Eisenbahnstatistik UIC 2012: Die Schweiz bleibt Europa- und Weltmeister im Bahnfahren

Der öffentliche Verkehr wird in der Schweiz so häufig genutzt wie in keinem anderen Land. Gemäss den Zahlen des Internationalen Eisenbahnverbandes UIC fuhren die Kundinnen und Kunden 2012 durchschnittlich 51 mal pro Jahr mit der Bahn und legten dabei 2274 km zurück. Dies bedeutet den europäischen und weltweiten Spitzenplatz.

LITRA
Eisenbahnstatistik UIC 2012 66513_01Der öffentliche Verkehr wird in der Schweiz so häufig genutzt wie in keinem anderen Land. Gemäss den Zahlen des Internationalen Eisenbahnverbandes UIC fuhren die Kundinnen und Kunden 2012 durchschnittlich 51 mal pro Jahr mit der Bahn und legten dabei 2274 km zurück. Dies bedeutet den europäischen und weltweiten Spitzenplatz.

Eisenbahnstatistik UIC 2012 66513_02Die LITRA hat die Statistik 2012 des Internationalen Eisenbahnverbands (UIC) bezüglich Benutzungshäufigkeit (Fahrten je Einwohner und Jahr) und Reisedistanz (zurückgelegte Kilometer pro Einwohner und Jahr) ausgewertet.

Nutzung
Die Schweiz nutzt Ihren öffentlichen Verkehr europameisterlich. Jeder Einwohner war 2012 durchschnittlich 51mal pro Jahr mit der Eisenbahn unterwegs. In den Top 5 folgen Luxemburg (40 Fahrten), Dänemark (37), Osterreich (27) und Grossbritannien (25). Deutschland, 2011 noch auf dem 5. Platz, ist aus den Spitzenplatzierungen gefallen. Schlusslichter bilden Lettland, Griechenland, Litauen, Rumänien, Schweden, Estland und Bulgarien. In den erwähnten Staaten wird nicht mehr als 4mal pro Jahr die Bahn benutzt.

Im weltweiten Vergleich kann einzig Japan die Schweiz überholen. Im Land der aufgehenden Sonne wird 69mal pro Einwohner und Jahr Bahn gefahren.

Reisedistanz
Bezüglich der mit der Bahn zurückgelegten Reisedistanz haben die Schweizerinnen und Schweizer ihren Weltmeistertitel verteidigt: Sie sind mit 2‘274km pro Einwohner und Jahr Spitze. Auszeichnen konnten sich weiter Japan (1‘912km), Dänemark (1‘365km), Frankreich (1‘301km) und Österreich (1‘233km), welche auf den Plätzen zwei bis fünf folgen. Am anderen Ende der Tabelle befinden sich Lettland, Griechenland, Litauen und Estland.

«Die Bahnstatistik ist mehr als ein Zahlenspiel. Sie unterstreicht, wie wichtig ein funktionierendes Verkehrsnetz für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ist. Die Schweizerinnen und Schweizer tun gut daran, sich diesen Titel zu erhalten und am 9. Februar 2014 JA zur Vorlage Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) zu stimmen» ist LITRA-Präsident Ständerat Peter Bieri überzeugt.

Die Bahnstatistik des Internationalen Eisenbahnverbandes UIC publiziert jährlich die Daten ihrer Mitgliederbahnen. In der Schweiz sind die BLS AG, BLS Cargo und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) UIC-Mitglieder.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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