Bahnausbauten zwischen Daillens und Vallorbe sowie in Konstanz finanziert

Der Bundesrat hat am 19. August 2015 drei Finanzierungsvereinbarungen genehmigt. Damit kann die Bahninfrastruktur zwischen Daillens und Vallorbe für den Einsatz von doppelstöckigen TGV angepasst werden. Zudem wird im Bahnhof Vallorbe eine Rampe gebaut und im Bahnhof Konstanz beteiligt sich der Bund finanziell am Bahnhofsausbau. Die Finanzmittel dazu stammen aus dem FinöV-Fonds.

Der Bundesrat / Generalsekretariat UVEK / Bundesamt für Verkehr
Der Bundesrat hat am 19. August 2015 drei Finanzierungsvereinbarungen genehmigt. Damit kann die Bahninfrastruktur zwischen Daillens und Vallorbe für den Einsatz von doppelstöckigen TGV angepasst werden. Zudem wird im Bahnhof Vallorbe eine Rampe gebaut und im Bahnhof Konstanz beteiligt sich der Bund finanziell am Bahnhofsausbau. Die Finanzmittel dazu stammen aus dem FinöV-Fonds.

Zwischen Daillens und Vallorbe wird bis Mitte 2018 die Bahninfrastruktur so angepasst, dass künftig auch zweistöckige TGV eingesetzt werden können. Dafür sind Anpassungen an der Gleisgeometrie, an der Fahrleitung sowie am Lichtraumprofil in mehreren Tunnel nötig. Ebenfalls bis Mitte 2018 soll zudem im Bahnhof Vallorbe die Treppe zum Perron 2 durch eine Rampe ersetzt werden. Die Arbeiten werden durch die SBB ausgeführt und sind auf rund 9.32 Millionen Franken veranschlagt.

Die dritte Vereinbarung betrifft Anpassungen am Bahnhof Konstanz durch das deutsche Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen DB Netz AG. Mit einer pauschalen Abgeltung von 350’000 Fr. beteiligt sich die Schweiz am Ausbau, so dass künftig ein Regionalexpress St. Gallen – Konstanz in den Bahnhof Konstanz einfahren kann.

Die Arbeiten sind Teil des HGV-A-Programmes, mit welchem der Bund die Ost- und Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz anschliesst.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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