Countdown lanciert: Noch ein Jahr bis zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnel

In einem Jahr ist es soweit. Der Gotthard-Basistunnel – mit 57 Kilometern der längste Tunnel der Welt – wird feierlich eröffnet. Verkehrsministerin Doris Leuthard startete am 1. Juni 2015 in Luzern den Countdown zu den Feierlichkeiten: Am 1. Juni 2016 findet der offizielle Staatsakt statt, am nachfolgenden Wochenende wird der Bevölkerung mit einem grossen Fest gedankt.

erstellt am 01. Juni 2015 @ 07:06 Uhr
Gottardo 2016 / Pro Bahn Schweiz / Alpen-Initiative / VCS Verkehrs-Club der Schweiz / Bundesamt für Verkehr
SBB Re 460 098 Gottardo 2016 BiascaIn einem Jahr ist es soweit. Der Gotthard-Basistunnel – mit 57 Kilometern der längste Tunnel der Welt – wird feierlich eröffnet. Verkehrsministerin Doris Leuthard startete am 1. Juni 2015 in Luzern den Countdown zu den Feierlichkeiten: Am 1. Juni 2016 findet der offizielle Staatsakt statt, am nachfolgenden Wochenende wird der Bevölkerung mit einem grossen Fest gedankt.

Im Beisein der Vorsitzenden der Geschäftsleitungen von SBB und AlpTransit Gotthard, Andreas Meyer und Renzo Simoni, sowie Regierungsvertretern der Kantone Uri und Tessin startete Verkehrsministerin Doris Leuthard am 1.6.2015 die Countdown-Uhr zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels. Gleichzeitig wurde das Logo der Eröffnungsfeierlichkeiten enthüllt, die unter dem Namen „Gottardo 2016“ laufen. Das Logo prangt auf je einer Lokomotive für den Personen- und Güterverkehr und wird bis zur Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels in der ganzen Schweiz und im nahen Ausland präsent sein. Die beiden Lokomotiven tragen die Namen der Tunnel-Endpunkte Erstfeld und Biasca. Getauft wurden sie von Frau Landammann Heidi Z’Graggen (Uri) und Regierungsrat Claudio Zali (Tessin).

Es bleibt noch Einiges zu tun
Verkehrsministerin Doris Leuthard wies in ihrer Ansprache darauf hin, dass der Gotthard-Basistunnel für die Innovationskraft, die Präzision und Zuverlässigkeit der Schweiz stehe. Die Schweiz dürfe stolz sein auf das Jahrhundertprojekt. Bis zur Inbetriebnahme des Tunnels bleibe allerdings noch Einiges zu tun.

Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung von AlpTransit Gotthard, betonte, dass sich die Arbeiten auf Kurs befinden. Bis im Oktober 2015 sind die letzten bahntechnischen Komponenten eingebaut, ab dann beginnt der Testbetrieb. In über 3000 Testfahrten soll nachgewiesen werden, dass der Gotthard-Basistunnel einwandfrei und sicher funktioniert.

Die SBB bereitet sich seit einiger Zeit intensiv auf ihre Rolle als Betreiberin vor. Am 1. Juni 2016 wird sie den Gotthard-Basistunnel von der AlpTransit Gotthard AG übernehmen. Nach einem mehrmonatigen Probebetrieb wird sie den Gotthard-Basistunnel am 11. Dezember 2016 fahrplanmässig in Betrieb nehmen. Ab dann werden die Kunden von einem Leistungsschub im Güterverkehr sowie von schrittweise kürzeren Fahrzeiten profitieren.

Gottardo 2016
SBB Cargo Re 420 268 Gottardo 2016 Erstfeld
Bis zur offiziellen Eröffnung des Gotthard-Basistunnels werden regelmässig Anlässe im Rahmen von Gottardo 2016 veranstaltet.

