Georges Theiler folgt auf Franz Wicki: Neuer Präsident für Komitee Durchgangsbahnhof Luzern

Nach 6 Jahren an der Spitze des Zentralschweizer Komitees Durchgangsbahnhof Luzern übergibt alt Ständerat Franz Wicki das Präsidium an Ständerat Georges Theiler.

Komitee Durchgangsbahnhof Luzern
Nach 6 Jahren an der Spitze des Zentralschweizer Komitees Durchgangsbahnhof Luzern übergibt alt Ständerat Franz Wicki das Präsidium an Ständerat Georges Theiler.

Franz Wicki hat das Komitee seit seiner Gründung im Mai 2009 engagiert und umsichtig geführt. In dieser Zeit hat er zusammen mit dem Ausschuss des Co-Präsidiums und mit dem operativen Leiter vor und hinter den Kulissen ausserordentlich viel dazu beigetragen, dass aus der Idee einer besseren Verbindung von Luzern zum Schweizer Schienennetz ein konkretes Projekt entstanden ist, das von Bund, Zentralschweizer Kantonen und vielen Organisationen mitgetragen wird. In mehreren Volksabstimmungen (2009, 2010, 2014) hat er mit dem Komitee das Anliegen einer Angebots- und Infrastrukturverbesserung für die Zentralschweiz vertreten. Alle Abstimmungen haben mit ihrem positiven Ausgang dazu beigetragen, dass der Durchgangsbahnhof Luzern als Zukunftsprojekt ernst genommen wird und auf der politischen Agenda nach oben gerückt ist. Seine gute Verankerung in der nationalen und regionalen Politik hat dazu beigetragen, dass die Stimme des Komitees gehört wird. „Ich bin mit dem Erreichten zufrieden,“ sagt Franz Wicki. „Und ich bin überzeugt, dass die Zentralschweiz und Luzern den Durchgangsbahnhof brauchen, um ihren Beitrag zur Entwicklung der Schweiz leisten zu können. Luzern darf bei den bevorstehenden Infrastrukturvorhaben nicht vergessen gehen.“

Neu wird Ständerat Georges Theiler das Komitee führen. Mit dem angekündigten Planungsbericht des Luzerner Regierungsrates und den Vorbereitungsarbeiten für den Ausbauschritt 2025 auf Stufe Bund stehen wichtige nächste Schritte für das Vorhaben an. Georges Theiler will zusammen mit dem Ausschuss des Komitees diese Schritte politisch eng begleiten. „Nur wenn wir zusammen, über die Parteigrenzen hinweg, für dieses Zukunftsprojekt einstehen, haben wir eine Chance für die Realisierung,“ sagt er. Dazu brauche es noch viel Überzeugungsarbeit auf allen Stufen.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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