SBB Fahrplan 2013: Angebotsausbau in der Romandie, in der Nordostschweiz und im internationalen Verkehr

Seit dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember bietet die SBB ihren Kunden im nationalen und im regionalen Verkehr mehr Zugsverbindungen und mehr Sitzplätze an. Schwerpunkte sind eine deutliche Verbesserung in der Westschweiz mit der Einführung des „Horaire Romandie 2013“, der Halbstundentakt zwischen Schaffhausen und Zürich sowie die Aufnahme von neuen internationalen Verbindungen nach Frankreich und Österreich. Die SBB optimierte zudem die Benutzerfreundlichkeit der elektronischen Verkaufskanäle.

erstellt am 08. November 2012 @ 10:34 Uhr
SBB CFF FFS / ZVV / Pro Bahn Schweiz / Marcel Manhart / Sandro Hartmeier
Janine Pilloud SBB Fahrplan 2013 53238_02Seit dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember bietet die SBB ihren Kunden im nationalen und im regionalen Verkehr mehr Zugsverbindungen und mehr Sitzplätze an. Schwerpunkte sind eine deutliche Verbesserung in der Westschweiz mit der Einführung des „Horaire Romandie 2013“, der Halbstundentakt zwischen Schaffhausen und Zürich sowie die Aufnahme von neuen internationalen Verbindungen nach Frankreich und Österreich. Die SBB optimierte zudem die Benutzerfreundlichkeit der elektronischen Verkaufskanäle.

Die Zunahme der Mobilität in der ganzen Schweiz führt insbesondere in urbanen Regionen immer mehr zu Engpässen. Die prognostizierte Zunahme bis 2030 beträgt bis zu 50%, das Wachstum in städtischen Ballungsräumen gar bis zu 100%. Die SBB trägt diesen Entwicklungen Rechnung und baut ihr Angebot sowohl im Regionalverkehr als auch national weiter aus.

Mehr Züge auf den Linien Genf – Lausanne und Schaffhausen – Zürich
Die bedeutendste Verbesserung in der Westschweiz ist die Einführung des «Horaire Romandie 2013» (das neue Fahrplankonzept für die Westschweiz). Die  RegioExpress -Züge zwischen Genf und Lausanne fahren neu im Halbstundentakt, alternierend bis nach Palézieux – Romont oder nach Vevey. Ab dem Fahrplanwechsel sind insgesamt 13 neue Doppelstockzüge des Typs Regio Dosto im Einsatz. Damit kann die SBB das Sitzplatzangebot auf dieser stark frequentierten Strecke um rund 33 Prozent erhöhen. Zwischen dem Wallis und Genf führen zudem zusätzliche Fernverkehrszüge in den Hauptverkehrszeiten zu einem Fahrzeitgewinn von bis zu 11 Minuten. In der Westschweiz bietet die RER Fribourg I Freiburg zudem einen Stundentakt zwischen Bern, Romont und Bulle an.

In der Nordostschweiz führt die SBB auf der Strecke Schaffhausen – Zürich einen Halbstundentakt ein. Die bisher stündliche Verbindung mit  InterCity / InterRegio  wird durch den neuen  RegioExpress , welcher mit Regio Dosto-Kompositionen geführt wird, zu einem Halbstundentakt mit Halten in Oerlikon und Bülach ergänzt. Dieser markante Schritt wurde mit dem Ausbau zur Doppelspur ermöglicht. Zwischen Winterthur und Zürich verkehren ab Fahrplanwechsel in der Hauptverkehrszeit am Morgen zwei zusätzliche Züge.

Internationaler Verkehr – Besseres Angebot nach Österreich und Frankreich
Die SBB baut auch im internationalen Personenverkehr das Angebot sukzessive aus. Auf der Linie Zürich – Österreich wird in enger Zusammenarbeit mit der Partnerbahn ÖBB neu ein zusätzliches sechstes Zugpaar Railjet eingesetzt. Die Reisezeit ab Zürich nach Wien verkürzt sich zudem auf allen Verbindungen um rund 20 Minuten.

