Auffrischung für den Hauptbahnhof Zürich

Das zum Bahnhofplatz hin gelegene, historische Gebäude des Hauptbahnhofs Zürich ist in die Jahre gekommen. Mit der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs Löwenstrasse als Teil der Durchmesserlinie kommen zudem neue Herausforderungen auf das Gebäude zu. Die SBB plant deshalb eine Sanierung und eine neue Nutzung der Fläche der ehemaligen Poststelle. Dazu hat sie einen Studienauftrag durchgeführt. Nun steht der Sieger fest: Es ist das Büro Aebi & Vincent aus Bern.

erstellt am 28. Mai 2010 @ 14:20 Uhr
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Zuerich HB Westfluegel 22045_01Das zum Bahnhofplatz hin gelegene, historische Gebäude des Hauptbahnhofs Zürich ist in die Jahre gekommen. Mit der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs Löwenstrasse als Teil der Durchmesserlinie kommen zudem neue Herausforderungen auf das Gebäude zu. Die SBB plant deshalb eine Sanierung und eine neue Nutzung der Fläche der ehemaligen Poststelle. Dazu hat sie einen Studienauftrag durchgeführt. Nun steht der Sieger fest: Es ist das Büro Aebi & Vincent aus Bern.

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten an der Durchmesserlinie wird für den Bahnhof Löwenstrasse im Untergeschoss des Südtrakts eine zusätzliche Brandlüftungszentrale realisiert. Die Kamine der Zentrale führen am Rand des ehemaligen Posthofs bis auf Höhe der Haupthalle. Hierfür musste der eingeschossige Anbau entfernt werden, der früher die Poststelle 8023 Zürich Hauptbahnhof beherbergte.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde die ehemalige Fläche der Poststelle für eine neue Nutzung frei. Da diese an einem der wichtigsten Punkte des Hauptbahnhofs liegt, ist eine Neukonzeption dieses komplexen Bereichs eine grosse Chance. Die Nutzungen sollen noch stärker auf die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausgerichtet werden.

Für die Gesamtsanierung und die Erneuerung des Südtrakts wurde ein Studienauftrag für sechs Architekten auf Einladung durchgeführt. Das siegreiche Projekt stammt vom Berner Büro Aebi & Vincent und sieht einen Glaskubus vor, der im Erdgeschoss einen Take-Away und einen Kiosk sowie im Obergeschoss eine Bar/Lounge mit direkter Sicht auf die Querhalle und die Geleise vorsieht.

Die SBB arbeitete ein detailliertes Vorprojekt aus, der Baustart für den Glaskubus erfolgte 2013. Die Gesamtsanierung des Südtraktes ist in Etappen für die Zeit von 2015 bis 2019 geplant.

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