Am 1. Juni 2016 findet sodann der offizielle Staatsakt zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels statt. Die Gäste werden an den beiden Tunnelportalen miterleben, wie zwei Züge von Norden und Süden her für die Jungfernfahrten durch den Tunnel starten. In den beiden Zügen werden Vertreter aus der Bevölkerung mitfahren – als Dank an die Schweizerinnen und Schweizer. Sie haben mit ihren Entscheiden an der Urne den Bau und die Finanzierung des Gotthard-Basistunnels als Bestandteil der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) ermöglicht. Die Plätze in den Zügen werden im Januar 2016 in einem Losverfahren vergeben.

Auch am Publikumsanlass vom 4. und 5. Juni 2016 steht die Schweizer Bevölkerung im Mittelpunkt. An diesen beiden Tagen ist es für das breite Publikum erstmals möglich, durch den neuen Gotthard-Basistunnel zu fahren. In Erstfeld und im Raum Pollegio/Biasca wird zudem ein interessantes Rahmenprogramm geboten. Der Ticketverkauf startet im April 2016 online über www.gottardo2016.ch und an weiteren Verkaufsstellen.

Bundesrätin Leuthard informiert an Expo Mailand über Gotthard-Basistunnel

Bundesrätin Doris Leuthard hat den Schweizer Tag des Transports und der Energie an der Expo genutzt, um auf die Eröffnung des Gotthard-Basistunnel (GBT) hinzuweisen. Sie betonte in ihrer Rede die Bedeutung des Tunnels für die Schweiz und für Europa. Der Nord-Süd-Korridor für den Schienenverkehr werde damit gestärkt. Die Besucherinnen und Besucher der Weltausstellung können beim Schweizer Pavillon ein GBT-Exponat besichtigen und sich dort über das Jahrhundertwerk informieren, das am 1. Juni 2016 feierlich eröffnet wird.

Nach dem Start des Countdowns zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels vor einer Woche in Luzern gab Bundesrätin Doris Leuthard am 8. Juni 2015 an der Expo in Mailand auch auf internationaler Ebene den Startschuss. Sie setzte beim GBT-Exponat an der Expo einen Zähler in Betrieb, der die verbleibende Zeit bis zur Eröffnung angibt. Der Gotthard-Basistunnel, der am 1. Juni 2016 offiziell eröffnet wird, löst mit seinen 57 Kilometern Länge den Seikan-Tunnel in Japan als längsten Eisenbahntunnel der Welt ab. Mit dem GBT schaffe die Schweiz ein Bauwerk, von dem nicht nur unsere, sondern auch künftige Generationen profitierten, sagte Bundesrätin Leuthard in ihrer Rede. Der Tunnel sei für die Schweiz und für Europa von grosser Bedeutung.

Mit dem GBT wird der Schienengüterverkehrskorridor Rhine-Alpine gestärkt, eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas. Dank kürzeren Fahrzeiten kommen sich sowohl die Landesteile der Schweiz als auch Deutschland und Italien näher. Die neue Flachbahn bringt dem Schienenverkehr einen Modernisierungsschub. Die Züge müssen keine grösseren Steigungen mehr bewältigen. Der heutige Weg über die Bergstrecke ist auch rund 30 Kilometer länger als die GBT-Strecke. Dank des neuen Tunnels gibt es mehr Kapazitäten, um Güter auf der Bahn zu transportieren. Es können künftig bis zu 260 Güterzüge sowie 65 Personenzüge pro Tag eingesetzt werden.

Angesichts der grossen internationalen Bedeutung des GBT wird die Schweiz für die Eröffnungsfeierlichkeiten in einem Jahr hochrangige Regierungsvertreter der Nachbarländer, wichtige Repräsentanten der EU sowie weitere Staatsgäste einladen.

Begleitet wurde Bundesrätin Leuthard beim Besuch des GBT-Exponats von rund zwei Dutzend Jugendlichen aus den Alpenländern. Diese besuchen die Expo im Rahmen eines Projekts der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA.

