Delegiertenversammlung Pro Bahn Schweiz im Ausland

Erstmals tagten die Delegierten von Pro Bahn Schweiz, im Ausland, nämlich im Fürstentum Liechtenstein. In ihrer Grussadresse hob Regierungsrätin Marlis Amann-Marxer hervor, dass in einer Region, in der vier Länder zusammentreffen, die grenzüberschreitende Koordination eine gewisse Herausforderung darstellt. Dennoch sei im Rheintal, gerade was die Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr betrifft, eine verstärkte Dynamik feststellbar.

Pro Bahn Schweiz
Erstmals tagten die Delegierten von Pro Bahn Schweiz, im Ausland, nämlich im Fürstentum Liechtenstein. In ihrer Grussadresse hob Regierungsrätin Marlis Amann-Marxer hervor, dass in einer Region, in der vier Länder zusammentreffen, die grenzüberschreitende Koordination eine gewisse Herausforderung darstellt. Dennoch sei im Rheintal, gerade was die Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Verkehr betrifft, eine verstärkte Dynamik feststellbar.

Das eine tun und das andere nicht lassen
Im Anschluss daran orientierten verschiedene Vertreter über bestehende Angebote und die anstehenden Projekte für eine verbesserte Erschliessung durch das öffentliche Verkehrsmittel. So soll die bestehende Eisenbahnlinie zwischen Buchs und Feldkirch für den Halbstundentakt ausgebaut werden, daneben soll später eine normalspurige Regionalbahn „Liechtensteiner Oberland“ diesen Ausbau ergänzen. Dass dazu auch das Y Bodensee – Rheinthal gehört, versteht sich von selbst.

Mehr Frauenpower im Zentralvorstand von Pro Bahn Schweiz
Das Sekretariat von Pro Bahn Schweiz wird neu von Cornelia-Esther Schmid betreut, womit in diesem Gremium (endlich) eine Frau Einzug hält. Die übrigen statutarischen Traktanden gaben zu keinen grösseren Diskussionen Anlass.

Tarifdschungel lichten
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen verabschiedeten eine Resolution, die an Bundesrätin Doris Leuthard gerichtet wird und verlangt, dass der bestehende Tarifdschungel zwischen den verschiedenen Tarifverbünden gelichtet wird, damit die Verbundgrenzen einfacher überwunden werden können. Insbesondere soll die Gültigkeitsdauer der Verbundbillette für die ganze Schweiz einheitlich geregelt werden. Pro Bahn Schweiz empfiehlt in diesem Dokument eine bundesrätliche Intervention an einer der nächsten nationalen Verkehrsdirektorenkonferenzen, wohl wissend, dass diese eine heikle Angelegenheit ist. Dies soll keinen Eingriff in die kantonale Souveränität darstellen, aber dazu beitragen, dass auf diese Weise beschleunigt Lösungen gesucht und gefunden werden.

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Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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