trasse.ch: Kundenrückmeldungen als wertvolle Basis für attraktive Dienstleistungen

Die jährlichen Kundengespräche sind abgeschlossen und ausgewertet. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) stellen trasse.ch ein gutes Zeugnis aus. Im Dialog mit den Kunden konnten gleichwohl Anliegen aufgenommen werden, welche die Qualität unserer Dienstleistungstätigkeit weiterentwickeln können.

Trasse Schweiz
Die jährlichen Kundengespräche sind abgeschlossen und ausgewertet. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) stellen trasse.ch ein gutes Zeugnis aus. Im Dialog mit den Kunden konnten gleichwohl Anliegen aufgenommen werden, welche die Qualität unserer Dienstleistungstätigkeit weiterentwickeln können.

trasse.ch ist bestrebt, den EVU auf eine effiziente Art bedarfsgerechte Trassen anzubieten. Zur Erreichung dieses Ziels führen wir jährlich Kundengespräche durch. Die Rückmeldungen der Trassen bestellenden EVU liefern eine zentrale Grundlage für unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Die im Spätherbst 2012 durchgeführten Gespräche wurden neu zweistufig gestaltet. Insbesondere wurde der vertieften Analyse der Rückmeldungen gemeinsam mit den Kunden vermehrt Zeit eingeräumt.

Die EVU beurteilen die Leistungen von trasse.ch insgesamt positiv und attestieren den Mitarbeitenden ein hohes Marktverständnis und ein ausgeprägtes Dienstleistungsverhalten. Die Kundendialoge haben aber auch dieses Jahr weiteres Optimierungspotenzial aufgezeigt, welches wir nun angehen.

Beispielsweise haben die EVU die von uns für den Jahresfahrplan 2013 ergriffenen Massnahmen zur effizienteren Abwicklung der Konfliktbereinigung auf der Simplonachse, wo Unterhaltsarbeiten die Kapazität um einen Drittel einschränken, sehr begrüsst. Wir haben aber gemeinsam mit den EVU analysiert, wie die Einhaltung der vereinbarten Spielregeln künftig noch ausgeprägter sichergestellt werden kann.

Im Nord-Süd-Güterverkehr wünschen die EVU zu einem früheren Zeitpunkt als bislang eine Übersicht der verfügbaren Restkapazitäten. Wir haben ein grosses Verständnis für dieses Anliegen und prüfen dessen Umsetzung zusammen mit SBB Infrastruktur. Die Herausforderung dabei ist, dass zum gewünschten Publikationszeitpunkt noch nicht alle kurzfristigen Trassenanträge für den Jahresfahrplan abgearbeitet sind. Daher ist ein Ende September zugänglich gemachter Stand der Restkapazitäten in seiner Verlässlichkeit eingeschränkt und hat mehr informativen Charakter.

Ein wesentlicher Prozessschritt in der Trassenvergabe ist die Lösung von Bestellkonflikten. In den Konfliktverhandlungen werden unter Leitung von trasse.ch und zusammen mit den EVU und Fahrplanplanern für Trassenanträge, die sich gegenseitig behindern oder ausschliessen, Alternativen gesucht. Das Ziel ist, alle Anträge zu kommerziell befriedigenden Bedingungen umzusetzen. trasse.ch wurde für diese Arbeit sehr gelobt. Mehrere EVU wünschen sich aber künftig von trasse.ch eine noch aktivere Rolle in diesen Verhandlungen.

trasse.ch ist überzeugt, dank den konstruktiven Rückmeldungen und der kooperativen Zusammenarbeit mit den Infrastrukturunternehmen auch weiterhin den Bedürfnissen der EVU gerecht zu werden, um dadurch einen Beitrag an einen attraktiven Bahnverkehr leisten zu können.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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