Ergebnisse 2013 der TPF: Grösseres Leistungsangebot und höhere Produktivität

Die Freiburger Verkehrsbetriebe (TPF) haben sich im Jahre 2013 den Herausforderungen gestellt und zahlreiche zusätzliche Leistungen bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten erbracht. Das Jahresergebnis schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von 1,9 Millionen Franken bei einem Gesamtjahresumsatz von 135 Millionen Franken. Die Inbetriebnahme eines einheitlichen Betriebszentrums, die Erstellung neuer Billetautomaten und die Verbesserung der Information der Reisenden erfolgten in einem Jahr, wo 28,4 Millionen Passagiere die Fahrzeuge der TPF (2,5%) bevorzugt haben. Im Juni wurde weiter auch eine neue Webseite aufgeschaltet.

erstellt am 24. Juni 2014 @ 17:42 Uhr
Transports publics fribourgeois (TPF)
tpf 76706_01Die Freiburger Verkehrsbetriebe (TPF) haben sich im Jahre 2013 den Herausforderungen gestellt und zahlreiche zusätzliche Leistungen bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten erbracht. Das Jahresergebnis schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von 1,9 Millionen Franken bei einem Gesamtjahresumsatz von 135 Millionen Franken. Die Inbetriebnahme eines einheitlichen Betriebszentrums, die Erstellung neuer Billetautomaten und die Verbesserung der Information der Reisenden erfolgten in einem Jahr, wo 28,4 Millionen Passagiere die Fahrzeuge der TPF (2,5%) bevorzugt haben. Im Juni wurde weiter auch eine neue Webseite aufgeschaltet.

Das Volumen der im Jahre 2013 erbrachten Verkehrsleistungen der TPF hat um 9,5 % zugenommen. Die regionalen Buslinien, deren Fahrpläne und Fahrzeiten verbessert wurden, weisen eine bis zu 10 % höhere Benutzerquote auf. Die mithilfe von Befragungen in Erfahrung gebrachten Kundenwünschen zu erweiterten Fahrplänen und höheren Fahrplantaktzeiten können nun auch in der Praxis nachgeprüft werden. Da wo das Leistungsangebot attraktiv gestaltet wird, reagiert auch die Bevölkerung positiv. Mit 28,4 Millionen beförderten Personen wurde ein neuer Fahrgastrekord aufgestellt. Eine markante Entwicklung: Mobul hat zum ersten Male die Millionenmarke der beförderten Fahrgäste (+ 37,2%) überschritten. In der Agglomeration Freiburg wurden vor allem auf der Linie 1 Marly – Portes de Fribourg und der Linie 4 Auge – Bahnhof die stärkste Zunahme festgestellt. Auch die Standseilbahn (Funiculaire) überschreitet mit einer Zunahme von 15,1% erstmals die Zahl von 200‘000 Fahrgästen.

Das Jahr 2013 war vor allem durch die Planung, die Durchführung von Studien und der Ausarbeitung zahlreicher Infrastrukturprojekte geprägt. Mehrere Dutzend Dossiers wurden dem Bundesamt für Verkehr zugestellt, um die noch verbleibenden Bahnübergänge vor Ablauf der bis zum 31. Dezember 2014 laufenden Frist zu sanieren. Für den neuen Bahnhof Belfaux-Dorf wurde die Baubewilligung beantragt, während die Planungsstudien für die Bahnhöfe Pensier, Courtepin und Münchenwiler mit dem Ziel abgeschlossen worden sind, diese Bahninfrastrukturen den Normen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) anzupassen und im Rahmen der Weiterentwicklung der RER Fribourg I Freiburg auch auf der Linie Freiburg – Murten den Fahrplantakt von einer halben Stunde einzuführen.

Ein einheitliches Betriebszentrum
Die Inbetriebnahme im Dezember 2013 des einheitlichen Betriebszentrums in Bulle erlaubt, sämtliche im Verkehr befindliche TPF-Fahrzeuge auf dem Bahn- und Strassennetz zu koordinieren. Dies ist eine schweizerische Premiere. Die Gesamtverkehrsübersicht erlaubt neben einem einwandfreien Betrieb auch eine effiziente Beseitigung von Störungen und unvorhergesehenen Ereignissen. Die von dieser Zentrale ausgehende Kundeninformation wird durch die vielseitige Ausstrahlung auf den Bildschirmen und per Lautsprecher in den Fahrzeugen oder auf den Bahnhofperrons effizient verstärkt. Versuchsweise wurde im August 2013 eine interaktive Informationssäule im Bahnhof Bossonnens in Betrieb genommen.

Die Billetausgabe wurde durch den Ersatz des gesamten Billetautomatennetzes vollkommen erneuert und für die Kunden erheblich erleichtert. Acht neue Automaten wurden in den letzten Monaten des vergangenen Jahres zuerst einem Praxistest unterzogen, wonach das gesamte Automatennetz im Frühjahr 2014 nach und nach ersetzt wurde. Gleichzeitig wurde auch die neue „TPF-Card“ in Betrieb genommen, die wie ein elektronisches Portemonnaie verwendet werden kann. Bis Ende Juni wird eine neue Webseite mit Verbindungen und Links zu den verschiedenen Sozialnetzwerken aufgeschaltet.

