Bahnverbindungen aus dem Raum S-chanf – Zernez – Scuol in den Raum Mals auf. Aus den möglichen Varianten muss nun das nach wirtschaftlichen, touristischen und geologisch-technischen Gesichtspunkten beste Projekt ausgewählt werden. Die Umweltverträglichkeit wird ein weiteres wichtiges Kriterium bei dieser Auswahl sein.

Das Aktionskomitee will seine Arbeit in enger Verbindung mit den beteiligten Bahnunternehmungen, den interessierten Organisationen und mit den zuständigen Behörden der Ostschweizer Kantone und Graubünden, der Provinzen Bozen/Südtirol, Trentino und Venetien sowie der Länder Schweiz und Italien vorantreiben. Mit einer guten Oeffentlichkeitsarbeit soll dabei laufend über den Stand der Arbeiten orientiert werden.

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