Limmattalbahn: Reduktion der Dreispitzkreuzung in Dietikon

Die Limmattalbahn AG optimiert die Kreuzung beim Dreispitz in Dietikon. Damit wird die Trennwirkung zum Entwicklungsgebiet Niderfeld verringert. Die Änderung gegenüber dem bisherigen Projekt kommt aufgrund einer Einsprache des Verkehrsclub der Schweiz (VCS) zustande. Die Änderung hat keine negativen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Kreuzung.

erstellt am 19. November 2014 @ 11:23 Uhr
Limmattalbahn
Limmattalbahn Projektaenderung BunkerknotenDie Limmattalbahn AG optimiert die Kreuzung beim Dreispitz in Dietikon. Damit wird die Trennwirkung zum Entwicklungsgebiet Niderfeld verringert. Die Änderung gegenüber dem bisherigen Projekt kommt aufgrund einer Einsprache des Verkehrsclub der Schweiz (VCS) zustande. Die Änderung hat keine negativen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Kreuzung.

Der VCS des Kantons Zürich hatte im Rahmen der öffentlichen Auflage der Limmattalbahn eine Einsprache zur Dreispitzkreuzung am Rand von Dietikon gemacht. In ihrer Forderung beanstandeten sie die Grösse der Kreuzung und die Veloführung in der Badenerstrasse. Der VCS betont jedoch, dass er hinter dem Bau der Limmattalbahn steht.

Die Limmattalbahn AG und der VCS konnten sich nach zwei Verhandlungen gütlich einigen und einen Vergleich unterzeichnen. Auch die Stadt Dietikon und das Amt für Verkehr des Kantons Zürich stimmten den revidierten Plänen zu. Neu wird auf der Nord- und Südseite der Überlandstrasse auf je eine Fahrspur verzichtet. Trotz der Änderung gegenüber dem Bauprojekt verfügt die Kreuzung weiterhin über genügend Leistungsfähigkeit. Die zusätzlichen Spuren waren für eine mögliche Busspur geplant. Das dafür nötigte Land wird nun mit einer Baulinie gesichert. Durch die Verkleinerung der Kreuzung kann die Trennwirkung zum Niderfeld sowie der Landverbrauch im Siedlungsgebiet verringert werden, ohne das Verkehrssystem zusätzlich zu belasten. Der Veloverkehr in der Badenerstrasse wird neu getrennt von der Strasse geführt.

Die Einigung mit dem VCS erfolgte im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens der Limmattalbahn AG. Seit Anfang April 2014 läuft die Behandlung von rund einhundert Einsprachen. Bei den meisten sind einvernehmliche Lösungen absehbar. Anfang November wurden weitere 50 Gespräche gestartet.

Limmattalbahn Projektaenderung Bunkerknoten

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Autor: Redaktion

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