Mehr Autonomie für’s Land: Neue Anzeigentechnologie FOSChLCD von FELA

Die Fela Management AG hat auf Basis der bistabilen cholesterischen LCD-Technologie DFI-Displays entwickelt, die fast ohne Energie auskommen. Moderne Haltestellenanzeigen auf Basis von cholesterischen LCD erschließen auch ländliche Räume für dynamische Fahrgastinformationen.

FELA Management
Fela foschlcd 64362_01Die Fela Management AG hat auf Basis der bistabilen cholesterischen LCD-Technologie DFI-Displays entwickelt, die fast ohne Energie auskommen. Moderne Haltestellenanzeigen auf Basis von cholesterischen LCD erschließen auch ländliche Räume für dynamische Fahrgastinformationen.

Egal ob privat oder beruflich, wir sind es gewohnt und meist darauf angewiesen, schnell und zuverlässig von A nach B zu kommen. Wer nicht auf private Verkehrsmittel setzt, nutzt dazu die Bahn und den ÖPNV. Über moderne DFI-Systeme werden Fahrgäste dabei mit aktuellen, präzisen und relevanten Informationen versorgt – nur häufig nicht im ländlichen Raum. Der Grund: Die Anschaffungs-, Integrations- und Betriebskosten für dynamische Haltestellenanzeigen sind für wenig frequentierte Strecken schlicht zu hoch. Aus Basis der bistabilen cholesterischen LCD-Technologie hat die Schweizer FELA Management AG nun DFI-Displays entwickelt, die fast ohne Energie auskommen sowie in Anschaffung und Betrieb deutlich günstiger sind als herkömmliche Anzeigen.

Lückenloser Informationsfluss zu Ankunfts- und Abfahrtszeiten
Fahrgäste im ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) sind auf aktuelle und präzise Informationen angewiesen. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, ersetzen Verkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber schon seit geraumer Zeit veraltete statische Informationstafeln und Fallblattanzeigen durch dynamische Fahrgastinformationssysteme. Ein lückenloser Informationsfluss zu Ankunfts- und Abfahrtszeiten, Anschlussverbindungen aber auch zu Wartezeiten, Umleitungen, Ausfällen und anderen situationsabhängigen Änderungen gelingt in Städten immer besser und wird von den Fahrgästen sehr geschätzt. Aktuelle Informationen und Planbarkeit sind ein wichtiger Grund für die wachsende Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im urbanen Raum.

Abseits kommunaler Zentren und Knotenpunkten sieht es indes anders aus. In ländlichen Räumen prägen vieler Orts noch die altbekannten papiernen 24h-Fahrpläne das Bild der Haltestellen. Fahrgäste erfahren so jedoch nicht, ob sie den letzten Bus schon verpasst haben, eventuell noch 5 Minuten auf ihn warten müssen oder ob er gar durch Störungen ausfällt. Die Einhaltung der Fahrpläne ist ein Versprechen an die Fahrgäste. Ist das Brechen dieses Versprechens schon ärgerlich genug, senkt die unzureichende Informationsvermittlung die Attraktivität des ÖPNV noch weiter und ist ein Hemmnis für höhere Fahrgastzahlen auf dem Land.

DFI hat ihren Preis
Prinzipiell wäre daher die Nachrüstung mit elektronischen Anzeigen für die Anbindung an ein dynamisches Fahrgastinformationssystem (DFI-System) notwendig, um Fahrgäste optimal über aktuelle Situationen zu informieren. Die DFI-Anzeigen basieren entweder auf LED- oder LCD/TFT-Technologie und werden mit unterschiedlicher Zeilenzahl, Auflösung, Größe und dergleichen angeboten. Je nach Ausführung können die Kosten bis zu mehreren zehntausend Euro betragen. Bei Anzeigen für Außenanwendungen bewegen sie sich im Regelfall im oberen Bereich, da gerade hier eine hohe Darstellungsqualität zwingend erforderlich ist, damit die Anzeigen auch bei Reflexionen und direkter Sonneneinstrahlung lesbar sind. Zu diesen Anschaffungskosten kommen noch Kosten für Planung, Anschluss und Montage sowie Konfiguration und die Integration in das DFI-System hinzu.