Alain Barbey CEO TGV Lyria TGV-POS 4413 53238_03TGV Lyria, eine gemeinsame Tochtergesellschaft von SNCF und SBB, verstärkt das Angebot im Reiseverkehr zwischen der Schweiz und Frankreich. So verkehrt der  TGV  Paris – Bern täglich bis Interlaken Ost und am Wochenende bereits ab Interlaken Ost nach Paris. Mit dem direkten Zugang ins Berner Oberland bietet TGV Lyria unter anderem für Wintersportler eine attraktive und komfortable Reisemöglichkeit. Zudem übernimmt TGV Lyria die bestehenden Linien Genf – Marseille – Nizza sowie Genf – Montpellier mit täglich drei Verbindungen ab der Schweiz nach Südfrankreich und zurück.

Fahrplanoptimierungen und Investitionen im Regionalverkehr
Im Regionalverkehr ist die SBB insbesondere im weiteren Ausbau der S-Bahn gefordert. Mit dem Fahrplanwechsel profitieren die Kunden auf verschiedenen Linien von einem Angebotsausbau und von neuem Rollmaterial. Die Änderungen im Überblick:

Zürich/Ostschweiz

  • Zwischen Winterthur und Zürich verkehren in der Hauptverkehrszeit am Morgen zwei zusätzliche Züge der Linie  S12 .
  • Auf der Strecke Baden – Otelfingen und umgekehrt verkehrt die  S6  am Abend mit zwei zusätzlichen Verbindungen, das ergibt neu einen Halbstundentakt bis 22 Uhr.
  • Die neue Haltestelle „Steinhausen Rigiblick“ der  S9  wird in Betrieb genommen. Die Haltestelle Sihlbrugg der  S21  wird hingegen aufgehoben.
  • Zwischen Rotkreuz und Lenzburg verkehrt täglich ein zusätzlicher Zug mit Abfahrt in Rotkreuz um 23.52 Uhr.

Nordwestschweiz/Luzern

  • Von Aarau nach Turgi verkehrt ein zusätzlicher Zug mit Abfahrt in Aarau um 15.58 Uhr.
  • Auf der Strecke Olten – Solothurn verkehren auch werktags bis Langendorf neue FLIRT-Züge.

Westschweiz

Tessin

  • Der  ICN  mit Abfahrt in Chiasso um 07.45 Uhr hält zusätzlich in Mendrisio. Für Reisende ab Mendrisio wird damit in der Spitzenzeit am Morgen eine zusätzliche Verbindung nach Lugano und Bellinzona angeboten.
  • Die täglichen Verbindungen ab dem Tessin nach Mailand Centrale werden ab dem Fahrplanwechsel verdoppelt. Neu verkehren täglich fünf Züge ab Biasca via Bellinzona und Lugano bis nach Mailand und sechs Züge ab Mailand zurück bis nach Biasca.

In rund einem Jahr wird in der Ostschweiz die S-Bahn St. Gallen in Betrieb genommen, und mit der Eröffnung der Durchmesserlinie Nord-Süd im Jahr 2014 wird eine weitere wichtige Etappe im Ausbau der S-Bahn Zürich vollendet. Die Region Tessin wird ab 2015 vom S-Bahnsystem Tessin/Como – Mendrisio – Varese – Malpensa (Anschluss internationaler Flughafen Mailand) profitieren. Ab Fahrplanwechsel 2015 erfolgt zudem die 2. Etappe der S-Bahn Zürich mit der Durchmesserlinie Ost-West und dem Ausbau Oerlikon sowie die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels.

