Modern, kundenfreundlich und behindertengerecht: RhB-Bahnhof Bonaduz nach Erneuerung eingeweiht

Am Donnerstag, 13. November 2014 wurde nach gut zweijähriger Planungs- und Bauzeit der Bahnhof Bonaduz der Rhätischen Bahn (RhB) offiziell eingeweiht. Für Gesamtkosten von 4,7 Millionen Franken entstand ein moderner, kundenfreundlicher Bahnhof, welcher auch die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) vollumfänglich erfüllt.

erstellt am 13. November 2014 @ 13:08 Uhr
Rhätische Bahn
RhB-Bahnhof Bonaduz nach Erneuerung eingeweihtAm Donnerstag, 13. November 2014 wurde nach gut zweijähriger Planungs- und Bauzeit der Bahnhof Bonaduz der Rhätischen Bahn (RhB) offiziell eingeweiht. Für Gesamtkosten von 4,7 Millionen Franken entstand ein moderner, kundenfreundlicher Bahnhof, welcher auch die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) vollumfänglich erfüllt.

Der Bahnhof Bonaduz im Einzugsgebiet der Stadt Chur ist ein wichtiger Pendlerbahnhof der RhB, welcher von den beiden S-Bahnlinien Schiers – Chur – Rhäzüns und Chur – Thusis bedient wird. Mit den Um- und Ausbauarbeiten entstand eine zweigleisige Aussenperronanlage mit Hochperrons, welche den Anforderungen des BehiG entspricht. Für zusätzlichen Komfort der Fahrgäste wurden die Rampen und Treppen der Unterführung mit einer Dachkonstruktion versehen. Ebenfalls wurde in die Erneuerung der Sicherungsanlage investiert. Die Gesamtkosten betragen 4,7 Millionen Franken, wovon rund 300 000 Franken durch die Gemeinde Bonaduz finanziert wurden.

Perrondach mit Wiedererkennungswert
RhB-Bahnhof Bonaduz nach Erneuerung eingeweihtBei der Neugestaltung des Bahnhofs Bonaduz erhielt die Perronanlage ein Dach, welches in ähnlicher Form bereits an den Stationen Filisur, Schiers, Reichenau und Bergün erstellt wurde. Dabei handelt es sich um eine zeitgemässe, luftige Holzkonstruktion auf Stahlträgern, welche in Fachkreisen – aufgrund ihres Erfinders, Ingenieur Walter Bieler aus Bonaduz, – «Bieler-Dach» genannt wird. Wie zu den Gründerjahren, als jede Linie der RhB charakteristisch identische Stationsgebäude erhielt, werden auf der Albula- und der Prättigauerlinie bei Stationsumbauten solche Holzdächer erstellt und sorgen so für einen gewissen Wiedererkennungswert.

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Autor: Redaktion

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