Herbst-Sozialpartnersitzung mit Thurbo

Am 6. Oktober 2015 haben sich die Sozialpartner mit dem Geschäftsführer der Thurbo AG in Winterthur zur Herbstsitzung getroffen. Haupttraktandum waren die Lohnverhandlungen, aber auch weitere Themen konnten besprochen werden.

VSLF Newsletter, VSLF Nr. 486, 19. Oktober 2015 SäG
Am 6. Oktober 2015 haben sich die Sozialpartner mit dem Geschäftsführer der Thurbo AG in Winterthur zur Herbstsitzung getroffen. Haupttraktandum waren die Lohnverhandlungen, aber auch weitere Themen konnten besprochen werden.

Aktueller Geschäftsgang
Die mit den Kantonen vereinbarten Erträge werden aller Voraussicht nach nicht erreicht. Weiter dazu kommt ein erhöhter Personalaufwand bedingt durch eine steigende Anzahl Mitarbeiter. Ein Lichtblick zeigt sich bei tieferen Trassekosten als budgetiert. Die Personalkosten werden auch weiterhin steigen, weil neu jährlich 2 Klassen à je 14 LfA geplant sind.

Lohnverhandlungen
Wir haben unsere Lohnbegehren bei Thurbo eingereicht und präzisiert. Von Thurbo haben wir ein erstes Angebot erhalten. Da beim „Schiedsgericht über den Lohnaufstieg“ das weitere Vorgehen in den nächsten Wochen entschieden wird, sind wir übereingekommen, die Verhandlungen vorerst zu sistieren und Ende November/Anfang Dezember wieder aufnehmen.

GAV-Gespräche
Nachdem die Einführung der 5. Ferienwoche im Frühling dieses Jahres am Entscheid der SEV-Mitglieder gescheitert ist, hat der SEV Thurbo um GAV-Gespräche angefragt. Der VSLF und transfair nehmen an diesen Gesprächen selbstverständlich ebenfalls Teil. Ein erstes Treffen ist Ende Oktober geplant. Dabei geht es hauptsächlich um arbeitszeitrechtliche Themen. Weitere Diskussionspunkte werden ein bezahlter Vaterschaftsurlaub und allgemeine Zulagenerhöhungen sein.

Arbeitszeit
Die Mitarbeiter häufen aktuell eher Zeit an, als dass diese abgebaut würde. Ursache dafür ist aus der Sicht von Thurbo das ausserplanmässige Einspringen (RE) und nicht die Jahreseinteilung. Aktuell besteht ein Unterbestand von rund 6 FTE. Thurbo reagiert darauf mit verstärkter Personal-Rekrutierung. Die Verantwortung für die Führung der Zeitkonti liegt bei Thurbo. Ansprechpartner für den Mitarbeitenden bei absehbaren Bandbreitenverletzungen ist grundsätzlich der Vorgesetzte, namentlich beim jährlichen Personalbeurteilungsgespräch.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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