Ja zu FABI − FABI bringt die Nordwestschweiz voran

Die Direktoren des öffentlichen Verkehrs der Nordwestschweiz sprechen sich mit einem klaren Ja zu FABI für eine starke langfristige und fair finanzierte Bahninfrastruktur aus. Mit einem JA zu FABI stünden der Nordwestschweiz in den nächsten zehn Jahren rund 900 Mio. CHF für den Ausbau der Bahninfrastruktur zur Verfügung. Bis 2025 wären in unserer Region so mehr S-Bahnverbindungen für die Passagiere sowie Kapazitätsausbauten zur Entflechtung des Fern-, Regional- und Güterverkehrs möglich.

Nordwestschweizerische Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs
FABI JaDie Direktoren des öffentlichen Verkehrs der Nordwestschweiz sprechen sich mit einem klaren Ja zu FABI für eine starke langfristige und fair finanzierte Bahninfrastruktur aus. Mit einem JA zu FABI stünden der Nordwestschweiz in den nächsten zehn Jahren rund 900 Mio. CHF für den Ausbau der Bahninfrastruktur zur Verfügung. Bis 2025 wären in unserer Region so mehr S-Bahnverbindungen für die Passagiere sowie Kapazitätsausbauten zur Entflechtung des Fern-, Regional- und Güterverkehrs möglich.
FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) gleist langfristig die Zukunft des öffentlichen Bahnverkehrs auf – auch in der Nordwestschweiz. Sagen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 9. Februar JA zu FABI, stehen der Region Nordwestschweiz in den nächsten zehn Jahren rund 900 Mio. CHF von schweizweit insgesamt 6,4 Mrd. CHF für den Ausbau der Bahninfrastruktur zur Verfügung. Unsere Region profitiert damit massgeblich von Bundesmitteln dank FABI. Darüber hinaus stellt der Bund umfangreiche Mittel für den Unterhalt und den Betrieb der Bahninfrastruktur bereit. Dies hat oberste Priorität für den Bund und ist für einen sicheren Bahnbetrieb essentiell.
FABI schafft den Reisenden in der Nordwestschweiz vor allem mehr Verbindungen und somit mehr Sitzplätze. Dem Güterverkehr sichert FABI in unserer Region die nötige Kapazität. Ziel ist es, das Schienennetz auch in Zukunft sicher und leistungsfähig zu halten.
Mit FABI erreichen die Nordwestschweizer Kantone ihre wichtigsten Angebotsziele im Bahnverkehr. Bis 2025 ermöglicht FABI in unserer Region den Viertelstundentakt der Regio-S-Bahn zwischen Basel und Liestal, den Halbstundentakt zwischen Aarau und Zürich sowie Taktverdichtungen in den Spitzenzeiten der Regio-S-Bahn ins Fricktal.
Als Infrastrukturmassnahmen sind bis 2025 insbesondere erste Etappen des Kapazitätsausbaus Basel Ost (Leistungssteigerung Bahnhof Basel SBB und Entflechtung Regional-, Fern- und Güterverkehr Basel – Muttenz) und der Entflechtung Pratteln sowie Ausbaumassnahmen im Ergolztal (Wendegleis Liestal) und im aargauischen Birrfeld vorgesehen (neues Verbindungsgleis für den Güterverkehr). FABI sichert diese Investitionen in die Infrastruktur. Ausserdem werden in diesem Rahmen ein Kapazitätsausbau zwischen Zürich und Aarau projektiert sowie Varianten für einen dritten Juradurchstich geprüft.
FABI bietet auch Sicherheit, die heutige Qualität des Angebots zu gewährleisten. Bauarbeiten im Knoten Lausanne führen ab 2016 zu erheblichen Auswirkungen auf der Achse Genfersee – Biel bis Delémont und Basel. Dank FABI könnten Mittel für Infrastrukturausbauten im Laufental bereitgestellt werden, um die Nachteile des Baufahrplans möglichst rasch zu mildern.
An den Bahninfrastrukturfonds (BIF) leisten die Kantone jährlich rund 500 Mio. CHF. Dafür übernimmt der Bund vollumfänglich die jährlichen Kosten für Unterhalt, Betrieb und Ausbau der Bahninfrastruktur der Privatbahnen. Die Mehrbelastung aller Kantone zusammen nach Abzug der Entlastungen der Privatbahnkosten beträgt rund 200 Mio. CHF.
Ein leistungsfähiger Bahnverkehr ist für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Umwelt in unserer Region von zentraler Bedeutung und entlastet unsere Strassen. FABI bringt Planungssicherheit und langfristige Perspektiven für den Bahnverkehr auch nach 2025. Dank des Bahninfrastrukturfonds (BIF) wird eine verlässliche Finanzierungsgrundlage geschaffen. Ohne FABI und BIF dürfte mit langwierigen und harten Verhandlungen zwischen Bund, Kantonen und den Bahninfrastrukturunternehmungen für Unterhalt und Ausbau der Bahninfrastruktur zu rechnen sein.
FABI bringt die Nordwestschweiz voran, deshalb sagt die KöV Nordwestschweiz JA zu FABI!

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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