TPF: Der Kunde soll im Zentrum einer dynamischen Informationspolitik stehen

Die TPF haben im Jahr 2011 ein gutes Geschäftsjahr abgeschlossen und bereiten sich für wichtige Investitionen vor.

TPF
Die TPF haben im Jahr 2011 ein gutes Geschäftsjahr abgeschlossen und bereiten sich für wichtige Investitionen vor.

Alle wichtigen Indikatoren aus dem Jahr 2011 sind für die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF auf Grün gestellt. Mit mehr als 26 Millionen beförderten Personen sind die Einnahmen aus dem Reiseverkehr um 9,2 % gestiegen. Der Verkauf von Aktien in Verbindung mit dem Einstieg der SBB in das Aktienkapital der Gesellschaft hat einen starken Einfluss auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2011, das mit einem Einnahmenüberschuss von 7,5 Millionen CHF für ein Gesamteinnahmenvolumen von 124,5 Millionen CHF abgeschlossen wurde. Die gesunde finanzielle Situation erlaubt es dem Unternehmen, der Erneuerung der Fahrzeugflotte und der Entwicklung der Information zugunsten der Reisenden mit einer Gesamtinvestition von 150 Millionen CHF für die kommenden Jahre in diesen beiden Bereichen gelassen entgegenzusehen.

Die Benutzung der Freiburgischen Verkehrsbetriebe ist gut. Das Unternehmen verzeichnet eine Zunahme der Anzahl Reisende in allen Tätigkeitsbereichen, sei es auf der Strasse oder auf der Schiene. Im vergangenen Jahr sind insgesamt 26,3 Millionen Personen befördert worden, was einer jährlichen Zunahme von 2,4 % entspricht. Der Anstieg der Zahl der Reisenden wird von einer Zunahme der Einnahmen um 9,2 % begleitet, während die den TPF von den öffentlichen Körperschaften gewährten Entschädigungen für das Geschäftsjahr gleichzeitig um 2.7 % auf insgesamt 75 Millionen CHF angestiegen sind. Anhand dieser Ergebnisse lässt sich für die Grundtätigkeiten des Unternehmens ein positives Endergebnis von 2.2 Millionen CHF ableiten, was den Erwartungen entspricht.

Zunahme der Zahl der Beschäftigten
Für den Rest hat der Einstieg der SBB in das Aktienkapital – insgesamt 5% – der Freiburgischen Verkehrsbetriebe einen starken Einfluss auf das Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2011, das einen Einahmenüberschuss von 7,476 Millionen CHF aufweist. Das Eigenkapital wird dadurch von 60,2 auf 68,5 Millionen CHF erhöht. Die Zahl der Beschäftigten nimmt ebenfalls ständig zu. Im Jahr 2011 wurden 34 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, sodass das Unternehmen am 31. Dezember 2011 insgesamt 670 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte, was einer progressiven Auswirkung von 6,0 % auf die Lohnmasse entspricht. Im technischen Bereich wurde die Rechnung 2011 erstmals in Übereinstimmung mit den Anforderungen der neuen Bundesgesetzgebung erstellt, sowie sie sich aus der Bahnreform 2 ergeben hat.

Die gesunde finanzielle Situation erlaubt es der Gesellschaft, den zukünftigen Entwicklungen im Bereich des Kundendienstes gelassen entgegenzusehen. Geht es doch darum, einen grossen Teil der Strassen- und Schienenfahrzeuge zu ersetzen und gleichzeitig die Erschliessung des öffentlichen Verkehrs insbesondere auch im Bereich der Kundeninformation erheblich zu verbessern.

Offertenausschreibung in kommenden Sommer
Im Verlaufe des Sommers werden die TPF eine Offertenausschreibung für eine umfassende Erneuerung der Fahrzeugflotte mit Blick auf den Zeithorizont 2013-2015 veröffentlichen. Die Ausschreibung wird sich auf Dieselfahrzeuge der Euronorm 6 beziehen, mit einer Variantenauflage für Hybridfahrzeuge. Eine Schätzung des Bedarfs bezieht sich auf 60 Überlandbusse, 20 Überlandgelenkbusse und 12 Stadtgelenkbusse. Schliesslich sind auch ein halbes Dutzend Minibusse zu beschaffen. Hinzu kommen die für das Jahr 2014 vorgesehene zweite Lieferung von 4 Flirt-Zugkompositionen und die Anschaffung von 6 neuen Zugkompositionen für den Schmalspurbetrieb. Die Investitionen für das Rollmateriel belaufen sich auf rund 150 Millionen CHF und werden für die Reisenden einen besseren Komfort sowie eine höhere Kapazitätsauslastung zur Folge haben.

Schliesslich kann damit eine noch bessere Erschliessung des öffentlichen Verkehrs erreicht werden, um im Sinne des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen zu beseitigen. In diesem Bereich werden besondere Anstrengungen durchgeführt, um die Information der Reisenden zu entwickeln und die Billettausgabe zu erleichtern. Bis zum Jahresende 2012 werden akustische Ansagen im städtischen Busverkehr eingeführt. Bis zum nächsten Frühling werden in rund 40 Fahrzeugen elektronische Bildschirme eingebaut, um den Reisenden die gleiche Information zur Verfügung zustellen, wie sie seit dem vergangenen Dezember über die Bildschirme der Flirtkompositionen der S-Bahn RER FribourgIFreiburg verbreitet wird. Die Informationsbildschirme, wie sie seit 6 Monaten im Bahnhof Bulle in Betrieb stehen, werden im nächsten Jahr auch im Busbahnhof Freiburg zum Einsatz gelangen, ehe sie dann entsprechend der Renovations- und Umbauprojekte auch in den übrigen Bahnhöfen eingerichtet werden.