Vielfach haben die Anzeigen ein großes Gewicht und können daher nicht einfach an die bestehenden Haltestellen montiert werden. Zusätzliche Masten mit entsprechendem Fundament und massiven Halterungen sind notwendig, die – ebenso wie die Anzeigen selbst – einen robusten Schutz gegen Witterung und Vandalismus bieten müssen. Geht man insgesamt von einem durchaus realistischen Wert von mehreren 10.000 Euro pro Haltestellensystem aus, erreichen die reinen Investitionskosten für eine größere Anzahl von Haltestellen so schnell einen sechs- bis siebenstelligen Bereich.

Operative Kosten richtig gewichten
Natürlich werden solche Projekte häufig anteilig von Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen finanziert. Als Beitrag zur Barrierefreiheit und Mobilität können auch EU-Fördermittel beantragt werden. Dennoch bleiben die Kosten und damit der Rechtfertigungsdruck hoch, zumal die operativen Ausgaben für Energie, Reinigung und Wartung oder gar Austausch bei Störungen ebenfalls nicht unerheblich sind. Hinzu kommt, dass je nach verwendeter Technik, die Hintergrundbeleuchtung alle zwei bis drei Jahre gewechselt werden muss. Ein Großteil der Kosten entsteht also durch den Einsatz der Anzeigentechnik selbst.

Für die wirtschaftliche Nachrüstung von Haltestellen ist es also entscheidend, sparsame und wartungsarme Anzeigen zu verwenden und auf eine Nutzungsdauer von mindestens 10 Jahren zu achten. Nur so lässt sich ein annähernd wirtschaftlicher Betrieb überhaupt ermöglichen. Die Auswahl des richtigen Anbieters und eines professionellen Partners für Projektplanung und -umsetzung sind dafür unabdingbar.

FOSChLCD schließen die Lücke
Unter Kosten-Nutzen-Aspekten entscheiden sich die meisten Verkehrsunternehmen daher nur bei Haltestellen mit hoher Umsteiger- und Einsteigerzahl für dynamische Fahrgastinformationen. Gerade im dünner besiedelten ländlichen Bereich ist dies ein K.O-Kriterium. So klafft eine Lücke zwischen den Zielen einerseits den ÖPNV attraktiver und damit rentabler zu machen, andererseits Investitionen aufgrund ihrer Höhe und des Förderbedarfs besonders rechtfertigen zu müssen.

Die FELA Management AG schließt mit ihrer neuen Anzeigentechnologie FOSChLCD (FELA On Stop Cholesteric LCD) diese Lücke.

Die neuen Anzeigen benötigen zur Darstellung der Informationen praktisch keinen Strom. Sie nutzen bistabile ChLCD Technologie, die lediglich beim Aufbau der Inhalte, der Einschreibung auf dem Display, Energie benötigen. Danach bleiben die dargestellten Inhalte bis zur nächsten Einschreibung erhalten, ohne weiteren Strom zu verbrauchen. Dieser extrem niedrige Energiebedarf der FOSChLCD senkt die Betriebskosten signifikant. Die neuen DFI-Anzeigen sind zudem kostengünstiger, kompakter und leichter als vergleichbare Produkte. Sie lassen sich aufgrund ihrer geringen Ausmaße und des niedrigen Gewichts (6-7 kg) auch ohne ein besonderes Fundament problemlos an jedem Standort montieren, außerdem sind sie dank Schutzart IP 65 vor Witterungseinflüssen hervorragend geschützt. Baugenehmigungen, Tiefbauarbeiten und aufwändige Überdachungen sind damit unnötig. Hinzu kommt, dass die Anzeigen vollkommen autonom von der bestehenden Infrastruktur funktionieren: Die Datenkommunikation erfolgt kosteneffizient und drahtlos über ein GPRS-Modem.

Der Anschluss an bestehende Netze, beispielsweise an die Haltestellen- oder Straßenbeleuchtung ist durch den Einsatz der leistungsfähigen Akkutechnologie von FELA eine sehr effiziente und kostengünstige Option. Alternativ werden die Anzeigen tagsüber durch den Einsatz von Solarpanels mit Energie versorgt und die Batterien für den Nachteinsatz aufgeladen.

Der hohen Nutzungsdauer und Produktivität tragen auch ein besonders wartungsarmer Aufbau und die selbstreinigenden Eigenschaften des Anzeigenglases mit einer pyrolytischen Titanoxid Beschichtung Rechnung – die Anzeigen benötigen nur alle sechs Monate eine Reinigung.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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