VBZ befördern so viele Fahrgäste wie noch nie

Der Aufwärtstrend bei den Fahrgastzahlen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) setzt sich fort. Im Jahr 2012 konnten über 6 Mio. mehr Personen mit Tram und Bus transportiert werden als im Vorjahr. Dies ist ein neuer Höchstwert für die VBZ. Ausschlaggebend für die Zunahme waren vor allem die Entwicklungen im Gebiet Zürich-West.

Verkehrsbetriebe Zürich
Der Aufwärtstrend bei den Fahrgastzahlen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) setzt sich fort. Im Jahr 2012 konnten über 6 Mio. mehr Personen mit Tram und Bus transportiert werden als im Vorjahr. Dies ist ein neuer Höchstwert für die VBZ. Ausschlaggebend für die Zunahme waren vor allem die Entwicklungen im Gebiet Zürich-West.

Die VBZ beförderten im letzten Jahr 323.3 Mio. Fahrgäste, das sind fast 900‘000 täglich. Die erfreuliche Zunahme von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr ist auf die Entwicklungen in der Stadt Zürich zurückzuführen, vor allem auf die Impulse im Gebiet Zürich-West. Der neue Tramabschnitt zwischen Bahnhof Altstetten Nord und Escher-Wyss-Platz weist mit durchschnittlich 6‘100 Fahrgästen pro Werktag bereits gute Werte für das erste Betriebsjahr auf. Mit dem anhaltenden Wachstum in diesem Quartier wird für die nächsten Jahre ein steigender Trend erwartet. Aber nicht nur entlang der neuen Teilstrecke haben sich die Fahrgastzahlen in Zürich-West positiv entwickelt. In der Limmatstrasse stieg die Nachfrage um bis zu zwölf Prozent und auf der Hardbrücke bei den Linien 33 und 72 um bis zu zehn Prozent.

Ausgeglichene Entwicklung
Die Zunahme der Fahrgäste verteilt sich mehr oder weniger gleichmässig über die drei Verkehrsmittel Tram, Trolleybus und Autobus. Einzig bei den Quartierbussen war eine leichte Abnahme zu verzeichnen. In den von den VBZ bedienten Regionen ist das Obere Glattal mit über sechs Prozent Wachstum weiterhin Spitzenreiter. In den Regionen Limmattal und Pfannenstiel mit 1.7 Prozent sowie Unterer Zimmerberg mit 1.1 Prozent zeigt sich eine etwas zögerlichere Zunahme der Fahrgastzahlen.

Vorausschauend und kundenorientiert
Dass sich nachhaltige Angebotserweiterungen durchaus positiv auf ein Quartier auswirken, zeigt auch die Entwicklung der Linie 89. Mit der Verlängerung der Betriebszeiten am Abend wurde auf die geplante Wohnüberbauung Freilager reagiert. Gegenüber dem Vorjahr ist bereits heute eine Fahrgastzunahme um 12.8 Prozent auf 3.4 Mio. Fahrgäste zu verzeichnen. Eine noch markantere Nachfragesteigerung wurde bei den Linien 61 und 62 notiert. Dies ist aber nicht auf ein verbessertes Angebot, sondern auf die Fertigstellung der Baustelle an der Regensbergbrücke zurückzuführen. Die Linien konnten im letzten Jahr wieder ihre gewohnte Strecke befahren und die Nachfrage um je 19 Prozent steigern.
Auch die Gesamtsanierung des Tramtunnels Schwamendingen wirkte sich auf die Fahrgastzahlen aus. Im Zuge der Bauarbeiten wurde der Tunnel in den Abendstunden für den Trambetrieb der Linie  7  und Linie  9  gesperrt. Dank dem Einsatz von Ersatzbussen mit gesicherten Anschlüssen am Milchbuck belief sich der Fahrgastrückgang im Querschnitt Milchbuck-Tierspital auf nur 5.5 Prozent.

Wachstumsstrategie auch in der Zukunft
Die positive Entwicklung bei den Fahrgastzahlen unterstreicht die steigende Beliebtheit des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Zürich und Agglomeration und bestärkt die VBZ darin, ihr Netz in den kommenden Jahren weiter zu optimieren und auszubauen. Anpassungen im Angebot werden jeweils mit dem Fahrplanwechsel im Dezember umgesetzt. So konnte per Ende des letzten Jahres unter anderem ein neues Buskonzept im Limmattal eingeführt werden. Aber auch die mittel- und langfristige Entwicklung des Gesamtnetzes beschäftigt die VBZ.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

Schreibe einen Kommentar