Dialog mit Kunden gibt wertvolle Hinweise für weitere Optimierung des Jahresfahrplanprozesses

Alljährlich beleuchtet trasse.ch zusammen mit den Antragstellern den Bestell- und Zuteilungsprozess für den Jahresfahrplan. Ein Grossteil der Befragten konnte in weiten Teilen der Prozessabwicklung erneut eine positive Veränderung gegenüber den Vorjahren ausmachen. Aufmerksam verfolgt werden aber auch die eher kritischen Rückmeldungen, die auch in diesem Jahr nicht ausgeblieben sind und wichtige Anhaltspunkte geben zur kontinuierlichen Verbesserung.

Trasse Schweiz
Trasse Schweiz GuetrzugAlljährlich beleuchtet trasse.ch zusammen mit den Antragstellern den Bestell- und Zuteilungsprozess für den Jahresfahrplan. Ein Grossteil der Befragten konnte in weiten Teilen der Prozessabwicklung erneut eine positive Veränderung gegenüber den Vorjahren ausmachen. Aufmerksam verfolgt werden aber auch die eher kritischen Rückmeldungen, die auch in diesem Jahr nicht ausgeblieben sind und wichtige Anhaltspunkte geben zur kontinuierlichen Verbesserung.
Die Gestaltung und Planung des Jahresfahrplans fordert die Beteiligten das ganze Jahr über. Kaum ist die Planung für einen Jahresfahrplan abgeschlossen, beginnen die Vorbereitungen für den nächsten. Am zweiten Montag im April beantragen alle Eisenbahnverkehrsunternehmen und weitere, an der Durchführung von Güterverkehr interessierte Unternehmen, ihre gewünschten Fahrplantrassen. trasse.ch prüft diese auf Vollständigkeit und Bestellberechtigung und beauftragt SBB Infrastruktur mit der Ausarbeitung eines Fahrplanentwurfs. Wo zwei oder mehrere Trassenanträge sich gegenseitig ausschliessen oder behindern, führt trasse.ch den Konfliktlösungsprozess mit den Beteiligten. Dabei wirkt sie auf einvernehmliche Lösungen hin, welche die bestmögliche Erfüllung der Wünsche der Antragsteller zum Ziel haben. Werden keine einvernehmlichen Lösungen gefunden, entscheidet trasse.ch auf Basis der gesetzlichen Prioritätskriterien. Nach Bereinigung der Konflikte erhalten die Antragsteller ein Angebot („provisorische Zuteilung“) als Grundlage für ihre definitive Bestellung. In der zweiten Augusthälfte werden die Trassen schliesslich definitiv zugeteilt.
Für den Jahresfahrplan 2014 war durch Marktanteilsverschiebungen im Transit-Güterverkehr ein etwas raueres Klima zwischen den Cargo-Unternehmen spürbar. Das zunehmend kompetitivere Umfeld stellt veränderte Anforderungen an die Prozessführung durch trasse.ch. So wird im Auftragsmanagement und in der Prozessabwicklung eine straffere Führung durch trasse.ch gewünscht. Eine Verbesserung der Termineinhaltung bei allen Beteiligten soll durch trasse.ch durchgesetzt werden.
Begrüsst wurde das Vorbereitungsmeeting mit den Cargo-EVU, an welchem die Prozessabwicklung für die Konfliktlösung auf den Nord-Süd-Korridoren vorbesprochen wurde. Insbesondere werden das Vorstellen neuer Rechtsgrundlagen sowie die Kommunikation, wie trasse.ch diese Grundlagen interpretiert und konkret zur Anwendung bringt, positiv bewertet. trasse.ch wird ein ähnliches Meeting im Vorfeld zur Planung des Jahresfahrplan 2015 wiederum durchführen und dabei noch gezielter auf antizipierte Spezialfälle eingehen.
Die konstruktiven Rückmeldungen werden zur weiteren Verbesserung in der Abwicklung des Jahresfahrplanprozesses führen. Ziel ist dabei, den Bedürfnissen der einzelnen Antragsteller so nahe wie möglich zu kommen und damit einen Beitrag zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Systems Bahn zu liefern.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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