Neugestaltung und Erweiterung Vorplatz Talstation Gurtenbahn

Im letzten Jahr verzeichnete die Gurtenbahn knapp 900’000 Fahrgäste. Von nah und fern ist der Gurten auf dem Gebiet der Gemeinde Köniz eine äusserst beliebte Ausflugsdestination. Etwas versteckt und für die Bewältigung des Besucherstromes zunehmend ungeeignet, präsentiert sich heute der Gurtenbahnvorplatz bei der Talstation. Im Zusammenspiel mit dem Neubau auf dem alten Brauereiareal, soll diese bedeutende Könizer Adresse nun ein neues Gesicht erhalten.

Gemeinde Köniz, Direktion Planung und Verkehr, Abteilung Verkehr und Unterhalt
Neugestaltung und Erweiterung Vorplatz Talstation Gurtenbahn 60208_01Im letzten Jahr verzeichnete die Gurtenbahn knapp 900’000 Fahrgäste. Von nah und fern ist der Gurten auf dem Gebiet der Gemeinde Köniz eine äusserst beliebte Ausflugsdestination. Etwas versteckt und für die Bewältigung des Besucherstromes zunehmend ungeeignet, präsentiert sich heute der Gurtenbahnvorplatz bei der Talstation. Im Zusammenspiel mit dem Neubau auf dem alten Brauereiareal, soll diese bedeutende Könizer Adresse nun ein neues Gesicht erhalten.

Das Bauprojekt sieht vor, die in das frühere Brauereiareal führende Strasse vor der Talstation zu einem Platz umzugestalten. Um den nötigen Raum zu gewinnen ist vorgesehen, den Felskopf linkerhand der Strasse abzubauen. Die mit dem Felsabbau mögliche offene Platzgestaltung gibt der Talstation, unter Berücksichtigung der unmittelbaren Umgebung, die neue Ausstrahlung, welche dem Ausgangspunkt zum Berner Hausberg gerecht wird. Mit der Platzerweiterung wird auch die Verkehrsicherheit erhöht, Reisecars können ohne gefährliche Rückwärtsmanöver wenden. Die Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher des Gurtens wird damit entscheidend verbessert.

Bis die Bagger auffahren können, ist die Projektzustimmung von verschiedener Seite erforderlich. Es sind dies einerseits die Planauflagen mit dem Baubewilligungsverfahren und andererseits der finanzielle Anteil der Gemeinde Köniz, welche das Gemeindeparlament voraussichtlich im Juni 2013 beraten wird. Parallel zur Baugesuchsauflage erfolgt zudem eine Auflage für eine Nutzungsplanänderung im betroffenen Gebiet, welche Zonenanpassungen an die neuen Gegebenheiten zum Inhalt hat. Weil wegen dem Felsabbau zudem eine geschützte Hecke gerodet werden muss und oberhalb des Gurtenparkings als Neupflanzung ersetzt werden soll, ist auch eine Änderung des Schutzplanes Naturobjekte erforderlich.

Autor: Redaktion

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