Bahnhof Zug: Frau gerät unter ICN 10014 und bleibt unverletzt

Zwei Passanten und einem SBB-Lokführer ist es zu verdanken, dass am Mittwoch (24. April 2013) ein Suizidversuch beim Bahnhof Zug glimpflich ausgegangen ist.

Kapo ZG / Sandro Hartmeier
Zwei Passanten und einem SBB-Lokführer ist es zu verdanken, dass am Mittwoch (24. April 2013) ein Suizidversuch beim Bahnhof Zug glimpflich ausgegangen ist.

Sekunden vor Einfahrt des aus Lugano kommenden SBB- ICN  10014, um 12:28 Uhr, trat eine 42-jährige Frau in suizidaler Absicht auf das Gleis 3 beim Bahnhof Zug. Der Lokomotivführer und zwei auf dem Perron wartende Männer reagierten geistesgegenwärtig. Ersterer leitete sofort eine Schnellbremsung ein, letztere forderten die Lebensmüde auf, sich unverzüglich hinzulegen. Die Frau folgte der Aufforderung und legte sich flach ins Gleisbett. Dies gerade noch rechtzeitig, bevor der Neigezug über sie hinwegfuhr.

Als der Zug nach einigen Metern zum Stillstand kam, war die Erleichterung bei den Zeugen gross: Die 42-Jährige kroch unversehrt unter dem Bahnwagen hervor.

Der Rettungsdienst Zug brachte die Frau für weitere Abklärungen ins Spital und später in eine psychiatrische Klinik.

Für die involvierten Zeugen musste ein Careteam aufgeboten werden.

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Autor: Redaktion

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