Noch einfacher zum elektronischen Ticket
Die Kundinnen und Kunden nutzen die Selbstbedienungskanäle der SBB so intensiv wie noch nie. 2011 wurden 60.6 Millionen Billette am Automaten, online oder mobile gekauft. Das entspricht einer Selbstbedienungsquote von 70.7%. Der Anteil wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Die SBB verbessert deshalb die Benutzerfreundlichkeit der elektronischen Verkaufskanäle. Am Automaten leitet ein neuer Bedienablauf die Kunden mit Fokus auf Eingabe des Fahrziels schneller zum gewünschten Angebot. Eine Automatenhotline ist seit Sommer 2012 im Raum Zürich erfolgreich in Betrieb. Im SBB Ticket Shop auf sbb.ch wurden verschiedene Verbesserungen im Kaufprozess vorgenommen, wie Datumsauswahl mit Anzeige des Wochentages, klarere Informationen zu ermässigten Billetten oder prominentere Preisanzeige der Sparbillette. Eine neu überarbeitete Startseite leitet die Kunden direkt zu den aktuellsten und wichtigsten Angeboten im SBB Ticket Shop. Zudem wurde das Login vereinfacht. Im online Fahrplan auf sbb.ch können die Kunden neu direkt eine Verspätungsbestätigung ausdrucken und erhalten ausführlichere Informationen zum Reisen mit Behinderung.

Neue SBB App im Web 2.0 Format
SBB Connect 53238_01Mit rund 2,5 Millionen Downloads gehört «SBB Mobile» zu den meist verbreitetsten Apps in der Schweiz. SBB Mobile hat per Herbst 2012 neu Informationen rund um den Bahnhof integriert und einige Neuerungen für eine erleichterte Bedienbarkeit vorgenommen. Verbesserungen sind u.a. die Integration von Zonenplänen bei Verbundbilletten, Kontaktimport für den Billetkauf von Mitreisenden, Umbenennung von Favoriten nach individuellen Bedürfnissen, detaillierterer Checkout-Screen und automatische E-Mail Bestätigung des Kaufes.

Im Dezember 2012 lanciert die SBB mit der neuen App «SBB.Connect» zusätzlich ein eigenes Social Media-Netzwerk. Durch die Vernetzung über Facebook und Twitter wird zum Beispiel ermöglicht Informationen zu erhalten, welche Freunde auf welchen Routen unterwegs sind und Verabredung zu vereinbaren.

In den nächsten Monaten können Kunden auch aktuelle Informationen über Grossstörungen, Verspätungen und Gleiswechsel auf bis zu 20 verschiedenen Strecken als individualisierte Push-Nachricht abonnieren. Dieser Service wird den bisherigen SMS-Alarm ersetzen.

Ab Fahrplanwechsel 2012 werden die Regio-Dosto wie folgt eingesetzt:
  • 12 Regio-Dosto auf der  S12  und der  S15  [6-teilige Züge, blau/weisse ZVV-Lackierung]
  • Total 3 Regio-Dosto auf der  RegioExpress -Strecke Wettingen – Olten [6-teilige Züge, grau/weisse SBB-Lackierung]
  • 5 Regio-Dosto auf der  RegioExpress -Strecke Schaffhausen – Zürich [4-teilige Züge, grau/weisse SBB-Lackierung]
  • Total 13 Regio-Dosto auf der  RegioExpress -Strecke Genf – Vevey/Romont [4-teilige Züge, grau/weisse SBB-Lackierung]
Schaffhausen – Zürich: Fernverkehr neu im Halbstundentakt
Ab Sonntag (9.12.2012) verkehren die Fernverkehrszüge zwischen Schaffhausen und Zürich erstmals im Halbstundentakt. Häufigere Verbindungen zwischen den beiden Städten sowie neue Züge bringen den Fahrgästen mehr Flexibilität im Alltag und grösseren Reisekomfort. Neu ist ebenfalls ein stündlicher Fernverkehrshalt in Zürich Oerlikon.

