Bern Ausserholligen: Bausilo kippte gegen Haus – bls-Bahnlinie war nur beschränkt befahrbar

Am Donnerstagmorgen (15.8.2013) ist auf einer Baustelle im Holligenquartier ein Bausilo gegen ein Haus gekippt. Das Haus wurde stark beschädigt. Die Bewohner konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Es entstand Schaden in unbekannter Höhe. Die Ereignisursache wird durch die Kantonspolizei Bern abgeklärt.

Informationsstelle Berufsfeuerwehr Bern / Sandro Hartmeier
bfb. Am Donnerstagmorgen (15.8.2013) ist auf einer Baustelle im Holligenquartier ein Bausilo gegen ein Haus gekippt. Das Haus wurde stark beschädigt. Die Bewohner konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Es entstand Schaden in unbekannter Höhe. Die Ereignisursache wird durch die Kantonspolizei Bern abgeklärt.

Am Donnerstag, 15. August 2013, wurde die Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr kurz vor 02.30 Uhr durch die Kantonspolizei über einen drohenden Hauseinsturz in Kenntnis gesetzt. Auf einer Baustelle an der Freiburgstrasse 143a war ein mit mehreren Tonnen Trockenmörtel gefülltes Bausilo gegen ein Haus gekippt.

Der Rettungszug der Berufsfeuerwehr, besetzt mit sieben Mann, konnte sich darauf beschränken das Silo zu sichern, da sich die Bewohner bereits selbstständig in Sicherheit gebracht hatten. Auf der direkt neben der Baustelle verlaufenden bls-Bahnlinie Bern – Belp wurde ein Gleis aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die  S31  Münchenbuchsee – Belp fiel daher bis kurz vor Mittag zwischen Bern und Belp aus.

Bevor das Silo wieder aufgerichtet werden konnte, musste es komplett geleert werden. Die Aktion zog sich über mehrere Stunden hinweg. Die Schadensumme kann momentan noch nicht beziffert werden. Zur Abklärung der Ereignisursache ermittelt die Kantonspolizei Bern.

Nebst der Berufsfeuerwehr Bern waren Angehörige der Kantonspolizei, des Bauunternehmens, des Tiefbauamtes der Stadt Bern, der bls und des EWB auf Platz.

Autor: Redaktion

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