VSLF zu Halteortoptimierung, Abfahrprozess S-Bahn Zürich und Langsamfahrstellen

Halteortoptimierung im Laufental: Mittels Dokument I-B 12/13 von SBB Infrastruktur wurde das Lokpersonal über das Projekt Personenkapazitäten Bahnhöfe Schweiz (PEKABA) sowie über den daraus resultierenden Versuch der Halteortoptimierung instruiert. Dazu werden ab August 2013 an den Perrons von fünf Bahnhöfen im Laufental anstelle der Halteorttafeln nach Fahrdienstvorschriften FDV neue Sektoreneinteilungen und Halteortmarkierungen am Perron angebracht. Neu soll bei jedem Zug und jedem Halt, je nach Zusammensetzung des Zuges, der Halterort in der Fahrordnung bekanntgegeben werden.

VSLF, Newsletter, VSLF Nr. 410, 29. Juli 2013 HG/BJ
Halteortoptimierung im Laufental: Mittels Dokument I-B 12/13 von SBB Infrastruktur wurde das Lokpersonal über das Projekt Personenkapazitäten Bahnhöfe Schweiz (PEKABA) sowie über den daraus resultierenden Versuch der Halteortoptimierung instruiert. Dazu werden ab August 2013 an den Perrons von fünf Bahnhöfen im Laufental anstelle der Halteorttafeln nach Fahrdienstvorschriften FDV neue Sektoreneinteilungen und Halteortmarkierungen am Perron angebracht. Neu soll bei jedem Zug und jedem Halt, je nach Zusammensetzung des Zuges, der Halterort in der Fahrordnung bekanntgegeben werden.

Der VSLF ist sich der Problematik des prognostizierten Zuwachs an Reisenden und der damit verbundenen Kapazitätsengpässen bewusst, glaubt aber nicht, dass durch eine Verkomplizierung der Halteortvorgaben an das Lokpersonal eine Besserung erreicht wird.

  • Die jeweiligen Halteorte können sich neu laufend ändern und müssen durch das Lokpersonal für jeden Halt im LEA laufend nachgelesen werden. Die Ablenkung während der Fahrt ist daher sehr gross und kann sich unmittelbar auf die Sicherheit auswirken.
  • Die zur Halteort-Signalisierung verwendeten blauen Sektorentafeln (z.B. Gleis 2, Sektor G) sind keine Signale gem. R 300.2, sondern dienen lediglich der Orientierung für unsere Kundschaft. Für das Lokpersonal gelten ausschliesslich die Halteorttafeln gemäss den Fahrdienstvorschriften FDV.
  • Für die Suche der diversen neuen Haltepunkte pro Bahnhof muss die Einfahrgeschwindigkeit deutlich vermindert werden, was zu Fahrzeitverlängerungen und somit zu Verspätungen führt.

Auf derselben Seite der ZF Info, auf welcher das Projekt PEKABA vorgestellt wird, ist auch ein Signalfall als Lernbeispiel aufgeführt. Die Empfehlung dazu lautet: Das gezielte Setzen von Prioritäten in der Fahrwegbeobachtung hat zwingend zu erfolgen.

Der VSLF ist ernüchtert, dass die Vertreter von P-OP-ZF im Projekt sich diesen Problemen nicht bewusst sind oder sich in der Projektgruppe nicht durchsetzten konnten.

Abfahrprozess S-Bahn Zürich
Auf unsere Forderung hin hat der Leiter ZF, Mani Haller, bezüglich der gossen Verwirrung über den Abfahrprozess in Zürich Klarheit geschaffen: Die Türen werden, wie seit je her, erst bei der Abfahrtszeit (zwangs-)geschlossen.

Langsamfahrstellen
Eine Langsamfahrstelle in Zürich Oerlikon, welche unabhängig vom Kranunfall aufgestellt worden ist, wurde nicht rechtzeitig im LEA angezeigt. Der Fehler lag dieses Mal bei SBB Personenverkehr und der Leiter ZF hat sich dafür in einer ZF Info entschuldigt.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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