Im Verlaufe des Jahres 2013 werden sich die TPF auch mit einem Betriebsleitsystem ausstatten, um den Einsatz der Fahrzeuge während der Spitzenzeiten besser regulieren zu können. Neue Automaten werden im Rahmen eines vollständig überdachten Verkaufsdispositivs ebenfalls eingeführt. In diesem Bereich hat sich die Einführung des SMS-Billetts « 873 » in der Frimobilzone 10 als grosser Erfolg erwiesen. So werden jede Woche rund 4000 Billette per SMS bestellt. Die Einfachheit dieser Lösung überzeugt die Reisenden und stösst bei verschiedenen Verkehrsunternehmen in der Schweiz auf grosses Interesse.

Le client sera au centre d’une information dynamique

Les TPF réalisent un bon exercice 2011 et se préparent à de gros investissements.

Tous les principaux indicateurs sont au vert pour les Transports publics fribourgeois (TPF), lors de l’année 2011. Avec plus de 26 millions de personnes transportées, les recettes voyageurs ont progressé de 9,2%. La vente d’actions liées à l’entrée des CFF au capital de la société influence fortement le résultat de l’exercice 2011 qui présente un bénéfice de 7, 5 millions de francs pour un total des produits à 124,5 millions de francs. Cette situation financière saine permet à l’entreprise d’envisager sereinement le renouvellement des véhicules et le développement de l’information aux voyageurs pour des investissements dans ces domaines de l’ordre de 150 millions de francs dans les prochaines années.

La fréquentation des Transports publics fribourgeois est bonne. L’entreprise enregistre une augmentation du nombre de voyageurs dans l’ensemble de ses secteurs d’activités, sur route ou sur rail. 26,3 millions de personnes ont ainsi été transportées l’an dernier, en hausse annuelle de 2,4%. L’augmentation du nombre de voyageurs s’accompagne d’une hausse des recettes de 9,2%, alors que les indemnités octroyées aux TPF par les collectivités publiques pour l’exercice 2011 progressent dans le même temps de 2,7% à 75 millions de francs. Ainsi, les activités de base de l’entreprise présentent un résultat positif de 2,2 millions de francs, ce qui est conforme aux attentes.

Effectifs en hausse
Pour le reste, l’entrée – à raison de 5% – des CFF au capital-actions des Transports publics fribourgeois influence fortement le résultat global de l’exercice 2011 qui présente un bénéfice de 7, 476 millions de francs. Les fonds propres passent de 60,2 à 68,5 millions de francs. Les effectifs sont en constante augmentation. Durant l’année 2011, 34 personnes sont venues rejoindre les rangs de l’entreprise qui emploie 670 collaborateurs au 31 décembre 2011, avec une incidence progressive de 6% sur la masse salariale. Sur un plan technique, les comptes 2011 sont présentés pour la première fois, conformément aux exigences de la nouvelle législation fédérale qui découle de la Réforme des chemins de fer 2.

Cette situation financière saine permet à la société d’envisager sereinement les développements futurs dans le service à la clientèle. Il s’agira de renouveler une part importante des véhicules routiers et ferroviaires et dans le même temps, de faciliter l’accès aux transports publics en améliorant l’information aux voyageurs.

Appels d’offre cet été
Durant le courant de l’été, les TPF vont lancer des appels d’offre pour un renouvellement conséquent de la flotte à l’horizon 2013-2015. Les publications porteront sur des véhicules diesel aux normes Euro 6, avec une demande de variante pour des bus hybrides. Les estimations des besoins portent sur 60 autobus interurbains, une vingtaine d’autobus articulés interurbains et une douzaine d’autobus articulés urbains. Enfin, une dizaine de mini-bus seront également nécessaires. Si l’on ajoute à cela la deuxième livraison programmée de 4 rames ferroviaires Flirt en 2014 et l’achat de 6 nouvelles compositions pour la voie étroite, les investissements en matériel roulant avoisinent les 150 millions de francs pour un confort accru et un gain de capacité pour les voyageurs.

Afin de rendre l’accès aux transports publics plus aisé et de se mettre aux normes de la Loi fédérale sur l’égalité pour les handicapés (Lhand), un effort considérable va être entrepris pour développer l’information aux voyageurs et la distribution de titres transport. D’ici la fin 2012, des annonces acoustiques seront introduites dans les bus urbains. D’ici au printemps prochain, des écrans feront leur apparition dans une quarantaine de véhicules, afin de pouvoir mettre à disposition de la clientèle la même information dispensée depuis décembre dernier sur les écrans des rames Flirt du RER FribourgIFreiburg. Les écrans d’information qui équipent depuis 6 mois la Gare de Bulle seront déployés l’an prochain à la Gare routière de Fribourg, puis intégrés aux autre gares, au gré des projets de rénovation et de transformation.

Les TPF vont également s’équiper courant 2013, d’un système d’aide à l’exploitation, afin de pouvoir mieux réguler l’engagement des véhicules aux heures de pointe. De nouveaux automates feront leur apparition dans le cadre d’un dispositif de vente totalement revisité. A ce titre, le lancement du billet SMS « 873 » pour la zone 10 de Frimobil est un grand succès. Près de 4000 billets sont ainsi vendus chaque semaine par envoi d’un SMS. La simplicité de cette solution séduit les voyageurs et suscite un grand intérêt de la part de plusieurs entreprises de transports en Suisse.

Autor: Redaktion

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