Verein Pacific 01 202: Vereinsversammlung vom 21. April 2012

Am 21.04.2012 hat die diesjährige Vereinsversammlung des Vereins Pacific 01 202 stattgefunden. Neben den Aktivmitgliedern fanden sich auch zahlreiche Passivmitglieder und Gäste ein, insgesamt waren 43 Besucher anwesend, das zur Verfügung stehende Lokal gerammelt voll! Die Suche nach weiteren Sitzgelegenheiten führte gar zu einem verspäteten Beginn der Versammlung. Die an der letzten Vorstandssitzung vorgebrachte Idee des scheidenden Kassiers Ernst Blätter, die Vereinsversammlung attraktiver zu Gestalten, scheint sich auf Anhieb zu bewähren! Die statutarischen Geschäfte konnten speditiv abgewickelt werden.

Verein Pacific 01 202, Thomas Frieden, Urs Bösch
Am 21.04.2012 hat die diesjährige Vereinsversammlung des Vereins Pacific 01 202 stattgefunden. Neben den Aktivmitgliedern fanden sich auch zahlreiche Passivmitglieder und Gäste ein, insgesamt waren 43 Besucher anwesend, das zur Verfügung stehende Lokal gerammelt voll! Die Suche nach weiteren Sitzgelegenheiten führte gar zu einem verspäteten Beginn der Versammlung. Die an der letzten Vorstandssitzung vorgebrachte Idee des scheidenden Kassiers Ernst Blätter, die Vereinsversammlung attraktiver zu Gestalten, scheint sich auf Anhieb zu bewähren! Die statutarischen Geschäfte konnten speditiv abgewickelt werden.

Der Jahresbericht inkl. Jahresrechnung wurden genehmigt und der Vorstand entlastet. Mit Ausnahme von Kassier Ernst Blättler stellten sich alle Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren zur Verfügung und wurden mit Applaus wiedergewählt. Der Vorstand wurde zudem erweitert: neu nehmen auch Kurt Hartmann (Mitgliederdienst, Billettvorverkauf, Reservationen und Zugteam) und Daniel Waeber (Lokführer) Einsitz. Beide wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

Kassier Ernst Blättler hatte relativ kurzfristig seinen Rücktritt auf die Vereinsversammlung vom 21.04.2012 erklärt. Ursprünglich hatte er das Amt bis Ende 2012 ausführen und sich dann aus Altersgründen zurückziehen wollen. Seine Nachfolge konnte noch nicht geregelt werden.

Im Anschluss stand die Wahl einiger verdienter Helfer und Fans als Aktivmitglieder auf dem Programm: Alexander Choremi, Daniel Fässler, Hanspeter Hauser, Ernst Hohl, Hansruedi Kronenberg, Holger Kubernus und Andreas Schwarzmeyer wurden ohne Gegenstimme aufgenommen.

Dann waren alle gespannt auf den Bericht von Urs Bösch zum Stand der Arbeiten im Dampflokwerk Meiningen. Die Lok steht jetzt in der Richthalle und die Arbeiten dürften in den nächsten Tagen losgehen. Viel ist also noch nicht passiert, obwohl die Lok schon über fünf Monate dort im Werk steht. Dies ist vor allem auf Differenzen mit den Schweizer Kesselinspektoren vom SVTI zurückzuführen. Nach den Erfahrungen des Dampflokwerks mit dem Deutschen Eisenbahnbundesamt, welches zur Zeit die Fertigstellung zweier Loks in Meiningen blockiert, war für uns rasch klar, dass die Arbeiten erst begonnen werden dürfen, wenn diese mit der Aufsichtsbehörde abgestimmt sind. Mit einem unkoordinierten Vorgehen hätten wir am Ende unter Umständen mehr Zeit verloren. Auch wenn es also noch nicht viel neues zu berichten gab, so konnte Urs Bösch doch zahlreiche interessante und eindrückliche Bilder von der Überfuhr der 01 202 nach Meiningen, sowie vom Dampflokwerk und anderen dort in Arbeit stehenden Lokomotiven zeigen.

Danach folgten Orientierungen zum Depotareal und zum Stand der Risikoanalyse „Fahren ohne Zugsicherung“. Aller Voraussicht nach wird es weiterhin möglich sein, auch ohne Zugsicherung auf dem Schweizer Normalspurnetz zu fahren. Für jede einzelne Fahrt muss aber ein Gesuch an das Bundesamt für Verkehr (BAV) gestellt werden und das Vorgehen gemäss Risikoanalyse muss eingehalten werden (zwei Lokführer, plus ein Heizer, eingehende Vorbereitung und Besprechung der Fahrt). Der VPac hat schon einige Fahrten nach diesem Regime durchgeführt und damit positive Erfahrungen gemacht. Der Aufwand für die Erarbeitung der Risikoanalyse war enorm. Wenn dadurch aber der Einbau der teuren Zugsicherungseinrichtung vermieden werden kann, dann hat sich die Mühe mehr als gelohnt!

Mit einem Ausblick auf die kommenden Fahrten wurde der statutarische Teil abgeschlossen. In einem zweiten Teil zeigte Hans Kummer, langjähriger Militär- und Swissair-Linienpilot, in einem interessanten Vortrag die Gemeinsamkeiten in der Arbeitsweise auf Linienflugzeugen und Dampflokomotiven. Es handelt sich in beiden Fällen um Teamarbeit, welche eine einwandfreie Kommunikation zwischen den Beteiligten erfordert. Anschaulich erklärte Hans Kummer, welche menschlichen Eigenschaften dazu dienlich sind und welche eher hinderlich… Krönender Abschluss des Vortrags war Loriot’s legendärer Sketch über das Frühstücksei, welcher uns Hans Kummer zusammen mit seiner Frau Lisa vorspielte!

Siehe auch

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar