Die SBB verhandelt ihren fünften GAV für SBB und SBB Cargo

Der aktuelle Gesamtarbeitsvertrag (GAV) läuft Ende 2014 aus. Deshalb wird dieser neu verhandelt. Am 19. Februar 2014 startete die Delegation der SBB und SBB Cargo die gemeinsamen GAV-Verhandlungen mit den vier Sozialpartnern SEV (Gewerkschaft für das Verkehrspersonal), Transfair, Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter (VSLF) sowie Kaderverband öffentlicher Verkehr (KVöV).

erstellt am 20. Februar 2014 @ 10:31 Uhr
SBB CFF FFS / SEV / VSLF / transfair / KVöV
SBB ZugbegleiterDer aktuelle Gesamt-Arbeitsvertrag (GAV) läuft Ende 2014 aus. Deshalb wird dieser neu verhandelt. Am 19. Februar 2014 startete die Delegation der SBB und SBB Cargo die gemeinsamen GAV-Verhandlungen mit den vier Sozialpartnern SEV (Gewerkschaft für das Verkehrspersonal), Transfair, Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter (VSLF) sowie Kaderverband öffentlicher Verkehr (KVöV).

Es ist Ziel, dass die Verhandlungen bis Ende Juni abgeschlossen sind. Somit werden die GAV SBB und SBB Cargo per 1.1.2015 gültig. Gemeinsam mit den Sozialpartnern ist die SBB seit 14 Jahren bestrebt, den GAV kontinuierlich weiter zu entwickeln. Die SBB braucht Bedingungen, die es ihr erlauben, auf die veränderten Bedürfnisse der Kundschaft und ihr Mobilitätsverhalten einzugehen sowie beweglich im Arbeitsmarkt unterwegs zu sein. Gleichzeitig will die SBB auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und ihren Mitarbeitenden zeitgerechte Anstellungsbedingungen bieten.


Stellungnahme SEV, VSLF, transfair und KVöV:
Verhandlungen zum GAV SBB und SBB Cargo aufgenommen

Am 19. Februar 2014 haben die Verhandlungsgemeinschaft der Personalverbände und die SBB mit Verhandlungen begonnen, um den GAV, der für SBB und SBB Cargo gilt, weiterzuentwickeln. Das Resultat soll Mitte Jahr vorliegen.

Es handelt sich um die fünfte Version des Gesamtarbeitsvertrags, seit die SBB 1999 aus der Bundesverwaltung ausgegliedert wurde. Der bestehende GAV kann auf Ende dieses Jahres erstmals gekündigt werden, weshalb die Verhandlungen so angesetzt wurden, dass sie vor dem Kündigungstermin Mitte Jahr abgeschlossen werden.

In einer ersten Sitzung haben die beiden Parteien bereits die ausführlichen Forderungskataloge ausgetauscht. Bei den Personalverbänden (SEV – Gewerkschaft des Verkehrspersonals, VSLF – Verband der Schweizer Lokführer und Anwärter, transfair, KVöV – Kaderverband des öffentlichen Verkehrs) steht eine klarere Definition der Lohnentwicklung zuoberst auf der Liste; weiter sind die Frühpensionierung, die Arbeitszeitplanung und Urlaube ihre wichtigsten Anliegen.

Die beiden Parteien haben sich auf einen Terminplan geeinigt, der es ermöglichen soll, die Verhandlungen zeitgerecht abzuschliessen. Danach müssen alle Beteiligten das Resultat den jeweiligen internen Gremien zur Genehmigung vorlegen.

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Autor: Redaktion

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