Neuer RBS-Bahnhof Bern: Die Planung geht voran

Die Planung des neuen RBS-Bahnhofs Bern geht zügig voran: Im Frühling dieses Jahres konnten das Vorprojekt fristgerecht abgeschlossen und damit wichtige bauliche Fragen beantwortet werden. Im Sommer fielen dann wichtige Vorentscheidungen für die Finanzierung – der Grosse Rat hat den Investitionsrahmenkredit gutgeheissen und so den Berner Kantonsbeitrag gesichert – und der Bundesrat hat den Ausbau des RBS-Bahnhofs im Agglomerationsprogramm als A-Projekt eingestuft, womit eine wichtige Hürde in der Bundesfinanzierung genommen werden konnte.

erstellt am 29. Oktober 2013 @ 08:42 Uhr
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RBS_Perron-Ebene 66850_01Die Planung des neuen RBS-Bahnhofs Bern geht zügig voran: Im Frühling dieses Jahres konnten das Vorprojekt fristgerecht abgeschlossen und damit wichtige bauliche Fragen beantwortet werden. Im Sommer fielen dann wichtige Vorentscheidungen für die Finanzierung – der Grosse Rat hat den Investitionsrahmenkredit gutgeheissen und so den Berner Kantonsbeitrag gesichert – und der Bundesrat hat den Ausbau des RBS-Bahnhofs im Agglomerationsprogramm als A-Projekt eingestuft, womit eine wichtige Hürde in der Bundesfinanzierung genommen werden konnte.

Nun hat der RBS mit dem Bauprojekt gestartet. In den nächsten Monaten wird das Bauvorhaben weiter konkretisiert und das Auflageprojekt, das vom Bundesamt für Verkehr (BAV) bewilligt werden muss, erstellt. Als Grundlage für die weiteren Projektierungsarbeiten finden in den nächsten Monaten im Bahnhof Bern nochmals rund zehn zusätzliche Sondierbohrungen gemacht. Die meisten davon unterirdisch, von den bestehenden Post- und Gepäckstollen aus. Einige Sondierbohrungen werden aber auch vom Niveau der SBB-Gleise aus durchgeführt. Ziel dieser Zusatzabklärungen ist, nochmals zuverlässigere Aussagen zum Tragverhalten des Baugrundes zu erhalten. Damit können Baurisiken weiter reduziert werden.

Die öffentliche Ausschreibung für das Bauprojekt hat übrigens das Planerteam von Emch+Berger AG Bern, Bern, B+S AG, Bern, Basler & Hofmann AG Ingenieure, Zürich und Theo Hotz Partner AG, Zürich, gewonnen. Diese Partner haben bereits das Vorprojekt bearbeitet.

Mit dem Einreichen des Plangenehmigungsverfahren (PGV) Ende 2014 werden auch interessierte Kreise und die breite Bevölkerung die Möglichkeit erhalten, das Vorhaben im Detail kennenzulernen, da das Projekt öffentlich aufgelegt wird. Das PGV dauert rund 1½ Jahre, so dass 2017 mit dem Bau des neuen Bahnhofs gestartet werden kann, die Eröffnung ist für das Jahr 2025 vorgesehen.

Nicht nur bautechnisch, auch auf der Finanzierungsebene geht es planmässig voran. Die Agglomerationsprogramme werden, nach Abschluss der Vernehmlassung Ende Oktober, voraussichtlich Anfang 2014 im nationalen Parlament beraten. Wir sind zuversichtlich, dass auch auf dieser Ebene der Ausbau des RBS-Bahnhofs Bern unbestritten sein wird.

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Autor: Redaktion

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