Eine SBB Re 4/4 II zusammen mit einem ICE Messzug (ICE-S) der Deutschen Bahn am 12. Juli 2015 in Immensee auf dem Weg in Richtung Norden; zuvor wurden mit diesem ICE Testfahrten durchgeführt.

Gepostet von info24 – ÖV Schweiz – Europa am Sonntag, 12. Juli 2015

Heute (11.07.15) stand in Flüelen der ICE Messzug (ICE-S) bereit für Testfahrten.

Gepostet von isebahnverchehr.ch am Samstag, 11. Juli 2015

SBB CFF FFS: Re 420 268-6 «Erstfeld» mit Vollwerbung für die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Sommer 2016Ort: Bahnhof Thun, Gleis 19Datum: 15.06.2015Copyright: Marc Favri (CH)

Gepostet von Swiss Railways am Samstag, 20. Juni 2015

Re 460 098 "Gottardo 2016" assurant l'IC St-Gall-Genève AéroportA Lausanne, le 15 juin 2015 © Philippe Dubuiswww.passiontrain.ch

Gepostet von passiontrain.ch am Montag, 15. Juni 2015

Gepostet von Matscher Bahnfotos Schweiz am Samstag, 13. Juni 2015

Sie ist schon wieder in Zürich HB.SBB Re 460 098-7 "Gottardo 2016"Aufgenommen am 14. Juni 2015

Gepostet von Matscher Bahnfotos Schweiz am Sonntag, 14. Juni 2015

Am 12. Juni 2015 war die SBB Re 420 268-5 "Gottardo 2016 (Erstfeld)" zu Gast im Bahnhof Lupfig. Neben Wagen aus…

Gepostet von info24 – ÖV Schweiz – Europa am Freitag, 12. Juni 2015

https://www.facebook.com/bahnonlinech/posts/474146319420836

Die neuste SBB Werbelok Re 460 098-7 "Gottardo 2016" ist bei Reto Bösiger bereits im Modell im Bau. Das ist doch toll, herzlichen Dank für's Bild Reto!

Gepostet von info24 – ÖV Schweiz – Europa am Sonntag, 7. Juni 2015

Die neuste werbe Re 460 ( Re 460 098 ex "Balsberg" jetzt "Biasca" Gottardo 16 ) am 6.6.15 in Luzern, übernimmt die…

Gepostet von CHSpotter am Samstag, 6. Juni 2015

Das Traumpaar schlechthin ;)Re 420 268 "Gottardo 2016" zieht zusammen mit der 11320 "InterregioCargo" den Holcim Zug nach Eclépens. Eingefangen gestern bei Auvernier.

Gepostet von Bahnfan CH am Donnerstag, 4. Juni 2015

Gepostet von Bahnonline.ch am Mittwoch, 3. Juni 2015

Brandaktuell: die neu lackierte Re 420 268 führt zusammen mit der orangen 11320 den heutigen Ölschieferzug nach Eclépens! Schlieren, 03.06.2015, 11:02

Gepostet von Doppeltraktion am Mittwoch, 3. Juni 2015

Gepostet von Bahnonline.ch am Montag, 1. Juni 2015

Gepostet von Bahnonline.ch am Montag, 1. Juni 2015

Gepostet von Bahnonline.ch am Montag, 1. Juni 2015

Gepostet von Bahnonline.ch am Montag, 1. Juni 2015

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Stellungnahme Pro Bahn Schweiz:
Countdown für eine Fahrt mit Hindernissen

Am 1.6.2015 hat Bundesrätin Doris Leuthard den Countdown zu den Feierlichkeiten des Gotthard-Basistunnels gestartet. Pro Bahn Schweiz, die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs freut sich mit der Bundesrätin über diesen Meilenstein. Überschäumende Vorfreude mag trotzdem nicht aufkommen, denn der künftige Weg des Eisenbahn-Gotthard-Basistunnels ist mit Hindernissen gepflastert, welche mit dem bundesstaatlichen Segen aufgestellt worden sind.