Ab dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2012 verkehren zwischen Schaffhausen und Zürich HB in beide Richtungen zwei Fernverkehrszüge pro Stunde statt wie bis anhin nur einer. Stündlich fahren  InterCity – und  InterRegio -Züge ohne Halt zwischen den beiden Städten. Hinzu kommen neue  RegioExpress -Verbindungen, welche auch Bülach und Zürich Oerlikon bedienen. Die Fahrpläne der  S16  bleiben unverändert.

Doppelspur und neue Züge verbessern Angebot
Seit 2009 führt die SBB zwischen Bülach und Schaffhausen verschiedene Ausbauarbeiten durch, um einen Anschluss an das deutsche und damit europäische Hochleistungsverkehrsnetz zu gewähren. Die realisierten Doppelspurausbauten zwischen Hüntwangen-Wil und Neuhausen ermöglichen bereits heute die Einführung des Halbstundentakts im SBB-Fernverkehr zwischen Zürich und Schaffhausen. Zudem setzt die SBB auf dieser Strecke neu auch Regio-Doppelstockzüge ein, um Passagieren mehr Sitzplätze zu bieten. An der Präsentation des Halbstundentaktes Schaffhausen – Zürich wurde am 6. Dezember 2012 im Bahnhof Schaffhausen der SBB Regio-Dosto RABe 511 017 auf den Namen „Schaffhausen“ getauft.

Pendeln wird attraktiver
Die SBB kommt mit dieser Angebotsverbesserung der hohen Nachfrage auf der Strecke Zürich – Schaffhausen entgegen. «Zwischen den Kantonen wird Pendeln ab Sonntag noch viel attraktiver», meint Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr. Auch der Kanton Schaffhausen zeigt sich erfreut über das neue Angebot: «Mit dem Halbstundentakt rücken Zürich und Schaffhausen noch näher zusammen», so Reto Dubach, Regierungsrat Kanton Schaffhausen.

SBB Regio-Dosto RABe 511 017 Schaffhausen 53238_04SBB Regio-Dosto RABe 511 017 Schaffhausen 53238_05

Nouvelle relation entre Pontarlier et la Vallée de Joux dès le 10 décembre 2012
Dès le 10 décembre 2012, le train offrira une alternative confortable aux nombreux pendulaires transfrontaliers. Une nouvelle relation ferroviaire Pontarlier – Frasne – Vallorbe permettra de se rendre au travail, et d’en revenir, confortablement et sans bouchons.

Le nouvel horaire 2013 qui entrera en vigueur le 9 décembre prochain, offre de nombreuses nouveautés en Suisse romande. Parmi celles-ci, une nouvelle relation transfrontalière quotidienne entre la Franche-Comté et le canton de Vaud.

Dans un souci commun de diversifier les relations transfrontalières, la Région Franche-Comté, le canton de Vaud, la SNCF, les CFF et Travys proposent une nouvelle liaison ferroviaire transfrontalière. Dès le lundi 10 décembre prochain, du lundi au vendredi, un autorail TER SNCF partira de Pontarlier à 5h24. Il desservira Frasne à 5h39 et Vallorbe à 6h03. De Vallorbe des correspondances sont assurées par Travys en direction de la Vallée de Joux et par les CFF en direction de Lausanne. En fin de journée, la nouvelle relation quitte Vallorbe à 16h52, pour atteindre Frasne à 17h11 et Pontarlier à 17h29.

Des tarifs avantageux sont proposés à la clientèle: l’abonnement mensuel Pontarlier–Vallorbe revient à 76 euros par mois. Côté suisse, les tarifs Mobilis s’appliquent selon la destination finale. Un abonnement transfrontalier est en préparation.

Pour le canton de Vaud, cette nouvelle offre est un premier pas dans la constitution d’une véritable offre de remplacement au trafic individuel pour les déplacements transfrontaliers. Conçue en fonction des horaires en vigueur dans l’industrie de la Vallée de Joux, elle doit contribuer à décharger progressivement la douane du Creux. La façon d’étendre et de faire évoluer cette première desserte ferroviaire transfrontalière pourra ensuite être étudiée par les compagnies suisses et le canton de Vaud, en partenariat étroit avec la Région Franche-Comté et la SNCF.

Solothurn – Olten: Schneller und halbstündlich in Richtung Bern
Die SBB setzt ab dem 9. Dezember 2012 zwischen Solothurn und Olten neu auch werktags den Zugtyp FLIRT ein. Dank seiner hohen Beschleunigung und den breiten Einstiegstüren wird die Reisezeit zwischen Solothurn und Olten verkürzt. Dadurch entstehen in Solothurn neue Anschlussverbindungen von und nach Bern RBS.

Ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 verkehrt auf der Strecke Solothurn – Olten neu auch von Montag bis Freitag der Zugtyp FLIRT. Aufgrund seiner hohen Beschleunigung und den breiten Einstiegstüren wird eine Reisezeitverkürzung auf dieser Strecke erzielt. Die  Regio -Züge von Olten treffen drei Minuten früher in Solothurn ein, in der Gegenrichtung fahren die  Regio -Züge fünf Minuten später in Solothurn ab und treffen in Olten zur gewohnten Zeit ein. Dank dieser Fahrplanverbesserung entstehen in Solothurn halbstündliche Anschlussverbindungen von und nach Bern RBS.

Der FLIRT bietet grosszügige Platzverhältnisse und ist durchgängig begehbar. Zudem verfügt der FLIRT über eine Klimaanlage und eine behindertengerechte Toilette. Seitlich angebrachte Anzeigen am Zug und Matrixschriften sowie Flachbildschirme im Innenraum sorgen für eine aktuelle Fahrgast-Information.

Fahrplanwechsel im ZVV
Der Fahrplanwechsel im Dezember bringt insbesondere Änderungen für Fahrgäste in den Regionen Zürcher Unterland und Limmattal. Mit der Einführung des Halbstundentakts im Fernverkehr zwischen Schaffhausen und Zürich müssen die Fahrpläne der  S5 ,  S55  und  S22  sowie diverser Buslinien umgestellt werden. Im Limmattal wird ein neues Buskonzept eingeführt.

Fahrplanumstellungen im Zürcher Unterland
Ab 9. Dezember 2012 verkehren die Fernverkehrszüge zwischen Schaffhausen und Zürich im Halbstundentakt, neu mit stündlichem Halt in Zürich Oerlikon. Dieser Ausbau hat zur Folge, dass die S-Bahnen im Unterland nach neuem Fahrplan verkehren: Die Abfahrtszeiten der  S5  und der  S55  zwischen Oberglatt und Rafz sowie zwischen Oberglatt und Niederweningen werden je um 30 Minuten verschoben. Dasselbe gilt für die Abfahrtszeiten der  S22  zwischen Bülach und Schaffhausen. Die Entlastungszüge  verkehren neu zwischen Rafz, bzw. Bülach und Zürich und erhalten geänderte Abfahrtszeiten. Auch die meisten Buslinien im Unterland müssen an die neuen Fahrpläne der S-Bahnen angepasst werden.

Weitere, vereinzelte Fahrplananpassungen

  • Ab Winterthur werden aufgrund der starken Nachfrage zwei weitere Entlastungszüge mit Abfahrten um 06.30 und 08.19 geführt. Damit verkehren zwischen 6.30 Uhr und 08.20 Uhr neu acht Entlastungszüge zur  S12  über Stadelhofen nach Zürich.
  • Der Halbstundentakt auf der  S26  zwischen Rüti und Winterthur wird abends um eine Stunde verlängert; der letzte Kurs fährt ab Rüti um 20.11 Uhr. Eine zusätzliche Fahrt wird um 23.04 ab Bauma angeboten.
  • Auf der Strecke Otelfingen – Baden und umgekehrt verkehrt die  S6  am Abend mit zwei zusätzlichen Verbindungen, das ergibt neu einen Halbstundentakt bis 22 Uhr.
  • Mit der Einführung der 4. Teilergänzungen wird der Halt der S-Bahn in Sihlbrugg ab Mitte 2014 fahrplanmässig nicht mehr möglich sein. Der Halt der heute verkehrenden  S21  wird wegen Bauarbeiten jedoch bereits per Dezember 2012 aufgehoben.
  • Auf der Trolleybuslinie 32 in der Stadt Zürich werden ab Fahrplanwechsel durchgehend Doppelgelenktrolleybusse eingesetzt, um das Platzangebot zu erhöhen.
Horaire 2013 des CFF en Suisse romande: Un train sur deux change d’horaire ce week-end
L’horaire CFF 2013 entre en vigueur le 9 décembre 2012. La Suisse romande bénéficie des principales améliorations, avec 33% de places assises en plus et des trains supplémentaires. En conséquence, un train sur deux change d’heure de départ; les pendulaires sont invités à consulter les nouveaux horaires.

L’horaire 2013, qui entre en vigueur le 9 décembre 2012, accroît de 33% l’offre en places assises dans les trains CFF de Suisse romande. Les clients de la Côte, par exemple, profitent dès dimanche d’une cadence à la demi-heure des  RegioExpress  Genève – Lausanne, prolongés une fois l’heure sur Romont et Vevey. De même, les clients valaisans profitent aussi de trains supplémentaires pour Genève aux heures de pointe, avec un gain de temps de 11 minutes.

Des nouveautés aussi en trafic régional
Le trafic régional n’est pas en reste avec désormais une cadence horaire intégrale sur le RER Fribourg I Freiburg entre Berne, Palézieux et Bulle ainsi qu’une cadence chaque 30 minutes entre Fribourg et Bulle, et l’introduction de la cadence à la demi-heure des trains régionaux aux heures de pointe en Valais.

Dans les cantons de Vaud et Fribourg, le trafic régional est remodelé entre Palézieux et Romont. De nouvelles relations régionales directes pour et de Lausanne sont introduites en lieu et place des sept courses  Regio  aller et retour. Le matin, deux trains  Regio  relient Romont à Palézieux, avec poursuite sans changement jusqu’à Puidoux-Chexbres et Lausanne. En fin de journée, deux trains  RegioExpress  quittent Lausanne pour Puidoux-Chexbres-Palézieux, puis continuent comme  Regio  jusqu’à Romont. En dehors de ces liaisons, la région est desservie fréquemment par la ligne de bus Romont–Ursy–Oron-la-Ville–Palézieux.

La halte de Morges St-Jean est desservie depuis le nouvel horaire par la ligne  S3  du RER Vaud (Villeneuve–Allaman) au lieu de la ligne  S4 . Ce changement permet une desserte chaque heure de la halte, y compris en soirée et le week-end.

Sur la ligne  S31  du RER Vaud, un nouvel aller-et-retour est introduit le vendredi et le samedi soir: départ de Vevey à 23h09 et dans l’autre sens départ de Puidoux-Chexbres à 23h45, avec arrêts dans toutes les stations.

Des changements d’horaires sont également mis en place dans la Vallée de Tavannes. Une nouvelle relation Bienne–Moutier est introduite le matin, tandis qu’en matinée, un train  Regio  circule toutes les heures au lieu de chaque demi-heure entre Sonceboz-Sombeval et Malleray-Bévillard, du lundi au vendredi, entre 9h00 et 12h00, le week-end, dès le premier train jusqu’à 12h00.

Dans le Val de Travers, l’offre du trafic régional est renforcée avec quatre trains supplémentaires, offrant une cadence à la demi-heure dans les deux sens de circulation en début et en fin de matinée entre Neuchâtel et Fleurier.

