Bahnmuseum Albula – Einsteigen. Mitmachen. Erleben.

Die Umbauarbeiten im Zeughaus in Bergün, dem zukünftigen Sitz des Bahnmuseums Albula, gehen wie geplant voran. Das Bahnmuseum wird ab dem 1. Juni 2012 auf über drei Stockwerken die Kultur-, Sozial- und Bahngeschichte für jung und alt erlebbar machen. Anlässlich der zweiten Medienkonferenz am 20. Oktober 2011 zur Vorstellung der Museumsinhalte wurde der Verkauf von Aktien lanciert. Somit besteht jetzt die Möglichkeit Teil des Museums zu werden und als Aktionär der Bahnmuseum Albula AG das Museum zu unterstützen.

erstellt am 20. Oktober 2011 @ 12:00 Uhr
Stiftung Bahnmuseum Albula
Bahnmuseum Albula 38964_01Die Umbauarbeiten im Zeughaus in Bergün, dem zukünftigen Sitz des Bahnmuseums Albula, gehen wie geplant voran. Das Bahnmuseum wird ab dem 1. Juni 2012 auf über drei Stockwerken die Kultur-, Sozial- und Bahngeschichte für jung und alt erlebbar machen. Anlässlich der zweiten Medienkonferenz am 20. Oktober 2011 zur Vorstellung der Museumsinhalte wurde der Verkauf von Aktien lanciert. Somit besteht jetzt die Möglichkeit Teil des Museums zu werden und als Aktionär der Bahnmuseum Albula AG das Museum zu unterstützen.

Bahnmuseum Albula 38964_02Zu den ersten Zeichnern der Bahnmuseums-Aktie zählt Stefan Engler, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Graubünden und heutiger Verwaltungsratspräsident der Rhätischen Bahn (RhB). Stefan Engler: „Die Rhätische Bahn zählt weltweit zu den drei Bahnen, die von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet wurden. Ein gewichtiges Argument, das Bahnmuseum in Bergün aktiv zu begleiten.“ Ebenfalls zu den Erstzeichnern zählt der Bündner Schriftsteller Arno Camenisch, dessen in Deutsch und Rätoromanisch geschriebenes Buch “Sez Ner“ mit dem Schillerpreis (Zürcher Kantonalbank), dem Berner Literaturpreis und dem Förderpreis des Kantons Graubünden ausgezeichnet wurde. Arno Camenisch: „Die RhB ist Kult, ein Pionierwerk – ein roter Faden, der sich durch Graubünden zieht und Täler und Sprachen verbindet. Zudem verspüre ich eine emotionelle Bindung zur RhB, ich bin an der Zuglinie aufgewachsen, gleich hinter dem Bahnhof.“

Wie Andreas Dürst, Gesamtprojektleiter und Verwaltungsratspräsident der Bahnmuseum Albula AG, auf der Medienkonferenz betonte, bietet der Erwerb einer Aktie für jeden Käufer die Chance, nicht nur finanziell den Museumsaufbau zu unterstützen, sondern längerfristig mit dem Bahnmuseum aktiv verbunden zu sein. Andreas Dürst: „Unser Ziel ist es, dem Bahnmuseums bis zu seiner Eröffnung am 1. Juni 2012 zusätzlich 500‘000 CHF durch den Aktienverkauf zur Verfügung zu stellen.“ Maximal 20‘500 Bahnmuseums-Aktien können über die Homepage des Bahnmuseums www.bahnmuseum-albula.ch bestellt werden. Die Bahnmuseum Albula AG hat ein voll liberiertes Aktienkapital von CHF 100‘000, welches in 52‘000 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1.00 und 9‘600 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 5.00 eingeteilt ist. Unabhängig vom Nennwert berechtigt jede Aktie zu einer Stimme an der Generalversammlung.