Für Güter die Bahn, später dann wieder die Strasse
Eigentlich soll die Bahn den Grossteil des Güterverkehrs durch den Gotthard-Basistunnel abwickeln. Dazu bleibt die alte Gotthard-Bergstrecke bestehen, damit sie bei Unterhaltsarbeiten als Ausweichvariante dient. So will es der mit der Annahme der Alpeninitiative geäusserte Volkswille. Diese Umsetzung ist aber weder für den Bundessrat noch die Mehrheit des Parlaments besonders wichtig. Dafür soll für die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels gleich ein zweites Loch gebohrt werden, denn die Bahn sei nicht in der Lage, diesen Verkehr zu bewältigen. „Treuhärzig“ meint der Bundesrat, es werde bei zwei einspurigen Strassentunnels bleiben. Allein, Pro Bahn Schweiz und vielen andern fehlt der Glaube.

Bahn zurückgebunden
SBB Stellen äussern sich sehr zurückhaltend – wenn überhaupt – zur Strassentunnelgeschichte. Es wurde ein vorsichtiges „Ja“ dazu geäussert, dies unter der Voraussetzung, dass die Aushubtransporte per Bahn durchgeführt werden können. Ein schöneres Feigenblatt gibt es nimmer. Sind da die Bahnverantwortlichen wohl auf Geheiss der Departementschefin in dieser Frage zurückgepfiffen worden? Anders lässt sich dieses Stillschweigen nicht erklären.

Auslastung noch lange nicht erschöpft
Im Verlagerungsbericht 2013 des Bundesamts für Verkehrs – erarbeitet unter der Ägide von Bundesrätin Doris Leuthard – steht, dass im Jahre 2011 die Gesamtauslastung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs nur knapp 60 % betrage, beim Gotthard seien es nur 54 %. Dies wohlverstanden bei Schienenverkehrskapazitäten bei der bestehenden Strecke mit zwei Geleisen. Durch und über den Gotthard sind es künftig deren vier. Es hat also noch sehr viel Spielraum! Auch für einen Personenwagenverlad während der Sanierung des alten Strassentunnels zwischen Göschenen und Airolo; dass die Kapazitäten reichen, beweist die BLS am Lötschberg seit vielen Jahrzehnten.

Alternative Gotthard-Bergstrecke ohne Energieverlust
In den bundesrätlichen Überlegungen hat diese Alternative keinen Platz. Die Bergstrecke soll zwar mit einem lieblos gestalteten und unattraktiven Angebot im Personenverkehr weiterhin betrieben werden und auch dann für den Güterverkehr herangezogen werden, wenn Unterhaltsarbeiten im Basistunnel anstehen. Die Bergstrecke kann aber durchaus als zusätzliche Alternative im Güterverkehr genutzt werden, denn der Energieverbrauch ist wegen des Luftwiderstandes im 57 km langen Tunnel etwa gleich hoch wie bei einer Reise über die Bergstrecke. Das Argument der Energieersparnis fällt also in sich zusammen, es bleibt einzig die um eine Stunde verlängerte Reisezeit.


Stellungnahme Alpen-Initiative:
Gotthard-Basistunnel: Verlagern ist Alpenschutz

Die NEAT soll «im Interesse der Umwelt den Transitverkehr auf die Schiene verlagern». Das war ein Kernsatz des Bundesrats vor der Abstimmung zur NEAT 1992. In einem Jahr ist der Gotthard-Basistunnel, das Herzstück der NEAT, betriebsbereit. Jetzt muss die Schweiz den Alpenschutz umsetzen, das heisst die Zahl der alpenquerenden Lastwagen auf jährlich maximal 650’000 reduzieren. Die Verfassung verlangt dies. Alles andere wäre Betrug am Stimmvolk.