Inanspruchnahme einer Anleihe
Die Einnahmen aus dem Reiseverkehr stiegen um 6,8 % auf 42,9 Millionen Franken, während die Subventionen mit 80,5 Millionen Franken eher stabil geblieben sind. Auf der Ausgabenseite ist eine Zunahme der Lohnmasse von 7% auf insgesamt 76 Millionen Franken zu verzeichnen. Die Energie- und Treibstoffkosten nahmen um 6% zu. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 3,6 Millionen Franken und der Nettoeinnahmeüberschuss auf 1,9 Millionen Franken bei einem Gesamtjahresumsatz von nahezu 135 Millionen Franken (+ 3,8%). Zum ersten Male haben die Freiburger Verkehrsbetriebe auf eine Anleihe zurückgegriffen. Die Investitionen im Jahre 2013 erreichten einen beachtlichen Betrag von 61,5 Millionen Franken. Am 31. Dezember 2014 haben die TPF insgesamt 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (716.8 Vollzeitstellen-Prozente).

Résultats 2013 des Transports publics fribourgeois: Plus de prestations et meilleure productivité

Les Transports publics fribourgeois (TPF) ont relevé en 2013 le défi d’assurer de nombreuses prestations supplémentaires, tout en comprimant leurs coûts de production. Le résultat de l’exercice se solde par un bénéfice de 1,9 million de francs pour un chiffre d’affaire total de 135 millions. La mise en service d’un centre unique d’exploitation, le déploiement de nouveaux automates et l’amélioration de l’information voyageurs sont à mettre au crédit d’une année durant laquelle 28,4 millions de voyageurs sont montés à bord des véhicules TPF (+ 2,5%). Un nouveau site internet sera mis en ligne à la fin juin.

Le volume de prestations de transport fournies par les TPF a augmenté de 9,5% en 2013. Les lignes de bus régionaux dont les horaires et cadences ont été améliorés présentent jusqu’à 10% de fréquentation en plus. La volonté émise par les clients au travers des sondages de satisfaction d’avoir des horaires étendus et des cadences supérieures se vérifie dans les actes. Là où l’offre est attractive, la population répond présent. Avec 28,4 millions de personnes transportées, la fréquentation atteint un nouveau record. Un fait marquant : Mobul franchit pour la première fois le million de voyageurs (+37,2%). Dans l’agglomération de Fribourg, la progression est notamment forte sur les lignes 1 Marly – Portes de Fribourg et 4 Auge – Gare. Le funiculaire passe la barre des 200’000 visiteurs avec une progression de 15,1%.

L’année 2013 a été marquée du sceau de la planification, l’étude et l’élaboration de nombreux projets dans les domaines de l’infrastructure. Plusieurs dizaines de dossiers ont été transmis à l’Office fédéral des transports dans le but d’assainir les passages à niveau avant l’échéance fixée au 31 décembre 2014. La nouvelle gare de Belfaux-Village a été mise à l’enquête et les études pour Pensier, Münchenwiler et Courtepin ont été réalisées avec l’objectif de mettre les infrastructures aux normes de la loi sur l’égalité pour les handicapées (LHand) et de permettre le passage à la cadence à la demi-heure sur la ligne Fribourg-Morat dans le cadre du développement du RER Fribourg I Freiburg.

Un centre d’exploitation unique
La mise en service d’un centre unique d’exploitation à Bulle en décembre 2013 permet de gérer l’ensemble des véhicules TPF engagés sur les différents réseaux à la fois sur route et sur rail – une première suisse. Cette vision d’ensemble donne les clés pour une gestion plus efficace des perturbations et des événements. L’information voyageurs s’en trouve renforcée avec une diffusion de l’information sur les écrans ou par haut-parleurs dans les véhicules ou sur les quais de gare. Une borne interactive a également été installée à la gare pilote de Bossonnens, inaugurée en août 2013.

La distribution des titres de transports a été considérablement facilitée avec le renouvellement complet des automates à billets. Huit appareils ont été testés sur le terrain durant les derniers mois de l’année et le déploiement complet s’est effectué au printemps 2014, en même temps que le lancement de la nouvelle « tpf card », véritable porte-monnaie électronique. Un nouveau site internet avec des ramifications sur les principaux réseaux sociaux sera mis en ligne à la fin juin.

Recours à l’emprunt
Les recettes voyageurs s’apprécient de 6,8% à 42,9 millions de francs, alors que les indemnités restent stables à 80,5 millions de francs. Au niveau des charges, la masse salariale augmente de 7% à 76 millions de francs. Le coût de l’énergie et carburants augmente de 6%. Le résultat d’exploitation se monte à 3,6 millions de francs et le bénéfice net à 1,9 million de francs pour un chiffre d’affaire total qui flirte avec les 135 millions de francs (+ 3,8%). Pour la première fois, les TPF ont eu recours à l’emprunt. Les investissements sont conséquents (61,5 millions en 2013). Au 31 décembre 2013, les TPF emploient 780 collaborateurs pour 716.8 EPT.

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Autor: Redaktion

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