Bahnmuseum Albula 38964_03Kompetenzzentrum einer ganzen Bahnregion
Für Pius Tschumi, Ausstellungsmacher der Zürcher Kunstumsetzung GmbH, die von der Stiftung Bahnmuseum Albula mit der Ausarbeitung und Realisierung des inhaltlichen Konzepts beauftragt wurde, ist das Bergüner Museum vieles in einem: „Es ist mehr als nur ein Bahnmuseum, denn es ist zugleich auch Kompetenzzentrum einer ganzen Bahnregion, in deren Mittelpunkt die wohl spektakulärste Alpenbahn Europas steht.“ Aber nicht nur die Dauerausstellung mit ihren Raumbildern, interaktiven Elementen und Exponaten werde Kompetenz und Authentizität ausstrahlen. Pius Tschumi: „Sonderausstellungen zu Schwerpunktthemen sowie ein eigenes Veranstaltungsprogramm begleiten die Dauerausstellung, greifen Fragen der Besucher auf und machen geschichtliche Zusammenhänge ebenso erlebbar wie die Denkarbeit eines Bauingenieurs am Zeichenbrett oder die schwere Arbeit eines Heizers auf der Dampflok vor 100 Jahren.“

Bahnmuseum Albula 38964_04Das Bahnmuseum Albula wird ab dem 1. Juni 2012 auf insgesamt 1’300 qm Ausstellungsfläche anhand von über 400 Exponaten die Geschichte der Rhätischen Bahn und ihre Auswirkungen auf das Alltagsleben der Menschen in der Region nacherleben lassen. Wesentliche Unterstützung erhielten Stiftung und Museumsmacher durch die Bevölkerung aus der Region, die sich als Zeitzeugen zur Verfügung stellte und nicht selten die Ausstellungsmacher mit alten, über Generationen aufbewahrten Fundstücken überraschte. Die Verankerung in der Region betont die Stiftung Bahnmuseum Albula mit einer Kooperation mit alpinavera und dem Bündner Bio-Bauernhof Ranch Farsox für das Catering an der Stulser Medienkonferenz. Andreas Dürst: „Die Bedeutung der RhB für die Landwirtschaft wird im Bahnmuseum thematisiert werden – da passt es gut, wenn ein Bio-Bauer aus dem Albulatal das Catering in Stuls übernimmt.“

Bahnmuseum Albula 38964_05Bau des Bahnmuseums Albula auf gutem Weg
Die Umbauarbeiten in Bergün kommen wie geplant voran. Bereits Ende dieses Jahres und damit rechtzeitig zum Auftakt der diesjährigen Wintersaison wird das gemeinsame Dienstleistungszentrum von Rhätische Bahn und Bergün Filisur Tourismus den Betrieb aufnehmen. Stefan Lauener von der Architektengemeinschaft Ruch und Partner, St. Moritz und Knapkiewicz/Fickert, Zürich, der als verantwortlicher Projektleiter Architektur den Museumsbau begleitet, erläutert: „Es lässt sich absehen, dass die Eröffnung des gemeinsamen Dienstleistungszentrums von der RhB und Bergün Filisur Tourismus am 17.12.2011 und der Start des Bahnmuseums Albula am 1. Juni 2012 wie geplant stattfinden können.“

Über das Bahnmuseum Albula
Das Bahnmuseum Albula steht für die einmaligen kulturellen und historischen Werte der wohl spektakulärsten Alpenbahn Europas. Natur, Kultur, Architektur und Museum haben ein enormes gemeinsames Potenzial, das wir sinnstiftend und öffentlichkeitswirksam nutzen wollen – mit direktem Einbezug der täglich erfahrbaren, zum UNESCO Welterbe RhB zählenden Landschaft Albula / Bernina, der tüchtigen Bevölkerung und des aktiven Tourismus. Das Museum verleiht dem UNESCO Welterbe RhB einen weiteren Akzent: Es erzählt und vertieft Geschichten und Fakten, die auf der UNESCO Welterbe RhB Weitwanderung mit inhaltlichen Inszenierungen und örtlichen Informationsstelen angesprochen werden und schafft damit einen zusätzlichen Attraktionspunkt. Der inszenierte Wanderweg zwischen Filisur und Preda bildet quasi den Aussenraum des Museums: Themen, die im Museum vermittelt werden, können in natura erfahren werden. Bahnlehrpfad und UNESCO Welterbe RhB Weitwanderung münden auf den Platz der Bahnfreunde und laden gemeinsam zum Museumsbesuch ein. Das Bahnmuseum Albula eröffnet am 1. Juni 2012. Weitere Infos unter www.bahnmuseum-albula.ch

Siehe auch

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar