IGöV Schweiz: Mobilfunk in den Zügen ist keine Staatsaufgabe

Die IGöV Schweiz anerkennt das Bedürfnis, beim Zugfahren das Internet nutzen zu können. Das mobile Büro bietet einen klaren Konkurrenzvorteil der Bahn.

Interessengemeinschaft für den öffentlichen Verkehr Schweiz
Die IGöV Schweiz anerkennt das Bedürfnis, beim Zugfahren das Internet nutzen zu können. Das mobile Büro bietet einen klaren Konkurrenzvorteil der Bahn.

Die IGöV Schweiz wendet sich jedoch dagegen, dass dieses Angebot vom Steuerzahler oder der Bahnkundschaft – die ja davon mehrheitlich nicht Gebrauch macht – finanziert wird. Dies ist Aufgabe der Mobilfunkanbieter. Sie sind es, die Einnahmen aus dieser Nutzung generieren. Angesichts der von ihnen ausgewiesenen Gewinne sind sie ohne weiteres in der Lage, die nötigen Installationen in den Bahnwagen und längs der Strecken zu finanzieren.

Die IGöV erwartet, dass das UVEK seine Absicht, mit Steuermitteln die Mobilfunkanbieter indirekt zu subventionieren, überdenkt und diese auffordert, das Mobilfunkangebot in den Zügen rasch selber bereitzustellen.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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