Une nouvelle relation directe le matin est proposée au départ des gares de la ligne Neuchâtel-Yverdon-les-Bains vers Yverdon-les-Bains et Morges où une correspondance est établie vers Nyon et Genève. En fin de journée, deux bonnes relations de Genève et Nyon vers Morges avec correspondance sur le  RegioExpress / Regio  vers Yverdon-les-Bains-Neuchâtel sont introduites.

Dans le sens contraire, des correspondances intéressantes sont établies le matin entre l’Arc lémanique, via Yverdon-les-Bains, et les gares situées entre Yverdon-les-Bains et Neuchâtel et le soir dans l’autre direction.

Les nouveaux horaires sont disponibles
Pour les détails des nouvelles heures de départ pour chaque gare, les CFF conseillent à leurs clients de consulter l’horaire en ligne sur www.cff.ch. Des milliers d’horaires de poche sont en cours de distribution dans les gares de Suisse romande. Des annonces sont en outre faites dans les trains pour sensibiliser la clientèle aux changements d’horaire. Par ailleurs, la tournée du nouveau train à deux étages Duplex Regio CFF durant l’automne a déjà permis de présenter l’horaire à plus de 4 000 personnes.

Cambio orario 2013: Interessanti novità in arrivo con il cambio orario
Da domenica 9 dicembre 2012 l’orario Tilo si arricchisce di interessanti novità per la propria clientela. Raddoppiano i collegamenti per e da Milano Centrale, mentre la mattina sulla tratta Mendrisio-Lugano-Bellinzona saranno disponibili più posti a sedere, grazie ad una fermata supplementare di un  ICN  a Mendrisio. Alla stazione di Mendrisio entra in servizio anche il nuovo marciapiede di accesso ai treni.

L’offerta Tilo verso e da Milano Centrale si completa in maniera interessante, raddoppiando i collegamenti con i comodi Flirt. Dal cambio orario, in vigore da domenica 9 dicembre, raggiungere il capoluogo lombardo dal Ticino non sarà mai stato così facile, anche la domenica. Verso Milano si aggiungeranno infatti due corse giornaliere, una che completerà l’orario del mattino, un’altra che si inserirà nel pomeriggio. Da Milano invece si potrà raggiungere il Ticino tutti i giorni con un comodo Flirt Tilo anche il mattino, sul mezzogiorno e in serata. In totale vi saranno 11 collegamenti Ticino-Milano Centrale, cinque andate e sei ritorni, che viaggeranno sette giorni su sette, domeniche e festivi compresi.

Grazie ad una collaborazione tra le FFS e Tilo aumenta l’offerta di posti a sedere la mattina sulla tratta Mendrisio-Lugano-Bellinzona. L’ ICN  per Zurigo che partirà alle 07.45 da Chiasso, dal prossimo 9 dicembre ferma anche a Mendrisio alle 07.52, offrendo quindi un collegamento in più a chi dal magnifico borgo deve recarsi a lavorare o studiare a Lugano e Bellinzona. L’arrivo a Lugano è previsto alle 08.07, mentre nella capitale alle 08.32.

Alla stazione FFS di Mendrisio dal cambio orario vi sarà inoltre un’altra importante novità: il nuovo marciapiede entrerà in esercizio e garantirà un accesso più funzionale ai treni regionali Tilo  S10 . Esso è parte integrante della futura linea FMV Mendrisio– Stabio–Varese(-Malpensa) e sostituisce temporaneamente l’attuale marciapiede intermedio, che da gennaio sarà a sua volta sottoposto a un profondo rinnovo che si protrarrà sino al prossimo cambio orario, quello di dicembre 2013.

