Schweizer Seilbahnen gut in Wintersaison gestartet

Saison-Monitoring von Seilbahnen Schweiz

Seilbahnen Schweiz SBS
Saison-Monitoring von Seilbahnen Schweiz

Die Schweizer Seilbahnunternehmen sind erfreulich in die Wintersaison 2012/13 gestartet. Von Saisonbeginn bis Ende Dezember 2012 verzeichneten die Bahnen 23,8 Prozent mehr Gäste (Ersteintritte) als in der Vorjahresperiode. Auch der Umsatz liegt um 12,7 Prozent im Plus. Dies zeigt das Saison-Monitoring von Seilbahnen Schweiz (SBS).

Frühe Schneefälle bis ins Flachland, die für Arbeitstätige günstig gelegenen Feiertage sowie gutes Wetter und beste Schnee- und Pistenverhältnisse über die Festtage haben den Saisonstart positiv beeinflusst: Sowohl bei den Gästen (+23,8 Prozent Ersteintritte) als auch beim Transportumsatz (+12,7 Prozent) konnten die Seilbahnen gegenüber der Vorjahresperiode zum Teil markant zulegen.

Steigern konnten sich gemäss des Saison-Monitorings von SBS mit einer Ausnahme alle Regionen [siehe Tabelle unten]. Einzig die Region Waadtländer/Freiburger Alpen musste einen moderaten Rückschritt hinnehmen; dies, nachdem diese Region letzte Saison nach der Inbetriebnahme diverser neuer Bahnen eine Rekordsteigerung erzielt hatte.

„Dürfen sehr zufrieden sein“
Die diesjährigen Saisonstartzahlen sind etwas zu relativieren, denn die letzte Wintersaison war sehr schlecht gestartet. Die aktuelle Saison hat nun ungefähr wieder das Niveau des vorletzten Winters erreicht. Trotzdem: „Die Schweizer Bergbahnen dürfen mit dem Saisonstart sehr zufrieden sein“, sagt SBS-Direktor Ueli Stückelberger. Insbesondere mit Blick auf den für den Schweizer Tourismus anhaltend ungünstigen Euro-Wechselkurs dürfe sich das Ergebnis sehen lassen.

Die Feiertage und die Altjahrswoche sind für die Bergbahnen sehr wichtig, wird doch in diesen Tagen normalerweise rund ein Viertel des Jahresumsatzes erwirtschaftet. „Für die laufende Saison ist nun ein gutes Fundament gelegt“, freut sich denn auch SBS-Direktor Ueli Stückelberger. Dies sei umso wichtiger, als viele Bergbahnen noch die letztjährige schlechte Wintersaison zu verdauen hätten.

Sportferienwochen entscheiden
Wenn nun Schnee und Wetter auch noch während der Sportferienwochen einigermassen mitspielen, dürfte der Winter 2012/13 nicht nur für die Schneesportler, sondern auch für die Seilbahnunternehmen positiv in Erinnerung bleiben. „Man soll bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben, doch nach diesem Start bin ich einigermassen optimistisch“, sagt SBS-Direktor Stückelberger. Die Bergbahnunternehmen seien jedenfalls bestens gerüstet, um den Wintersportgästen stets optimal präparierte Pisten, Snowparks und Winterwanderwege bereitzustellen und ihnen so unvergessliche Tage im Schnee zu ermöglichen.

Der Start in die Wintersaison 2012/13
(Veränderung gegenüber Vorjahr)

RegionErsteintritte (Anzahl Gäste)Umsatz Transport
Graubünden

36,9 %

20,9 %

Zentralschweiz

24,9 %

9,5 %

Ostschweiz

7,4 %

4,8 %

Berner Oberland

26,8 %

15,6 %

Waadtländer und Freiburger Alpen

-3,0 %

-0,7 %

Wallis

24,7 %

14,0 %

Tessin

59,2 %

43,6 %

Schweiz

23,8 %

12,7 %

Das Saison-Monitoring von SBS
Seit drei Jahren führt Seilbahnen Schweiz (SBS) ein Saison-Monitoring. In einer monatlichen stichprobeartigen Datenerhebung sammelt SBS die Umsatz- und Gästezahlen von repräsentativ ausgewählten Seilbahnunternehmen. Die Daten der monatlichen Veränderungen zum Vorjahr erlauben einen zeitgerechten Blick auf die Saisonentwicklung.

Siehe auch

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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