Stadt Bern: Positives Fazit nach Notfallübung im RBS-Schanzentunnel

In der Nacht auf Donnerstag (31.5.2012) hat im RBS-Tunnel in der Stadt Bern eine gross angelegte Notfallübung stattgefunden. Ausgangslage war die Kollision zweier RBS-Zugskompositionen kurz vor dem Bahnhof Bern. Insgesamt nahmen rund 170 Einsatzkräfte und Figuranten an der Übung teil. Die Einsatzleitung zieht ein positives Fazit.

Kapo BE, (ah) / Berufsfeuerwehr Bern / Sandro Hartmeier
Stadt Bern Notfalluebung RBS-Schanzentunnel 47662_01pkb. In der Nacht auf Donnerstag (31.5.2012) hat im RBS-Tunnel in der Stadt Bern eine gross angelegte Notfallübung stattgefunden. Ausgangslage war die Kollision zweier RBS-Zugskompositionen kurz vor dem Bahnhof Bern. Insgesamt nahmen rund 170 Einsatzkräfte und Figuranten an der Übung teil. Die Einsatzleitung zieht ein positives Fazit.

In der Nacht auf Donnerstag, 31. Mai 2012, fand im RBS-Schanzentunnel in der Stadt Bern von 01:00 Uhr bis 03:00 Uhr eine gross angelegte Notfallübung statt. Ausgangslage der Übung bildete eine Streifkollision zweier Zugkompositionen der stark frequentierten Zugslinie der RBS im Tunnel bei der Einfahrt in den Bahnhof Bern. Einer der Züge wurde stark beschädigt und Zugreisende wurden dabei teils schwer verletzt. Die in der Folge aufgebotenen Rettungskräfte organisierten die Bergung, Betreuung und Versorgung der verunfallten Reisenden.

Stadt Bern Notfalluebung RBS-Schanzentunnel 47662_02Ziel der Übung war, die Zusammenarbeit aller involvierten Kräfte zu trainieren, die bestehenden Notfallkonzepte und Kommunikationsmittel zu überprüfen und die vorhandenen Mittel der verschiedenen Organisationen optimal einzusetzen. Die Einsatzleitung konnte nach dem Ende der Einsatzübung ein positives Fazit ziehen.

Insgesamt waren 170 Einsatzkräfte und Figuranten an der Notfallübung beteiligt. Die 31 Figuranten, welche sich für die Übung zur Verfügung gestellt hatten, wurden fachmännisch geschminkt und mit Verletzungen präpariert.

Stadt Bern Notfalluebung RBS-Schanzentunnel 47662_03Beteiligt waren die Kantonspolizei Bern, die Feuerwehr der Stadt Bern, die Sanitätspolizei und Angehörige des Careteams des Kantons Bern. Durch die RBS wurden zwei Personenzüge zur Verfügung gestellt, wovon einer vorgängig durch die Berufsfeuerwehr Bern einer Kollision entsprechend hergerichtet wurde.

Im Rahmen der Notfallübung war die Tiefenaustrasse zwischen der Kreuzung Neubrück und dem Neufeldtunnel während der Übung in beiden Richtungen gesperrt.

Autor: Redaktion

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