FABI ist ein klares Bekenntnis zu unserer Schweiz!

Am 9. Februar 2014 entscheiden Volk und Stände über die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)». Mit einem symbolischen Akt haben am 15. Januar 2014 in Bern die Direktoren der öV-Branche den gesamtschweizerischen Nutzen von FABI aufgezeigt.

erstellt am 15. Januar 2014 @ 23:46 Uhr
Verband öffentlicher Verkehr
FABI CEO-Anlass in BernAm 9. Februar 2014 entscheiden Volk und Stände über die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)». Mit einem symbolischen Akt haben am 15. Januar 2014 in Bern die Direktoren der öV-Branche den gesamt-schweizerischen Nutzen von FABI aufgezeigt.
In keinem Land der Welt benutzen die Einwohnerinnen und Einwohner so viel den öffentlichen Verkehr wie in der Schweiz – gleichzeitig ist aber auch das Schienennetz fast maximal ausgelastet. Die steigende Mobilität kann nur mit einem gezielten Ausbau bewältigt werden. Mit einem symbolischen Akt zeigten am 15.1.2014 die Direktoren der öV-Branche in Bern die Wichtigkeit der Vorlage für alle Landesteile auf: Sie setzten die Schweiz als übergrosses Puzzle zusammen.
FABI umfasst Projekte in allen Regionen der Schweiz, das ganze Land wird mit guten öV-Verbindungen verknüpft. Michel Joye, Direktor der Lausanner Verkehrsbetriebe tl und VöV-Vizepräsident, sagte deshalb: «FABI ist ein klares Bekenntnis zu unserer Schweiz. FABI bringt Regionen, Stadt und Land zusammen».
VöV-Direktor Ueli Stückelberger betonte die Ausgewogenheit der Vorlage: «FABI steht für einen durchdachten Ausbau und einen gesicherten Unterhalt.»
«Ein starker öV ist die Voraussetzung, um die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu verbessern», fasste SBB-CEO Andreas Meyer die Vorlage zusammen. Die Vorlage beinhaltet nicht nur den Ausbau der Bahn. Mit FABI werden auch der Unterhalt und die Sicherheit des Bahnnetzes finanziert. «FABI bringt Ausbau und Unterhalt des Netzes unter einen Hut, das ist verkehrs- wie finanzpolitisch richtig», betonte Bernard Guillelmon, CEO der BLS.
Die volkswirtschaftlichen Aspekte des öffentlichen Verkehrs hob Thomas Küchler hervor, CEO der Südostbahn AG: «Der öffentliche Verkehr schafft viele Arbeitsplätze. Investieren wir weiter in diesen Trumpf».
Postauto-Chef Daniel Landolf wies darauf hin, dass die Schweiz ein leistungsfähiges Netz sowohl auf der Schiene wie auch auf der Strasse benötigt. „Der öV auf der Strasse und auf der Schiene ergänzen sich. Deshalb setzen sich auch die Busunternehmen für ein Ja ein.“ Mit FABI sollen 6,4 Mia. in Unterhalt und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur investiert werden. Für Vincent Ducrot, CEO der Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF, ist das massvoll. «Die Finanzierung von FABI ist ausgewogen. Alle Betroffenen bezahlen einen Teil.».
Viele Gründe sprechen für ein JA. Der Vorstand des VöV ist deshalb überzeugt, dass das Volk und die Stände am 9. Februar ein Ja zu einem starken öffentlichen Verkehr, und damit ein Ja zu FABI einlegen.

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