60. UITP Weltkongress und die Mobility & City Transport Ausstellung in Genf

Die weltweite ÖV-Gemeinschaft trifft sich anlässlich des 60. UITP Weltkongresses und der Mobility & City Transport Ausstellung vom 26. – 30. Mai 2013, in Genf in der Schweiz.

erstellt am 19. Februar 2013 @ 06:31 Uhr
KMK Karlsruher Messe- und Kongress GmbH
Die weltweite ÖV-Gemeinschaft trifft sich anlässlich des 60. UITP Weltkongresses und der Mobility & City Transport Ausstellung vom 26. – 30. Mai 2013, in Genf in der Schweiz.

Der Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet, konzentriert sich vor allem auf die dringende Notwendigkeit die städtische Mobilität zu transformieren: Durch die unbestrittene Abhängigkeit vom Auto werden Städte auf der ganzen Welt an Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand verlieren und sowohl wirtschaftlich als auch menschlich versagen. Die „grüne Allianz” der öffentlichen Verkehrsmittel – wie zu Fuss gehen oder mit dem Fahrrad fahren – kann diese Lücke schliessen, aber es ist mehr notwendig, um die Mobilitätsgewohnheiten der Menschen zu ändern und dazu braucht man Mittel, die zum sich verändernden Lebensstil der Menschen passen.

VertreterInnen der gesamten nachhaltigen Mobilitätsgemeinschaften werden bei diesem Kongress fünf Tage lang gemeinsam Sitzungen abhalten, an der Mobility & City Transport Ausstellung und den Expo Foren teilnehmen und über das zukünftige Geschäftsmodel dieses Sektors diskutieren und debattieren. Mit ständig knapperen Budgets muss der ÖV nicht nur finanziell selbsterhaltend werden, sondern sich auch immer mehr den stetig verändernden Bedürfnissen der KundInnen anpassen, daher auch der i-MOVE 2.0 Slogan.

Das bedeutet eine radikale Veränderung der Aktivitäten des Sektors und, obwohl es viele innovative Ideen gibt, sind sie unzusammenhängend. Werden die heutigen Stakeholder des ÖV als GewinnerInnen oder VerliererInnen hervorgehen? Ziel des UITP Weltkongresses und der Ausstellung ist es, Ideen zu teilen und eine Plattform anzubieten, die kreatives Denken ermöglicht, damit der Sektor die Mobilitätsansprüche von morgen beantworten kann.

i-MOVE 2.0 – Das Geschäftsmodel von morgen?
Gewöhnlicher ÖV weist in der vollständigen Mobilitätskette bei alltäglichen Fahrten Lücken auf. Die Menschen brauchen eine grosse Auswahl an bequemen und leicht zugänglichen Möglichkeiten, die zu ihrem Lebensstil passen und durch neue Technologien bereitgestellt werden. Das erfordert eine umfassende Überprüfung des derzeitigen Dienstleistungsportfolios und das Einführen eines „Ein-Stop-Shops” für Informationen und Zahlungen. Die Technologie wie die Nahbereichskommunikation (NFC) ermöglicht, dass Mobiltelefone wie Smartkarten funktionieren, was heisst, dass sie Sperren zur Fahrkartenkontrolle öffnen können, auch wenn der Akku leer ist. Der allgemeine Gebrauch von Webapplikationen, um den öffentlichen Verkehr leichter nutzen zu können, ist das Grundkonzept von i-MOVE 2.0.

Fotos von André Knoerr [© flickr, Fototak]
2013-05-25, Geneva Palexpo, UITP 2013
2013-05-25, Geneva Palexpo, UITP 2013

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