Zwischentitel als Unterüberschrift
«Mit der NEAT kann der überwiegende Teil des Gütertransitverkehrs von der Strasse auf die Schiene verlagert werden.» Das hat der Bundesrat 1992 im Abstimmungsbüchlein zur NEAT versprochen. Dann hat das Schweizer Stimmvolk die Milliarden für das Jahrhundertprojekt zugesagt. In genau einem Jahr wird am Gotthard der neue Eisenbahn-Basistunnel eröffnet. Damit werden neue Kapazitäten auf der Schiene geschaffen, die sowohl dem Personenverkehr als auch dem internationalen Güterverkehr auf der Nord-süd-Achse dienen. «Es ist das Gebot der Stunde, diese Kapazitäten im Sinne einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Verkehrspolitik zu nutzen», sagt Jon Pult, Präsident der Alpen-Initiative.

Die Alpen sind ein ökologisch hoch sensibles Gebiet, ein einzigartiger Lebensraum und das Wasserschloss Europas. Sie brauchen und verdienen besonderen Schutz. Das steht seit 1994 in der Verfassung. Mit der NEAT kann die Schweiz die Alpen vor den schädlichen Auswirkungen des Lastwagenverkehrs schützen, denn die Bahn transportiert Güter umwelt- und klimaschonender, sicherer und energieeffizienter als Sattelschlepper. «Wer die Güter auf die Schiene verlagern will, darf jetzt nicht die Transitstrassen durch die Alpen ausbauen – auch nicht unter dem Vorwand der Sanierung der bestehenden Strassenröhre am Gotthard», sagt Manuel Herrmann, Leiter Politik der Alpen-Initiative.

Die Zukunft des alpenquerenden Güterverkehrs beginnt – sie findet auf der Schiene statt. Noch fehlt der Tatbeweis des Bundesrats, dass er die Verlagerung endlich verfassungskonform umsetzen und die geltenden Gesetze einhalten will. «Die NEAT ist bereit, der Bundesrat hat jetzt keine Ausreden mehr und kann nicht länger den Volksauftrag zum Alpenschutz missachten», sagt Jon Pult.

Medienmitteilung des Vereins «Nein zur 2. Gotthardröhre»


Stellungnahme VCS Verkehrs-Club der Schweiz:
Das Tessin rückt näher an die Deutschschweiz

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz sieht der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels mit grosser Genugtuung entgegen. Der von Bundesrätin Doris Leuthard angezählte Countdown sendet ein klares Signal zur Verlagerung des Personen- und Güterverkehrs auf die Schiene.

Der Bahntunnel ist die richtige Antwort auf die Herausforderungen auf der Nord-Süd-Achse. Im Personenverkehr wird er die Reisezeit zwischen den Zentren der Deutschschweiz und dem Tessin um eine Stunde verkürzen. Die Erfahrungen beim Lötschberg-Basistunnel belegen eindrücklich, wie eine Alpenregion näher an die Wirtschaftszentren gerückt ist.

Vor allem eröffnet der Gotthard-Basistunnel hohe Kapazitäten für den Güterverkehr. Der längste Eisenbahntunnel der Welt wird Europa schneller verbinden und den Transitverkehr auf der Schiene ins Rollen bringen.

Querschuss 2. Strassenröhre
Diametral demgegenüber steht die Vorlage einer 2. Strassenröhre am Gotthard, über die wir noch vor der Eröffnung des Bahntunnels abstimmen. Der Plan hintertreibt das Grossprojekt der Neuen Alpentransversale NEAT. Mit Aussicht auf eine 2. Strassenröhre würde die Transportbranche in die falsche Richtung gelenkt und animiert, ihre Transportvolumen auf der Strasse weiter auszubauen.

Die Folgen würde die Bevölkerung an den Transitkorridoren von Basel / Schaffhausen bis Chiasso zu spüren bekommen: Dreckluft durch eine massive Zunahme des Strassenverkehrs und eine Verdoppelung des Lastwagenverkehrs. Dagegen setzt sich der VCS zusammen mit anderen Organisationen zur Wehr.

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Autor: Redaktion

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