Il nuovo marciapiede è dotato di moderni indicatori di binario LCD, di una pensilina di copertura, di una sala d’aspetto vetrata e di un’illuminazione moderna. In attesa dell’apertura al pubblico il primo marzo 2013 del sottopasso pedonale centrale dotato di rampa conforme alla Legge sui disabili (LDis), l’accesso al nuovo marciapiede potrà avvenire unicamente dal sottopasso nord della stazione FFS di Mendrisio.

Stazione FFS di Mendrisio
Faranno capo al binario quattro del nuovo marciapiede i treni viaggiatori provenienti da Chiasso, mentre i treni viaggiatori provenienti da Lugano continueranno ad utilizzare il binario 1. Il nuovo manufatto è lungo 250 metri e largo 6.82 metri.

Stazione di Castione-Arbedo
Per Castione Arbedo vi saranno due collegamenti diretti in più alla sera. I Tilo  S10  delle 22:03 e delle 23:03 in partenza da Chiasso, con fermata alle 22:30 e alle 23:30 a Lugano, raggiungeranno direttamente la stazione di Castione Arbedo. I viaggiatori provenienti da Chiasso e Lugano avranno quindi a disposizione due collegamenti diretti in più per raggiungere la stazione di Castione che dispone di un comodo Park&Rail.

Stellungnahme Pro Bahn Schweiz:
Fahrplan 2013 – (fast) ohne Wermutstropfen

Ab 9. Dezember gilt in der Westschweiz der „Horaire Romandie“, was bedeutet, dass dort wesentlich mehr Züge mit einem Drittel mehr Plätzen unterwegs sein werden. Auch in anderen Regionen sind Verbesserungen zu verzeichnen, was von Pro Bahn Schweiz, der Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs begrüsst wird.

Gutes Angebot bringt gute Bahnzukunft
Am heutigen Zukunftstag waren auch Kinder und Jugendliche an die Fahrplan-Pressekonferenz der SBB eingeladen. Ein sympathischer Schritt, denn damit ist heute den künftigen Kundinnen und Kunden eine attraktive Bahnzukunft aufgezeigt worden. So werden zwischen Genf und Lausanne ab 9. Dezember  RegioExpress -Züge im Halbstundentakt angeboten, die durch weitere Zusatzzüge ergänzt werden, welche zwischen Genf und Lausanne nicht anhalten. Ebenso lassen sich Fahrzeitverkürzungen realisieren, indem die  IR  Luzern – Genève in Romont und Palézieux durchfahren. Dank neuer  RegioExpress -Züge gilt auf der Strecke Zürich – Schaffhausen bis 21.05 h ein schneller Halbstundentakt. Auch in andern Landesteilen sind punktuelle Verbesserungen zu verzeichnen.

Wermutstropfen
Sie können an einer Hand abgezählt werden. Die neu vorgesehene Durchfahrt der  IR  in Romont und Palézieux sowie in Morges und Nyon wird in den betroffenen Gemeinden keine Begeisterungsstürme auslösen. Diese Mängel in der Westschweiz werden aber durch Entlastungs- oder Zusatzzüge kompensiert. Die positive Nachricht des schnellen Halbstundentakts zwischen Zürich und Schaffhausen wird herabgemindert, weil nach 21.05 dieser Zug nicht mehr fährt.

Nach wie vor kann das Bündnerland als einzige grosse Tourismusregion vom Flughafen Zürich aus nicht umsteigefrei erreicht werden, ein Wermutstropfen, der eher ins Gewicht fällt.

Elektronisches Ticket lösen wird einfacher
Kundenreaktionen haben aufgezeigt, dass dieser Vorgang nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist. Die Benutzerfreundlichkeit der elektronischen Verkaufskanäle wird deshalb verbessert und vereinfacht. Pro Bahn Schweiz steht diesen Neuerungen positiv gegenüber, gibt aber zu bedenken, dass diese Neuerung als Ergänzung und nicht als Ersatz der bedienten Bahnschalter zu betrachten ist.

Siehe auch

 

Weblinks

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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