Geschäftsjahr 2014 der RIGI BAHNEN

Das Jahr 2014 stand ganz im Zeichen der Rekorde der RIGI BAHNEN AG. Grosse Investitionen in verschiedene Projekte wurden getätigt, die Ziele erreicht oder übertroffen und der Start in das neue Geschäftsjahr gestaltet sich äusserst erfreulich.

RIGI BAHNEN
Passagierentwicklung RIGI BAHNENDas Jahr 2014 stand ganz im Zeichen der Rekorde der RIGI BAHNEN AG. Grosse Investitionen in verschiedene Projekte wurden getätigt, die Ziele erreicht oder übertroffen und der Start in das neue Geschäftsjahr gestaltet sich äusserst erfreulich.

Von den äusseren Bedingungen war das Jahr 2014 ein eher durchzogenes Tourismusjahr. „Die Stimmung in der Tourismusbranche war verhalten und die durchschnittliche Wetterlage gab den Schweizern das Gefühl eines Jahres mit wenig Sonne“, so Peter Pfenniger, Direktor der RIGI BAHNEN AG. Trotzdem konnte bei den Rigi Bahnen ein Rekordjahr verzeichnet werden. Satte 80% Steigerung des Gewinnes wurde im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Auch die Frequenzen konnten mit total 1.31 Mio. (entspricht ca. 650‘000 Passagieren) und somit einer Steigerung von 8% als Rekord verzeichnet werden. „An total neun Monaten konnten mehr Gäste transportiert werden als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres“, ergänzt Peter Pfenniger. Die Gründe dafür sind vielseitig. Einerseits hat die Anzahl Generalabonnement Besitzer der SBB zugenommen, welche davon profitieren dass die Rigi vollumfänglich im Gültigkeitsbereich sind. Zudem konnte die Rigi als DER Erholungs- und Aussichtsberg in der Schweiz gut positioniert werden. „Andererseits zeigen die Aktivitäten im Ausland grossen Erfolg. Das Engagement vorwiegend auf den asiatischen Märkten zusammen mit der Anerkennung des „Swiss Travel Pass“ (Generalabonnement für internationale Gäste) bringt signifikant mehr Gäste aus den anderen Kontinenten, die uns die erhofften besseren Auslastungen auf dem Berg bringen“, so Roger Joss, Marketingleiter RIGI BAHNEN AG.

Investitionen in die Infrastruktur
Mit der Absenkung des Perrons im Bahnhof Goldau, dem Umbau des neuen Bahnhofs & Dienstleistungszentrum Rigi Kaltbad und der Eröffnung der beiden Parkhäuser in Vitznau wurden namhafte Investitionen in die Infrastruktur getätigt. Unzählige kleinere Aufgaben und die Neubauten von Gleichrichteranlagen und Fahrleitungen für die Zahnradbahnen ergänzten die Investitionen in die technischen Bereiche der Rigi Bahnen.

Anpassungen in der Organisation
Die RIGI BAHNEN AG ist seit einigen Jahren in einer Wachstumsphase. Die konsequent verfolgten Massnahmen zur Verminderung der Wetterabhängigkeit und der Stärkung des Verkaufs und Marketing zeigen grossen Erfolg. Die stetig höhere Auslastung der Bahnen sowie das strategische Ziel vom reinen Bahnbetrieb zum Tourismusunternehmen zu wachsen, bringen nicht nur Vorteile für die Gäste, sondern auch neue Herausforderungen für die RIGI BAHNEN AG. Mit der Vereinheitlichung der Bereiche Produktion & Infrastruktur unter der Leitung des neuen Geschäftsführungsmitglied Jörg Lustenberger konnte eine effizientere Führung und einen schlankeren Kommunikationsweg erschaffen werden. Die vielen laufenden Projekte verlangen eine intensive Betreuung und eine starke Projektleitung.

Prognosen und Ziele für die kommenden Jahre
Die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft der Rigi Bahnen und der gesamten Rigi wurde mit dem Beginn des Jahres 2015 gelegt. Mit der neuen Strategie 2015-2019 der RIGI BAHNEN AG konnten verschiedene Teilprojekte aufgenommen werden, die nun in Form von Projektgruppen bearbeitet werden. Die Hauptprojekte dabei sind das Marketing, die Schärfung der Zusammenarbeit mit der RigiPlus AG sowie die Ausarbeitung des Masterplanes Rigi. Mit diesen Massnahmen soll in den kommenden Jahren das Ziel sein, die Rigi und ihre Leistungsträger als Ganzes zu kommunizieren und den Gast in den Mittelpunkt der operativen Tätigkeiten zu stellen.

Beträge in Mio. CHF2014+/- in %*
Umsatz18,2+9,6
Betriebsergebnis EBITDA4,4+16
Jahreserfolg0,9+79,8
Cashflow5,2+40,3
Personal (Zahl)153+5,5

* Vergleich zum Geschäftsjahr 2013

Siehe auch

Autor: Redaktion

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