Bahnstrecke Malters – Wolhusen wegen Bauarbeiten in Schachen LU an drei Wochenenden gesperrt

Die SBB erneuert an den kommenden drei Wochenenden (29.–31. Mai, 5.–7. Juni, 11.–14. Juni 2015) die Gleise und Weichen in Schachen LU. Dafür wird jeweils von Freitag, 22.55 Uhr bis Sonntag Betriebsschluss die Strecke Malters – Wolhusen gesperrt. Zudem kann der Bahnübergang „unter Langnau“ nicht befahren werden.

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Bauarbeiten Schachen LU Mai Juni 2015Die SBB erneuert an den kommenden drei Wochenenden (29.–31. Mai, 5.–7. Juni, 11.–14. Juni 2015) die Gleise und Weichen in Schachen LU. Dafür wird jeweils von Freitag, 22.55 Uhr bis Sonntag Betriebsschluss die Strecke Malters – Wolhusen gesperrt. Zudem kann der Bahnübergang „unter Langnau“ nicht befahren werden.

Im Bahnhof Schachen werden zwei Weichen sowie Gleise auf einer Länge von 420 Meter erneuert. Deshalb ist dieser Streckenabschnitt nicht befahrbar. Diese Sperrung betrifft sowohl den  RegioExpress  Luzern – Entlebuch – Langnau i.E. – Bern als auch die  S6  der S-Bahn Zentralschweiz Luzern – Wolhusen – Huttwil – Langenthal und Langnau i.E.. Dafür wird ein Bahnersatzkonzept im 20-Minuten-Takt angeboten. Für die Sicherstellung der Transportkette des  RegioExpress  nach Entlebuch – Langnau – Bern verkehrt ab Luzern ein zusätzlicher Zug. Die Transportsportkette der  S6  von/nach Willisau bzw. Langnau i.E. ist sichergestellt, da Bus und Bahn die Anschlüsse gegenseitig abwarten.

Der Online-Fahrplan ist angepasst.

Der Gleisoberbau – ein eingespieltes Trio

Der klassische Gleisoberbau besteht aus dem Trio Schienen, Schwellen und Schotter. Die Schienen tragen und führen den Zug. Sie werden folglich laufend abgenützt und bisweilen auch beschädigt. Die Schwellen fixieren die Schienen und verteilen das Gewicht von Schienen und durchfahrenden Zügen auf eine möglichst grosse Fläche. Das Schotterbett gibt den Schwellen den nötigen Halt. Mit hochpräzisen, computergesteuerten Baumaschinen wird dazu Schotter unter die Schwellen gestopft. So kann das Gleis millimetergenau ausgerichtet werden. Die Schottersteine greifen bei den extremen Belastungen ineinander. Das verleiht dem Schotterbett die nötige Flexibilität, um die ganzen Kräfte und Vibrationen der Züge aufzunehmen und in den Unterbau weiterzuleiten. Je abgenützter die Steine sind, desto geringer ist die Flexibilität des Schotterbetts.

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Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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