Wenn von der Hitze heiss …

… rinnen tut der Schweiss, versteht auch Pro Bahn Schweiz die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden im öffentlichen Verkehr, dass bei der Bahn nicht alles klappt. Auch wir Menschen funktionieren dann nicht hundertprozentig. Deshalb hat Pro Bahn Schweiz Verständnis für diese Situation signalisiert.

Pro Bahn Schweiz
… rinnen tut der Schweiss, versteht auch Pro Bahn Schweiz die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden im öffentlichen Verkehr, dass bei der Bahn nicht alles klappt. Auch wir Menschen funktionieren dann nicht hundertprozentig. Deshalb hat Pro Bahn Schweiz Verständnis für diese Situation signalisiert.

Dass aber bei solchen Problemen die Reisenden stundenlang in blockierten Zügen festsitzen, darf einfach nicht vorkommen. Auch der soeben bekannt gewordene Zwischenfall mit dem  IC  859 Brig – Romanshorn vom Sonntagabend (5.7.2015) ist nicht nur einer zu viel, sondern hat aufgezeigt, dass die Interventionskräfte nicht in der Lage sind, den betroffenen Passagieren innert nützlicher Frist eine Weiterreise zu ermöglichen. Über 100 Minuten Ankunftsverspätung in Zürich sind entschieden zu viel! Pro Bahn Schweiz fordert gleich dreierlei: Erstens, dass die Interventionszeit bei defekten Zügen massiv reduziert wird, zweitens, dass bei defekter Klimaanlage die Möglichkeit besteht, Fenster zu öffnen und drittens, dass den betroffenen Reisenden schnell Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird.

Schluss mit dem via-Banque-Spiel zwischen Lausanne und Genf
Ins gleiche Kapital gehören die immer wieder auftretenden Unterbrüche auf dieser Strecke. „Rien ne va plus“ lautete die Devise für beispielsweise zwei Stunden am letzten Wochenende. Dieser Zustand ist unakzeptabel – Pro Bahn Schweiz fordert die SBB auf, dafür zu sorgen, dass die Reisenden schnell über den blockierten Streckenabschnitt gebracht werden. Bei einer Streckenblockierung beispielsweise in Allaman braucht es nicht nur einen Busersatzdienst zwischen Lausanne und Genf, sondern in erster Linie einen, der die Strecke zwischen Morges und Nyon überbrückt.

Eisenbahnfahren soll nicht nur Transportieren, sondern auch Genuss und Vergnügen sein, dies getreu den SBB-Slogan „unterwegs zu Hause“. Was hier hunderte von Reisenden am letzten Wochenende erlebt haben, hat mit diesem Slogan nichts zu tun sondern ist eine Zumutung!

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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