Der 700. FLIRT fährt im Südtirol

Stadler Rail hat vom Mobilitätsressort der Südtiroler Landesverwaltung eine Bestellung für acht 6-teilige FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) erhalten. Zusätzlich bestellt die STA acht Zwischenwagen zur Kapazitätserhöhung der bereits im Einsatz stehenden FLIRT. Der Auftragswert beträgt insgesamt rund EURO 75 Mio.. Mit diesem Auftrag stieg die Zahl der verkauften FLIRT 2011 über die Marke von 700 Zügen. In Italien verkaufte Stadler bis im November 2011 bereits 115 Züge.

erstellt am 22. November 2011 @ 16:30 Uhr
Stadler Rail Group
STA FLIRT ETR 170 40071_01Stadler Rail hat vom Mobilitätsressort der Südtiroler Landesverwaltung eine Bestellung für acht 6-teilige FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) erhalten. Zusätzlich bestellt die STA acht Zwischenwagen zur Kapazitätserhöhung der bereits im Einsatz stehenden FLIRT. Der Auftragswert beträgt insgesamt rund EURO 75 Mio.. Mit diesem Auftrag stieg die Zahl der verkauften FLIRT 2011 über die Marke von 700 Zügen. In Italien verkaufte Stadler bis im November 2011 bereits 116 Züge.

Das Mobilitätsressort der Südtiroler Landesverwaltung hat über die STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) bereits im Jahr 2008 acht FLIRT-Züge angekauft, ebenso die 12 dieselbetriebenen Gelenktriebwagen GTW der Vinschgerbahn, die 2005 in Betrieb gesetzt wurden. Bei der jetzigen Bestellung handelt es sich um eine Option aus der seinerzeitigen internationalen Ausschreibung. Die Züge werden im Hinblick auf die weitere Modernisierung des Regionalverkehrs im Südtirol beschafft. Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales Stadler Rail Group, freut sich: „Wir sind stolz, dass wir weitere FLIRT für Südtirol liefern dürfen. Dies ist auch ein Beleg für den enormen Erfolg unserer bisher gelieferten Züge im Pustertal und im Vinschgau.“

Komfortabel und geräumig
Die neuen Züge für Südtirol entsprechen im Wesentlichen den 2008 gelieferten Fahrzeugen. Sie sind ähnlich zu denjenigen der TILO, welche die SBB für den Regionalverkehr Tessin – Italien beschafft haben, d.h. die Züge sind als Zweispannungstriebzüge ausgerüstet (3 kVDC für Italien, 15 kVAC für Österreich), um grenzüberschreitende Verbindungen anzubieten. Aufgrund von neuen Erkenntnissen wird die Inneneinrichtung weiter verbessert, um einen höheren Komfort für die Reisenden zu erzielen. So wird beispielsweise eine neuartige, komfortablere Bestuhlung eingebaut. Die Züge sind durchgehend stufenlos begehbar, verfügen über 260 Sitzplätze, grosszügige Multifunktionsabteile im Einstiegsbereich, zwei behindertenfreundliche WCs und eine Klimaanlage. Die Höchstgeschwindigkeit der modernen Fahrzeuge beträgt 160 km/h.

Alle acht Kompositionen werden ab der zweiten Hälfte des Jahres 2013 ausgeliefert. Gleichzeitig werden die 2008 gelieferten 4-teiligen FLIRT durch die neuen Zwischenwagen auf 6-teilige ausgebaut.

Erfolgsstory FLIRT: In Italien und in ganz Europa
Mit diesem Auftrag überschreitet Stadler 2011 die Zahl von 100 verkauften Triebzügen in Italien (ohne die TILO-Flotte der SBB). Insgesamt neun Kunden haben bis zum Jahr 2011 116 Züge bei Stadler bestellt. Davon sind rund die Hälfte FLIRT. Die Züge verkehren in verschiedenen Regionen verteilt über das ganze Land, von Kalabrien oder Apulien im Süden bis in die Lombardei oder das Südtirol im Norden. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, freut sich sehr über den jüngsten Erfolg: „Ich bin sehr stolz, dass bald schon über 100 unserer Züge in Italien verkehren. Dies zeigt, dass unsere innovativen und zuverlässigen Triebzüge bei den Kunden und Passagieren sehr beliebt sind.“

Stadler hat bis 2011 707 FLIRT verkauft. Der erste FLIRT wurde im Jahr 2004 ausgeliefert – bis 2011 wurde der FLIRT in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Norwegen, Italien, Polen, Algerien, Finnland, Ungarn, Weissrussland, Estland und Tschechien erfolgreich verkauft.

Fotos vom 11.1.2014 auch Chiasso von Daniele Monza [© flickr, Daniele Monza]
ETR170 SAD Chiasso 11-01-14

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Autor: Redaktion

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