Bertschi startet neuen Ganzzug DKT Duisburg – Ljubljana

Bertschi
Bertschi Ganzzug DKT Duisburg Ljubljana Rail Cargo Austria OeBBPünktlich um 21.00 Uhr am 30. August 2013 hat der erste Zug unser Terminal DKT Duisburg in Richtung Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien, verlassen.
Wie beim seit Dezember 2012 erfolgreich laufenden Zug zwischen Duisburg und Busto Arsizio haben wir zwecks Optimierung der Länge und des Gewichtes des Zuges einen Partner, der kranbare Auflieger verlädt, gesucht. Mit der österreichischen Spedition LKW WALTER haben wir auf dieser Relation den Partner gefunden. LKW WALTER ist in Europa einer der bedeutendsten Nutzer von Intermodalen Verkehren im Bereich der verpackten Waren. Auf unserem gemeinsamen Zug zwischen Duisburg und Ljubljana befördert das österreichische Transportunternehmen hauptsächlich Stahl, Kunststoffe und Konsumwaren.
Unser Vertragspartner und Traktionär des Zuges ist Rail Cargo Austria (RCA), eine Tochter der Österreichischen Bundesbahn. Die Lokomotiven der RCA laufen durchgängig zwischen Deutschland und Slowenien, wobei in München der Lokführer gewechselt wird.
Die Wagengarnituren bestehen aus 8 Stück 60ft-Containertragwagen und 19 Taschenwagen und sind 500 Meter lang. Die maximale Zughakenlast beträgt Nord-Süd 1’750 Tonnen und Süd-Nord 1’600 Tonnen. Pro Abfahrt befrachten Bertschi und LKW Walter eine feste Kapazität des Zuges. Die Restkapazitäten kann RCA am freien Markt verkaufen.
Wir haben entschieden, in der Startphase mit zwei Abfahrten pro Woche und Richtung zu beginnen. Nach Vollauslastung der Züge in den ersten beiden Monaten haben wir die Frequenz seit November auf drei Abfahrten pro Woche und Richtung erhöht. Die Züge verlassen die Abgangsterminals jeweils in beiden Richtungen am Montag, Mittwoch und Freitag spätabends und erreichen nach ca. 35 Stunden Fahrt das Empfangsterminal.
Die Verbindung DKT Duisburg – Ljubljana eignet sich für Güter ab Benelux und Rhein/Ruhr nach Slowenien, Kroatien, aber auch Nordostitalien. Dieser Zug ist ein weiteres Puzzleteil in der Strategie, künftig vermehrt eigene Züge zu fahren, um uns für die Zukunft die Kapazitäten zu sichern und unseren Kunden attraktive intermodale Lösungen anbieten zu können.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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