Bahnhof Basel SBB: Vom Perron über Treppen zur Margarethenbrücke

Am 1. Oktober 2012 begannen die SBB im Bahnhof Basel SBB mit den Arbeiten für die Anbindung der Margarethenbrücke an die beiden Perrons der Gleise 14/15 und 16/17. Die Anbindung soll die Passerelle entlasten. Die Arbeiten dauerten bis Frühjahr 2013. Die SBB investierte rund 995‘000 Franken in die bauliche Massnahme.

erstellt am 29. September 2012 @ 10:51 Uhr
SBB CFF FFS / Sandro Hartmeier
Update Am 1. Oktober 2012 begannen die SBB im Bahnhof Basel SBB mit den Arbeiten für die Anbindung der Margarethenbrücke an die beiden Perrons der Gleise 14/15 und 16/17. Die Anbindung soll die Passerelle entlasten. Die Arbeiten dauerten bis Frühjahr 2013. Die SBB investierte rund 995‘000 Franken in die bauliche Massnahme.

Die SBB realisierte eine weitere rasch umsetzbare Massnahme, um die Passerelle im Bahnhof Basel SBB zu entlasten. Sie band die Perrons der Gleise 14/15 und 16/17 mittels Treppen an die Margarethenbrücke an. Die beiden Perrons führen als einzige bis zur Brücke. Mit der Massnahme entsprach die SBB auch einem zentralen Anliegen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Die Arbeiten starteten am 1. Oktober 2013 und dauerten bis Frühjahr 2013.

Die unüberdachten Betontreppen sind je 2,50 Meter breit. Sie verfügen am oberen Ende, auf Ebene der Brücke, über eine Plattform. Diese dient als Infopunkt und wurde mit Infostelen ausgestattet. Am unteren Ende der Treppen befindet sich pro Perron je ein neuer Billettentwerter. Im Zuge des Treppenbaus richtete die SBB zudem an der Meret-Oppenheim-Strasse Ecke Margarethenbrücke auf eigenem Gelände 30 nicht überdachte Veloabstellplätze ein. Treppen und Veloabstellplätze wurden als Provisorien erstellt. Grund dafür ist, dass die Margarethenbrücke mittelfristig ersetzt werden soll. Die Projektkosten beliefen sich auf 1,2 Millionen Franken.

Bereits seit Herbst 2011 ist in Basel das Pilotprojekt «Kundenfreundliche Grossbahnhöfe – QBA» in Umsetzung. Mit kleinen baulichen Massnahmen auf den Perrons, in der Schalterhalle und auf der Passerelle wollen die SBB den Kundenfluss, die Information und den Komfort bis 2013 verbessern. Die Kosten für das Projekt QBA belaufen sich auf 9 Mio. Franken.

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